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Kategorie Archiv: Adventure

Dynasty Warriors 9

Das alte China ist gespickt von Geschichten großer Helden, unglaublichen Schicksalen und erinnerungswürdigen Taten. Doch ein Zeitabschnitt sticht besonders hervor, und zwar jener am Ende der Han-Dynastie. Innere Unruhen und politische Krisen zeichneten das Land und der kaiserliche Hof wurde zunehmend machtloser die Situation unter Kontrolle zu kriegen. Was das Ende einer Ära darstellen sollte, wurde gleichzeitig zum Beginn einer Zeit, die noch heute als geschichtsträchtigste Epoche des fernen Ostens gilt: Die Zeit der Drei Reiche. Sun Jian, Liu Bei und Cao Cao sollten dabei mitunter die größten Rollen spielen als Anführer ihrer repräsentativen Familien. Doch nicht nur Wu, Shu und Wei waren an der Gestaltung der Ereignisse beteiligt, sondern auch andere Menschen, die nicht weniger durch ihr Handeln ein Zeichen gesetzt und ihren Namen unvergesslich gemacht haben. Einmal mehr wird nun in Dynasty Warriors 9 diese Geschichte erzählt, und wir haben uns selbst auf das Schlachtfeld begeben um die vielen Schicksale miteinander verwoben zu sehen.

Kampfszenen bei Dynasty Warriors 9

Bisher war das Hauptelement der Storypräsentation einzelne Missionen und Cutscenes zwischen diesen. Besonders Teil 7 hatte durch eine starke Verbesserung hinsichtlich der Qualität dieses Aspekts einen neuen Maßstab gesetzt, den Teil 8 dann durch die Einführung von Hypothetischen Alternativpfaden noch ein wenig anhob und festigte. Teil 9 bricht nun etwas mit dieser Tradition und zwar durch die Implementierung eines Open-World Systems. Der Spieler kann zwar ganz klassisch die Seite/das Reich auswählen, aus dessen Perspektive er spielen möchte, doch sobald die erste Mission auf dem Schlachtfeld erledigt ist besteht nun die Möglichkeit das zu machen, was dieser selbst will. Die indirekte Narrative wird nun vom Spieler selbst bestimmt. Er kann sofort zur nächsten Hauptmission aufbrechen, oder aber auch die Gegend erkunden, Nebenquests erledigen oder Material zur Herstellung von Items sammeln; die Entscheidung liegt bei ihm. Dadurch wird ein Gefühl des individuellen Pacings geschaffen, in dem jeder selbst festlegt wann und wie die Geschichte fortgesetzt wird. Besonders letzteres ist noch einmal erwähnenswert, da der Abschluss von Nebenquests Einfluss auf den allgemeinen Spielverlauf hat.

Befindet sich beispielsweise gerade eine Armee auf dem Weg zur Einnahme einer Festung kann nun die Entscheidung getroffen werden sich diesen anzuschließen und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen, oder aber abzuwarten wie die Schlacht verläuft und sich erst am Geschehen danach zu beteiligen. Rettet man einen Offizier oder überlasst man ihm seinem Schicksal? Hilft man wehrlosen Bauern gegen plündernde Banditen und gewinnt somit neue Verbündete oder sieht man der Grausamkeit nur zu? Es liegt allein in den Händen eines jeden selbst. Doch diese Form der Freiheit hat leider ihren Preis. So vielseitig die Möglichkeiten in dieser Hinsicht sind, ihre Präsentation ist alles andere als erfüllungsfördernd, und das gleich auf mehreren Ebenen. Zunächst gibt es keine Cutscene oder irgendeine Art von Sequenz beim erfolgreichen Abschließen einer solchen Nebenmission. Ein kurzer Dialog oder lediglich das Erscheinen eines Feldes mit „Mission abgeschlossen“ und den entsprechenden Belohnungen wird eingeblendet und sonst passiert nichts. Es gibt sogar Quests von NPCs die absolut nichts als Belohnung haben, außer das dieser einem in 2Sätzen dafür dankt. Zwar sind einige von diesen Missionen mit dem Sammeln von Gegenständen verbunden, was in Anbetracht des Crafting-Systems kein schlechter Nebeneffekt ist, doch warum sollte der Spieler sich die Mühe machen bzw. Spielzeit dafür verwenden erst explizit diese Quests von einem NPC anzunehmen, wenn er doch einfach das Material so sammeln kann?

Spielberichte - Dynasty Warriors 9

Ein weiterer Punkt, und der gravierendste hinsichtlich des des Darstellungseindrucks, sind die Cutscenes und Interaktionsabschnitte. Wie bereits zu Beginn erwähnt hat Teil 7 bezüglich dessen das Franchise auf eine notwendige Ebene gehoben, sodass der Spieler den Eindruck hatte hier auch eine richtige Geschichte mit überzeugenden Charakteren zu erleben. Doch Teil 9 schafft es tatsächlich von dieser Ebene herunter zu treten und das nicht nur auf die vorherige Stufe, sondern noch eine darunter. Es ist für den Spieler kaum möglich den gesprochenen Text in den Untertiteln zu lesen aufgrund dessen, dass dieser nicht in einem farblich unterlegten Feld steht, sondern einfach in die Umgebungsgrafik eingeblendet wird und außerdem noch sehr klein ist und bei der deutschen Version grobe Übersetzungsfehler aufweist. Doch der fast schon desaströse Fauxpas, den sich Omega Force und Koei Tecmo hier erlaubt, sind die Gesichtsanimationen der Charaktere. Diese sind zwar weiterhin toll designt, doch die Mimik und Gestik in den Cutscenes und den Gesprächsabschnitten zwischen Hauptmissionen ist im Grunde nicht existent. Schlachtaufrufe, emotionale Dialoge bzw. Szenen, innere Monologe, in denen die Unsicherheiten und Gedanken verdeutlicht werden – leblos, absolut leblos und in keinster Weise sympathie- oder interessebildend. Das ist mehr als nur eine Enttäuschung, zum einen weil dieser Teil der Reihe der erste Next Gen exklusiv ist und entsprechend gerade auf diesen ein gewisses Niveau gewährleisten muss, und zum anderen weil Koei Tecmo selbst das Spiel als neuen Wind für die Reihe promoted hat. Zwar besitzt jeder der 83 spielbaren Charaktere ein eigenes Ending, doch besteht für den Spieler durch diese erheblichen Schnitzer kaum bis gar keine Motivation auch auf diese hinzuarbeiten bzw. diese sehen zu wollen.

PS4 Rezensionen

Diese Möglichkeiten stehen dir offen

Bisher beschränkte sich die Dynasty Warriors Reihe auf ein wesentliches Element: Das Hack´n´Slay, das 1 gegen 1000 Prinzip. Auch hier erwartet den Spieler wieder selbiges, doch diesmal ist das ganze eingebettet in eine Open-World. Entsprechend vielseitig sind die Aktivitäten, die neben den Schlachten erledigt werden können. Das Interagieren mit Umgebungsgegenständen war schon in den vorherigen Teilen möglich, und wird hier noch einmal erweitert. So können beispielsweise Burgmauern bestiegen, in Seen oder Flüssen gefischt bzw. allgemeine Wildlebensjagd oder ein Lager aufgeschlagen werden um zum Beispiel auf den Einbruch der Nacht zu warten und sich auf einen Lagerüberfall vorzubereiten. Ebenfalls erweitert wurden die Möglichkeiten der Waffen- und Itemerstellung. Der Spieler kann in den verschiedensten Gegenden auf der Karte Materialien sammeln und erhält auch durch den Abschluss von diversen Missionen diese und andere Gegenstände. Die Items variieren dabei von Lebens- und Musouregeneration und temporären Verstärkungen von Angriff und Verteidigung bis hin zu Edelsteinen mit speziellen Effekten wie Elementschaden. Letztere können in die 3 Slots der Waffen eingesetzt werden und bieten dem Spieler dadurch individuelle Kombinationsmöglichkeiten. Die benötigten Items besitzen alle unterschiedliche Seltenheitsgrade und auch deren Fundorte sind verschieden. Für Hirschgeweihe oder Fleisch eines bestimmten Tieres, dass nur in Wintergebieten heimisch ist, müssen die entsprechenden Orte auf der Karte aufgesucht werden. Durch die detailliert gestaltete Umgebung und die guten Lichteffekte, die besonders in den Nachtphasen zur Geltung kommen, wird der Aspekt der Erkundung ein anschauliches Erlebnis. Durch die Größe der Karte gibt es auch eine Schnellreisefunktion, die genutzt werden kann um sehr große Distanzen zu überwinden und nicht immer wieder diese zu Fuß oder zu Pferd zurücklegen zu müssen. Eine Markierungsfunktion gibt es ebenfalls um sich wichtige Punkte auf der Karte zu merken. Als „Distanzüberbrückungshilfe“ steht dem Spieler dabei eine automatische Lauf-/Reitfunktion zur Verfügung, das bedeutet der Charakter bewegt sich allein und ohne das Betätigen des Analog Sticks in Richtung des Ziels. So praktisch diese Feature jedoch ist, so fragwürdig jedoch die Implementierung ansich. Zum einen wurde hier eine Open-World konzipiert, die durch verschiedene Möglichkeiten Abwechslung und Interesse bieten soll, und zum anderen kann ein Knopf betätigt werden und der Spieler kann das Pad aus der Hand legen, und in der Zwischenzeit etwas anderes machen, sprich die Umgebung ignorieren kann, weil man sich wohl doch bewusst geworden ist von Seiten der Entwickler, dass der Spieler an langen Wegen das Interesse verlieren könnte.

PS4 Spiele - Dynasty Warriors 9

Am Kampfsystem wurden auch Änderungen vorgenommen und bringen in der Tat frischen Wind in das etwas angestaubte Schema. Bisher standen jedem Charakter eine vorgegebene Angriffsliste zur Verfügung und 3 Musouangriff sowie den Wahren Musouangriff. Nun hat der Spieler wesentlich mehr Möglichkeiten die verschiedenen Angriffe miteinander zu verketten und weitere Techniken zu entfesseln. Durch das Betätigen von 2 Knöpfen gleichzeitig, beispielsweise R1 und Viereck, wird ein kraftvoller und aufladbarer Angriff ausgelöst, der dann durch normale Angriffe erweitert werden kann. Auch hier sind alle Techniken anwendbar, das heißt, dass bis auf den Musouangriff jeder Angriff anschließbar ist. Des Weiteren kann ein charakterspezifischer „Todesstoß“ ausgelöst werden, sobald sich der Gegner in einem Benommenheitszustand befindet. Außerdem steht jedem Charakter ein besonderer Move mit seiner favorisierten Waffe zur Verfügung. Komplett neu ist die Einführung eines Ausdauersystems, die bei Aktionen wie Ausweichen, rennen und schnellem Reiten verbraucht wird. Ist diese leer können diese nicht mehr ausgeführt werden und die Spielfigur bleibt für einen Moment stehen. Befindet sich der Spieler also in einem schwierigen Kampf muss nun auch darauf geachtet werden wann und wie oft er ausweicht bzw. wann und wie weit er sich gegebenenfalls aus der Schlacht durch Wegrennen zurückzieht. Diese Elemente verleihen dem Gameplay eine wesentlich schnellere und actionlastigere Note als es bisher der Fall war. Auch die neuen Waffen und die vielseitige Kombinierung der Manöver machen Lust sich in mehr Schlachten zu stürzen, als theoretisch beispielsweise für die Erfüllung eines Hauptziels nötig gewesen wären.

Insgesamt wirkt es nun zwar so, als würde dem Spieler hier einiges hinsichtlich der Spielvielfalt geboten werden, doch ist das oben erwähnte das einzige, was hier zu finden ist, und damit ein Hauptmakel des Titels selbst ist: Der Wiederspielwert. Die Aktivitäten in der Open-World sind zwar eine nette Ergänzung zum immer gleichen Kampfprinzip, doch deren Umfang ist spätestens nach dem einmaligen Durchspielen der Geschichten aller Reiche schnell ausgeschöpft. Kombiniert mit der fehlenden Charaktersympathiebildung und den langweilig präsentierten Nebenquests, bei denen es sogar vorkommt, dass die einzige „Belohnung“ ein Zwei-Zeilen-Dialog mit dem NPC ist, besteht neben dem Sammeln von Materialien zur Herstellung von Waffenupgrades und Items, das schnell zur Routine verkommt, kein Grund viele Stunden darin zu investieren. Des Weiteren ist dieser Teil der Reihe seit dem 2. der erste, der keinen Koop-Modus besitzt, weder lokal noch online. Und gerade diese Option wäre diesmal durch die Open-World eine spielintensive Erfahrung gewesen. Während sich beispielsweise ein Spieler auf die Eliminierung bzw. dem Aufhalten von Truppen konzentriert, kann der andere einen General bekämpfen oder eine Burg einnehmen um so den Schlachtverlauf signifikant zu beeinflussen auf mehreren Ebenen. Oder auch die Implementierung eines Handelsoption um Materialien austauschen zu können, wäre eine Möglichkeit, das Sammeln dieser attraktiv zu gestalten, gewesen.

Dynasty Warriors war noch nie eine Reihe, die mit besonders starker musikalischer Untermalung geglänzt hat. Auch Teil 9 setzt diesen Trend fort und bietet absolute Standardtracks, die nach Ausschalten des Spiels sehr schnell vergessen sind. Sie erfüllen zwar ihre Rolle innerhalb des Titels zur Unterlegung von Cutscenes, Ereignissen und Kämpfen, aber erinnerungswürdig ist keiner von ihnen, zumal auch stellenweise Assets aus vorherigen Teilen verwendet worden sind, nur neu arrangiert, was in Anbetracht des „frischen Winds“, den es bringen sollte in allen Punkten, eine schwache Leistung ist.

Licht und Schatten – die grafischen Details zum Spiel

Die grafische Darstellung ist in der normalen Umgebung sehr gut und detailliert ausgefallen. Diesen Grad an Feinheiten in dem Umfang hätte die ältere Konsolengeneration definitiv nicht wiedergeben können. Die Animationen in den Kämpfen und in den Cutscenes sind flüssig und es gibt keine Ruckler oder große Frameratedrops. Doch was dem Spiel an Umfang allgemein fehlt, steckt leider zu viel in den Menü/HUD- und Optionsdetails. Der Spieler wird regelrecht erschlagen von der Menge an Icons und dargestellten Informationen, die zwar kurz durch die Einblendung eines Fensters erklärt werden und nachgelesen werden können, doch auf der Weltkarte selbst kann schnell der Überblick verloren werden. Außerdem ist die Schrift, egal in welchen Menüs oder bei Schlachtfelddialogen, so klein und blendet sich durch die weiße Farbe in den hellen Hintergrund (was besonders in den Tagesphasen der Fall ist), dass diese kaum lesbar bzw. erkennbar ist. Addiert man nun noch die nicht existenten Gestiken und Mimiken der Charaktere hinzu, wirkt auch die Umgebung nicht mehr so besonders, als das es ein positiv zu vermerkender Aspekt bleibt.

Action Games für die PS4

Das Fazit zu Dynasty Warriors 9

Bedauerlicherweise ist es letzteres, denn Omega Force und Koei Tecmo haben sich hier mehr blamiert als der Reihe zu neuer Größe zu verhelfen. Die Open-World bietet zwar eine nette Abwechslung zum bisherigen Missionskonzept, doch ist sie nicht nur sehr schnell ausgeschöpft, sondern es erweckt auch nach meinen Spielstunden eher den Eindruck, als wäre es ein Experiment gewesen, um zu sehen welche Änderungen man vornehmen kann und wie tolerant die Spieler und Fans damit umgehen. Als zusätzlicher Modus neben den klassischen Free- und Storymodus wären die aufgetretenen Fehler wesentlich entschuldbarer, aber auch dann immer noch vorhanden und ein Teil des Gesamteindrucks. Das Fehlen der Koop-Option trägt ebenfalls nicht dazu bei sich viele Stunden in der Welt aufzuhalten, da dem Spieler nichts weiter geboten wird am Ende der verschiedenen Geschichten, außer genau das zu machen, was er bis dahin ohnehin schon gemacht hat und das immer und immer wieder für jeden einzelnen Charakter. Das Problem ist hierbei nicht die Monotonie selbst, sondern die Präsentation dessen. Wie bereits erwähnt ist die Warriors Reihe nun einmal Hack´n´Slay durch und durch und an diesem Konzept ist auch nichts falsch, doch brachte jeder Teil immer ein paar kleine Zusätze und baute Stück für Stück aufeinander auf hinsichtlich des Erlebnis für den Spieler:

Teil 4 fügte levelbare Waffen ein und verschiedene Charaktereinzelgeschichten, Teil 5 führte das Musou-Zorn-System sowie einige wichtige, neue Persönlichkeiten wie Zuo Ci, Guan Ping und Xing Cai ein, Teil 6 überarbeitete einige Charaktere grundlegend und machte sie so spielbarer/zugänglicher, Teil 7 erhöhte die Anzahl der Musouangriffe von ehemals 2 auf 4 an und führte das erste mal in der Reihe die Geschichte der Drei Reiche über die Schlacht auf der Wu-Zhang-Ebene hinaus in die Zeit der Jin und Teil 8 fügte Alternativszenarien/Was-wäre-wenn-Storypfade ein. Teil 9 bringt nun das Ganze in eine offene Welt, doch auf Kosten der Präsentation hinsichtlich der Charaktere und ihrer Sympathie, dem Entfernen des Koop-Gameplays und der Erinnerungswürdigkeit der Geschichte selbst.

Zwar sind die Änderungen beim Gameplay gelungen und die Designs der Charaktere noch einmal verbessert worden, doch auf diese hätte ich persönlich verzichten können, wenn ich stattdessen ein Dynasty Warriors mit einem Herz und seiner Seele bekommen hätte. Was hier Fans und Spieler allgemein erwartet ist ein Versuch einer Open-World, die nichts bietet um längerfristig an sich zu binden.

Neuer Trailer zum Horror-Shooter Agony

Zur besinnlichen Weihnachtszeit haben sich die Entwickler von Madmind Studio ein besonderes Schmankerl ausgedacht und brachten einen neuen Trailer zum blutigen Höllenspiel Agony heraus.

Kurzer Einblick: Du erlebst, wie die Red Goddess in einem Blutmeer, umgeben von einer ganzen Anzahl skurriler Körper eine Art „Bluttaufe“ unternimmt. Die Red Goddess ist Gebieterin der Hölle und wird einen entscheidenden Part in dem First Person Shooter einnehmen. Zur Handlung wurde bisher nur so weit bekannt, das es das Ziel des Helden Agony ist, aus der Hölle zu entkommen, da dessen Seele dort gefangen ist.

Wie bei jedem Trailer zu dem Spiel wird die eine Hälfte die intensive Höllenatmosphäre samt der monströsen Bewohner und dem heftigen Gore- und Blutlevel lieben, die andere Hälfte wird es als sinnloses Gemetzel abtun. Ist das Doom im Quadrat? Erscheinen soll Agony am 30. März 2018 – wer Interesse hat, sollte sich den folgenden Trailer mal reinziehen.

For Honor E3 Trailer

In For Honor wählt ihr eure Klasse und Fraktion und kämpft im Rahmen einer gewaltigen mittelalterlichen Schlacht in Hack-and-Slay-Manier gegen andere Spieler in Teamkämpfen oder allein in der Singleplayer-Kampagne. Dafür stehen euch drei unterschiedlichen Fraktionen zur Verfügung, welche mehrere Klassen (jetzt auch mit Ninjas!) zu bieten haben. Lest auf dieser Seite, was es bisher zu den Klassen und Fraktionen in For Honor zu wissen gibt!

Es kommen immer mehr Informationen zu For Honor. Vor kurzem wurde nun auch endlich mehr Licht ins Dunkle der Klassen der jeweiligen Fraktionen geworfen. In der Parallelwelt treffen die drei Mächte aufeinander und schlagen sich durch unzählige Gefecht und das alles für eins: die Ehre. Pro Fraktion habt ihr vier verschiedene Klassen, mit welchem ihr euch durch endlose Reihen von einfachen Gegnern schneidet und in spannenden Duellen gegen anderen Helden antretet. For Honor ist seit dem 14. Februar 2017 für PC, Xbox One und PS4 verfügbar.

Im Allgemeinen bezeichnen sich die Fraktionen in For Honor als Ritter, Samurai und Wikinger. Jede der drei Fraktionen zieht in der landestypischen und zeitgenössischen Ausrüstung mit bisher vier veschiedenen Klassen in die Schlacht. Außerdem verfügen die einzelnen Helden neben ihren Stärken und Schwächen auch über besondere Fähigkeiten, die nur ihnen zueigen sind. Auch wenn die einzelnen Klassen ähnliche Rollen in den Fraktionen einnehmen, sind sie doch einzigartig und versprechen viel Spielfreude. Ganz neu sind hierbei die nun vermuteten Klassen der Zenturio und Ninjas. Diese sind nun auf einem Ankündigungsbild von For Honor zu sehen und lassen darauf schließen, dass das For Honor nach und nach ein paar neue spielbare Charaktere in das Spiel bringen wird. Bei den Zenturio wird es sich sehr wahrscheinlich um eine Klasse der Ritter handeln und die Ninjas werden bei den Samurai kämpfen. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist mit den Wikingern?

Sie alle sind ehrenvolle Kämpfer und nutzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Waffen. Sowohl Frauen als auch Männer stürzen sich für die Plünderer, Chosen und die Legion auf die Schlachtfelder. Nicht nur die Bewaffnung sondern auch die Spielweisen der einzelnen Klassen sind sehr unterschiedlich. Wer träge und bullige Krieger auf allen Seiten vermutet, wird in For Honor teilweise eines besseren belehrt. Jede Fraktion verfügt sowohl über elegante Kämpfer, welche ihren Feinden geschickt ausweichen können, als auch über kräftige Krieger, die mit viel Muskeleinsatz ihre großen Waffen schwingen.

Die Waffen der Kämpfer

Wikinger

  • Äxte, Lanzen und Breitschwerter
  • Rund-Schilde
  • Leder- und Kettenpanzer

Ritter

  • Zweihänder, kurze Schwerter und Dolche
  • Flegel, Kriegsaxt
  • Schwere Plattenrüstung

Samurai

  • Katana, Bodachi, Naginata und Kanabo
  • Keine Schilde
  • Leichte bis mittlere Samurai-Rüstung

Neues Online-Automatenspiel Chibeasties 2

Neben den Highend-Games mit ihren unglaublichen Grafiken erfreuen sich Automatenspiele immer größerer Beliebtheit. Book of Ra, Lord of the Ocean oder El Torero sind nur einige Beispiele für Online-Spiele mit denen nicht nur gezockt werden kann, sondern auch Geld verdient werden kann. Das Glück ist des Tüchtigen hold, also versuchen sich viele Tüchtige im Glücksspiel und auf der Suche nach dem besonderen Kick.

Die Fan-Gemeinde ist mittlerweile so groß, dass Neuerscheinungen wie Beauty and the Beast von Yggdrasil Gaming ähnlich heiß erwartet werden wie eine Assassin´s-Fortsetzung. Grafisch brauchen sich die neuen Spiele nicht verstecken – vom Spielspaß ganz zu schweigen. Wir reden hier nicht mehr von einem Klassiker wie dem Einarmigen Banditen, sondern von Games die Konzept, Grafik und Technik vereinen.

Einer der Klassiker unten den Automatenspiele ist Chibeasties. Das in die Jahre gekommene Spiel wartet jetzt mit einem Nachfolger auf – Chibeasties 2.

Hier ein paar Details über Chibeasties 2

  • Auszahlungsquote: 96,2 %
  • Minimum Einsatz: 0,20 EUR
  • Maximum Einsatz: 100,00 EUR
  • Maximum Gewinn: 250.000 EUR
  • Mobile: ja

Einige Punkte sind schon aus dem ersten Teil bekannt. So läuft Chibeasties 2 vorwiegend auf fünf Walzen mit je drei Symbolen ab. In Teil 2 gibt es nun gleich 20 Gewinnlinie, welche den Spieler zu Gewinnen führen können. Der Vorteil in dieser hohen Zahl zeigt sich unter anderem in regelmäßigen Auszahlungen, die Spieler erleben können. Diese halten den Spielfluss zu jeder Zeit hoch, wodurch es kaum notwendig ist, einmal auf die Autoplay-Funktion zurückzugreifen.

Neue Symbole

Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Symbole neu entwickelt. Zum einen wäre das Free-Spin-Symbol. Ab einem dreimaligen Auftreten in einer Runde bietet es die Gelegenheit, in sieben kostenlosen Runden das Glück im Spiel zu versuchen. Maximal ist es sogar möglich, in 30 aufeinanderfolgenden Runden aktiv zu sein und während diesen auf den großen Wurf zu hoffen. Ist diese Phase des Spiels erst einmal erreicht, führt sie in der Regel auch zu hohen Gewinnen.

Weiterhin gibt es das Wild-Symbol. Es kann sich in gleich vier unterschiedlichen Funktionen auf dem Spielfeld zeigen und hat einen großen Einfluss auf die Partie. Zum einen gibt es Expanding-Wilds, welche sich in ihrer Umgebung ausbreiten. Ebenso wäre das Spiegeln des Wilds entlang zweier gerader Achsen, oder gar das Teleportieren auf dem Feld möglich. Je mehr Wilds am Ende erscheinen und in je besserer Position dies geschieht, desto besser stehen unter dem Strich natürlich auch die realen Gewinnchancen für den Spieler, der Chibeasties 2 erlebt.

Mit der kostenlosen Demo-Version kannst du dir selbst erstmal einen Überblick verschaffen und alles testen. Solltest du dann Lust auf mehr haben – mögen die Spiele beginnen.

Quantum Break

Das Hauptaugenmerk von Quantum Break ist seine ambitionierte Story. Der Mehrspielermodus oder ähnliche Zerstreuungen abseits der Kampagne wurden abgeschafft. In der Rolle des Jack Joyce erlebst du, wie ein Experiment außer Kontrolle gerät und in der Folge das Gefüge der Zeit zersplittert. Das Ende der Zeit steht bevor, der von vielen beschworene Weltuntergang . Zusammen mit seinem Bruder Will versucht Jack, das temporale Gefüge wieder herzustellen. Doch Paul, Vorsitzender eines riesigen Konzerns und ebenso wie Jack mit übernatürlichen Kräften der Zeitmanipulation ausgestattet, hat andere Pläne. Und die verheißen nichts Gutes.

PC Spiele Tests - Quantum Break

Es folgt eine auf fünf Akte und 15 Missionen verteilte Science-Fiction-Handlung mit typischen Genre-Bestandteilen. Die Charaktere reisen mittels einer Zeitmaschine in die Vergangenheit und Zukunft oder stoßen auf frühere Versionen ihrer selbst. Das ist unterhaltsam und spannend, wenn man ein paar ebenfalls typische Logiklücken ignoriert. So mutiert Jack etwa ähnlich schnell zum Aushilfs-Rambo wie Lara Croft im Tomb Raider-Reboot. Dass er reihenweise Menschen abknallt, scheint ihn nicht groß zu stören.

Das Ende hätte besser ausfallen können. Quantum Break lässt so manche Frage offen und das Finale kommt recht unspektakulär rüber. Wer vie liest kann sich zumindest einige vernachlässigte Teile der Geschichte selbst erschließen, denn E-Mails und Audio-Nachrichten füllen viele Lücken. Wer sich konsequent auf die Suche nach diesen Sammelobjekten macht und auch das gut versteckte, sehr simple Upgrade-System voll ausreizt, kann die Spielzeit von acht bis zehn Stunden auf maximal 15 Stunden strecken. Darüber hinaus besitzt Quantum Break einen gewissen Wiederspielwert, denn abhängig von vier Entscheidungsmomenten im Spiel verändert sich die Handlung minimal. Allerdings gibt es nur eine Endsequenz; eure Wahl bestimmt hauptsächlich das Schicksal von Nebencharakteren. Stirbt eine der wenig fesselnd geschriebenen Figuren, übernimmt seine Rolle einfach ein Kollege. Weil einem diese Charaktere weder im Spiel noch während der zwischen den Akten abgespielten Live-Actionsequenzen besonders ans Herz wachsen, reagiert man als Spieler nur mit einem Achselzucken auf derartige Entwicklungen.

Quantum Break als PC Spiel

Eine Spur mehr Abwechslung hätten wir uns derweil in Sachen Feindaufgebot gewünscht. Meist kämpft ihr in Quantum Break gegen optisch leicht unterschiedliche Varianten derselben Standard-Typen, die sich insgesamt nicht allzu intelligent im Kampf verhalten. Ab und zu gibt es zwar Kleingängster und Typen in Zeit-Schutzanzügen, die sich besonders schnell durch die Levels bewegen. Die eigene Taktik mal anzupassen besteht jedoch kaum, denn so richtig fordernd wird Quantum Break eher selten. Erfahrene Actionspieler sollten gleich im höchsten Schwierigkeitsgrad loslegen, erst dann macht Quantum Break im Test für PC so richtig Spaß.

Optik & PC Technik

Besser sind da schon die aufwendigen Zerstörungssequenzen, bei denen die Beschädigung der Zeitlinie für spektakuläre Schäden an der Umwelt sorgt. So rast einmal ein Zug durch ein Gebäude, anderswo nimmt ein in der Zeit gefangenes Frachtschiff eine halbe Brücke mit und lässt Autos vom Himmel regnen. Wenn sich bestimmte Ereignisse in einer endlosen Schleife wiederholen, der Ablauf von Tag oder Nacht hundertfach beschleunigt wird, Widersacher mitten im Gefecht einfrieren oder Protagonist Jack in luftiger Höhe über bewegungslos in der Luft schwebende Trümmerstücke balanciert, protzt Quantum Break mit tollen Anblicken und starken Grafikeffekten. Sehenswert sind zudem die Gesichter der wichtigsten Figuren, die dank Photogrammetrie-Verfahren ihren Schauspieler-Ebenbildern verblüffend ähnlich sehen. Zumindest in den Zwischensequenzen. Im Spiel selbst ist die Ähnlichkeit zwar immer noch groß, aber die Detailtiefe leidet unter der geringen Auflösung und die Gesichtsanimationen sind wenig ausgefeilt.

Meinung über Quantum Break

Quantum Break läuft auf dem PC alles andere als zufriedenstellend. Dazu muss man noch nicht einmal die optionale 4K-Auflösung wählen, schon bei 1080p kommt es zu massiven Framedrops und starken Rucklern. Da hilft auch nicht die stärkste Hardware, selbst eine Titan-Grafikkarte oder AMDs Radeon R9 Fury X haben Probleme. Ein Grund dafür dürfte der große VRAM-Hunger des Spiels bei Grafikeinstellungen auf "Hoch" oder "Ultra" sein. Ein zweiter ist die UWP-Architektur des Windows-10-Stores selbst. Denn das als App gestartete Quantum Break lässt aus Gründen der Tearing-Vermeidung dank permanent aktivierter V-Sync-Option oftmals ganze Frames fallen (Framedrop), wenn die (theoretisch nach oben offene) Bildwiederholrate keine 60 Fps erreicht. Besitzern von SLI-Systemen hilft die kombinierte Leistung von zwei Grafikkarten überhaupt nichts, denn Microsofts Universal Windows Plattform erlaubt deren Nutzung ebenso wenig wie den Start externer Tools oder die Verwendung von G-Sync oder Free-Sync. Erst ein für Mai geplantes Windows-10-Update soll sich um einige dieser Mängel kümmern.

Fazit

Der erhoffte Knaller ist Quantum Break nicht. Einmal in Fahrt sieht das Action PC Spiel dennoch toll aus, wenn es denn mal ruckelfrei läuft. Für den PC ist Quantum Break momentan absolut nicht zu empfehlen. Da müssen Fans wohl auf Patches von Remedy und Microsoft warten..

Silvergames Online Spiele

Online Spiele gewinnen an immer größerer Beliebtheit. Anbieter gibt es mehr als genug, doch welche Seiten lohnen sich für Gamer wirklich? Und welchen Reiz üben Online Spiele überhaupt aus?

Online Games haben weder die Grafik noch die "Tiefe" von PC-Spielen oder Konsolenspielen a la PS4 oder XBox. Doch sie bieten Zeitvertreib, sind einfach zu spielen und lassen sich schnell starten. Zudem ist für jeden was dabei: Sportgames, Geschicklichkeitsspiele, Kriegsspiele, Action- oder Adventure-Games – es bietet sich eine breite Auswahl an spielen die kurzweilige Unterhaltung bieten.

Silvergames.com ist eine Seite, auf der Gamer schnell und einfach spielen können. Keine umständliche Anmeldung, kein Download – hier geht es gleich zur Sache.

Online Games bei silvergames.com

Schau dir mal die Rennspiele an. Aus weit über 100 Spielen kannst du auswählen – Autos, Flugzeuge, Boote – Rennspaß ist da garantiert. Schnapp dir eins der Autos und beweise der Konkurrenz, dass du besser bist als sie. Waghalsige Überholmanöver, spektakuläre Rennstrecken und aufgemotzte Renn-Boliden. Eine extra Portion Action bringen Motocross und Monsterrucks, da geht richtig die Post ab.

Ein weiteres Highlight sind die Sport Games. Basketball, Fussball, Boxen, Tennis und und und…Du willst als Goalgetter den entscheidenen Treffer setzen? Im Spiel Juve gegen Barca musst du deine Nerven im Griff haben und in den entscheidenen Sekunden zur Stelle sein. Die vielen Fussball-Games machen die Auswahl schwer, aber nach und nach kannst du sie alle testen und wirst deine Lieblings heraus finden.

Du wirst sehen, die Spiele sind längst nicht so umfangreich wie die neueste Generation an Konsolen- oder PC-Spielen, doch sie machen trotzdem süchtig. Gerade weil sie so einfach gehalten sind wirst du immer wieder neu beginnen, neue Spiele ausprobieren – und möchtest du gewinnen. Silvergames bietet dir wirklich Alles was du für deinen Spielspaß brauchst, also mach dich auf die große Welt der Online Games zu erobern. Action, Sport, Geschicklichkeit und Fun – beweise dein Können und rede nicht nur drüber.

Assassin’s Creed Chronicles

Im April 2015 erschien mit Assassin’s Creed Chronicles: China ein etwas ungewöhnlicher Assassin’s Creed-Teil. Dieser Ableger der Hauptreihe ist im 2,5 D-Format gehalten und spielt sich als Sidescroller. Nun erhält Assassin’s Creed Chronicles: China mit Assassin’s Creed Chronicles: India und Assassin’s Creed Chronicles: Russia zwei Nachfolger, die die Chronicles-Trilogie komplett machen.

Assassin’s Creed Chronicles: India soll am 12. Januar 2016 und Assassin’s Creed Chronicles: Russia am 9. Februar 2016 auf Playstation 4, Xbox One und Windows PC als Download zur Verfügung stehen.

Außerdem wird es die komplette Assassin’s Creed Chronicles-Trilogie mit allen drei Episoden ab dem 9. Februar 2016 als Bundle geben – ebenfalls als digitaler Download für PS4, Xbox One und PC. Außerdem wird es das Bundle auch als Retail-Version für die beiden Spielkonsolen geben. Zusätzlich erscheint die Trilogie ab dem 5. April 2015 für die PlayStation Vita.

Neue Welten in Indien und Russland

Stasis – Horror vom Feinsten

Der Einstieg in das PC Spiel sieht so aus: John Maracheck schlägt die Augen auf und krümmt sich vor Schmerz – auf dem dem Boden liegend, nass und schwer verletzt. Gerade wurde er aus einem Tank herausgespült, eine Stasiskammer, die ihn im Tiefschlaf gehalten hatte. Er  befindet sich an Bord der Groomlake, einem gigantischen Forschungsschiff, das in der Umlaufbahn des Neptuns schwebt. Schreie hallen durch die stockfinsteren Gänge. Überall sind Trümmer, Leichen, Blut, Eingeweide verteilt. Was ist hier passiert? Verängstigt steht John Maracheck auf, versorgt notdürftig seine Wunden und macht sich auf die Suche. Irgendwo auf diesem Schiff muss auch seine Familie sein. Der einzige Trost in all diesem Horror: Die Stimme von Te'ah, eine mysteriöse Frau, die von Zeit zu Zeit in Funkkontakt steht und ihm hilft.

Die Groomlake in ihrer Umlaufbahn

Schnell stellt sich heraus, wer oder was immer auch die Mannschaft niedergemetzelt hat, es ist noch lebendig und eine tödliche Gefahr für dich. Der Held jedoch ist kein Soldat, kann und will auch gar nicht kämpfen. Er will nur seine Familie retten. In anderen PC Games wird hier zur Knarre gegriffen, doch bei Stasis musst du allein durch deinen Kopf überleben. Es gibt kein Action, keine Gegner und auch keine Schleichabschnitte. Stattdessen musst du dich durch ein klassisches Point-and-Click die Groomlake durchstreifen. Dazu steuerst du John aus einer isometrischen Perspektive, lässt  ihn nützliches Zeug sammeln, das an anderen Stellen zum Einsatz kommt. Eine moderne Hotspotanzeige oder hilfreiche Tipps wirst du vergeblich suchen – wie gesagt, Köpfchen ist gefragt. Stasis ist quasi ein schnörkelloses Retro-Adventure aus den 90ern.

In den Tiefen der Groomlake unterwegs

So weit so gut, wären die Rätsel durchgängig logisch. Einige Aufgaben löst du nur durch stures Rumprobieren, z.B. als John eine Gewebeprobe "veredeln" muss: Dazu legst du einen Klumpen Fleisch auf einen Tisch und drischst mit einem Pistolengriff so lange drauf, bis das Zeug schön durchgematscht ist. Anspruch? Fehlanzeige! Kommt öfter vor und das ist schade, denn viele Aufgaben sind wirklich gut gemacht, besonders dann, wenn die Lösungshinweise subtil in der Umgebungsgrafik versteckt wurden.

John bei der Lösung eines Rätsels

Je weiter John in das Innere der Groomlake vorstösst, desto brutaler werden dieSzenen. John watet durch schrecklich pulsierende Brutbecken, in denen halbtote Körper langsam verfaulen. Er entdeckt Kammern, die von ekelhaften Blasen und Pilzen überwuchert sind, in denen menschliche Leiber qualvoll mit den Wänden verwachsen – "Alien" lässt grüßen. Säuregruben voller Körperteile. Ein Raum, in dem sich vergaste Leichen übereinander stapeln. Vor allem im letzten Spieldrittel sind einige brutale Szenen zu sehen und Zartbesaitete sollten sich überlegen, ob Stasis das richtige PC Game für sie ist.

Da es kaum (lebende) Kreaturen in Stasis gibt, wird ein großer Teil der Story über Computerterminals und PDAs abgewickelt, die John bei den Toten findet. Die Aufzeichnungen der Wissenschaftler und Techniker, die auf der Groomlake arbeiteten, sind nicht nur gut geschrieben, sondern werfen auch so einige gesellschaftskritische Fragen auf: Wie weit darf der Mensch in seinem Streben nach Wissen und Macht gehen? In Stasis werden nicht nur plump Fragen aufgeworfen, sondern dem Ganzen auch Ausdruck verliehen – seine Wut, sein nacktes Entsetzen wird hervorragend rübergebracht und versetzt den Spieler in einen wahren Albtraum.

Mit der Dauer des Spiels lässt die Handlung jedoch leider etwas nach. So wird ein mehr als unnötiger Bösewicht Teil der Geschichte. Im Laufe der Teit verpufft viel von der erzählerischen Kraft, die in den ersten Spielstunden entstanden ist. Immerhin: In den letzten Sekunden überrascht Stasis nochmal mit einem kleinen Gänsehautmoment, der uns noch weit über den Abspann hinaus grübeln lässt.

Durch die düsteren Gänge der Groomlake

Fazit

Stasis überzeugt mit Authentizität durch die starre, isometrische Perspektive aus den 90er-Jahren, und  auch die Technik wirkt ordentlich angestaubt. Alle Szenen sind altmodisch vorgerendert, wirken durch die geringe Auflösung aber auch ein wenig verwaschen. Dem finsteren Layout schadet das nicht, zumal punktuell eingesetzte Licht- und Schatteneffekte für Stimmung sorgen. Negativ sind die Animationen, vor allem Johns Bewegungen sind oft hölzern und unnatürlich. Dafür gleicht der gute Sound grafische Defizite aus: Unheimliche Soundeffekte, subtile Musikuntermalung und Schreie, die einem die Nackenhaare aufrichten – auch hier lässt Ridley Scotts "Alien" grüßen. Insgesamt ein gutes Spiel mit einigen Schwächen, dass aber seine Liebhaber finden wird.

Wolfenstein – The Old Blood

Als Wolfenstein: The Old Blood Anfang März angekündigt wurde, hatten nur wenige mit einem Add-on zu The New Order gerechnet, noch weniger mit einem Standalone-Prequel. Tja, jetzt ist das Spiel bereits auf dem Markt und wir wollen uns das PC Game mal etwas genauer anschauen. Natürlich sind aus der deutschen Version wieder alle verfassungsfeindlichen Symbole und Aussagen verschwunden.

Anstelle von Hakenkreuzen und SS-Runen sind auf Kisten, Bannern und Uniformen das Wolfenstein-Symbol zu sehen und du kämpfst als B.J. Blazkowicz nicht gegen Nazis, sondern schlicht das Regime. Langsam gewöhnt man sich an diese Zensur und, das ist positiv zu erwähnen, ist das Spiel trotz der teilsheftigen gewalt ungekürzt ist.

Wolfenstein - The Old Blood im Spiele Preview

Die Story von The Old Blood spielt vor den Ereignissen des Hauptspiels, ist aber nur lose mit den Geschehnissen von The New Order verbandelt. Du bist auf der Suche nach einer Regime-Akte, die nähere Infos zur Lage von General Totenkopfs Geheimbasis enthält. Diese Basis ist aus dem ersten Level des Hauptspiels bekannt. Die in zwei Teile und neun Kapitel unterteilte Story von The Old Blood steht auch für sich allein ganz gut.

Die ersten fünf Kapitel der Geschichte spielen in der Burg Wolfenstein. Speziell die Gondelfahrt hinauf nach Wolfenstein, vorbei an der malerischen Siedlung ist ist ein optisches Highlight. Der Kontrast zwischen der bedrohlichen Burg und den beschaulichen Dörfchen ist hervorragend gemacht – ein Pluspunkt an die Macher.

Mit Hilfe deines Partners Wesley kommst du in die Festung und lernst dort den sadistischen Rudi Jäger kennen, die rechte Hand der Burgherrin Helga von Schabbs. Es läuft jedoch nicht ganz nach Plan und schon bald musst du ohne die Akte wieder ins Tal flüchten. Um diese Akte geht es in den vier Kapiteln des zweiten Story-Teils nach. Du gelangst in das nahegelegene Wulfburg, wo von Schabbs eine archäologische Expedition durchführt. Wenn du mehr über die Ausgrabung erfahren willst, solltest du die Augen nach Tagebucheinträgen, Briefen und Notizzetteln offenhalten.

Die Burg Wolfenstein

The Old Blood ist ernst, düster und sogar richtig beklemmend. Sicher, der ganz große Schrecken wie etwa in den KZ- oder Krankenhaus-Szenen von The New Order ist es zwar nicht, aber vor allem der Gefängnislevel direkt nach dem Prolog hat es in sich. Wie würdest du es finden, wenn du über einen Lüftungsschacht zuhören musst, wie ein Gefangener den Wachhunden zum Fraß vorgeworfen wird und dabei panisch um Hilfe schreit?

Ab Kapitel 7 schlägt das Spiel in eine etwas übernatürliche Richtung um. Ab und zu gibt es knackige One-Liner von B.J. oder witzig-skurrile Gags und lockern die düstere Stimmung auf. Achte mal auf die vielen Plakate – hier versteckt sich der ein oder andere wirklich gute Gag. Achte ein bißchen auf deine Umgebung und du kannst zahlreiche Easter Eggs, meist Anspielungen auf andere Bethesda-Games, finden.

Töte um zu überleben

In Sachen Spielgeschehen orientiert sich The Old Blood an The New Order. Kein Wunder, haben wir es doch hier mit einem Add-on zu tun. Trotzdem hätte man sich über ein paar Neuerungen mehr gefreut, denn das einzige wirklich neue Element sind die Kletterwände, die schon aus dem Trailer bekannt sind. Ansonsten gibt es ein paar neue Waffen und Gegnertypen, aber das war es dann auch schon.

Andere Gameplay-Bereiche wurden nicht abgerührt. Der Schwierigkeitsgrad steigt an einigen Stellen, meist aufgrund der vielen Gegner die sich einem entgegen stellen. Trotzdem ist es relativ einfach, eine ganze Basis voller feindlicher Soldaten ungesehen auseinanderzunehmen. Nebenbei sammelst du Healthpacks und Rüstungsteile ein, liest Zeitungsartikel und Tagebucheinträge, sammelst Briefe und Goldbarren oder begibt dich auf die Suche nach versteckten Levelbereichen und Secrets. Sicher, das ist abwechslungsreich und kurzweilig –  aber eben auch nicht neu.

Fazit

Wenn du nach fast 7 Stunden noch nicht genug von The Old Blood hast, gibt es noch zehn Herausforderungen für dich –  zehn Levelabschnitte mit besonders vielen Gegern aus der eigentlichen Kampagne. Dort musst du dein kämpferisches Können beweisen und deine Gegner möglichst schnell und effektiv erledigen. Zur Belohnung warten dann Bronze-, Silber- oder Gold-Auszeichnungen auf dich. Ganz schick, aber braucht es das wirklich?

Wirklich viele Neuerungen konnte man nicht erwarten. Die Gameplay-Formel ist bekannt, aber mit der Burg als tollem Schauplatz ist das Addon absolut gelungen. Insgesamt ist der Preis von nicht ganz 20 Euro völlig in Ordnung.

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