PC Spiele Reviews

Tannenberg – Early Access Preview

Zusammenfassung: Tannenberg macht als Nachfolger des Shooter PC Spiels Verdun Schlagzeilen. Kann das funktionieren? Um das herauszufinden, hier unser Early Access Test. Inhaltsverzeichnis Authentizität ist das große Plus Hier sind Verbesserungen nötig More »

Review zu Wolfenstein 2: The New Colossus

Mit Sturmgewehren im Anschlag feuerte sich der B.J. Blazkowicz bereits im Vorgänger Wolfenstein: The New Order und dessen Prequel Wolfenstein: The Old Blood. Ganz in diesem Sinne schließt MachineGames neuster Ableger Wolfenstein More »

FIFA 17 – FIFA Interactive World Cup mit mehr Vereinen

Der Saisonstart des FIFA Interactive World Cup steht kurz bevor und bemüht sich um die Aufmerksamkeit von europäischen Schwergewichten wie Bayern München, Real Madrid und Co. Der Kicker berichtet, dass der FIFA More »

Friday the 13th

Der Schrecken von Crystal Lake kehrt zurück: Jason Voorhees, Kult-Killer aus Friday the 13th, ist nach vielen Jahren wieder Star seines eigenen Videospiels. Die Geschichte hintDer Friday the 13th: The Game von More »

For Honor E3 Trailer

In For Honor wählt ihr eure Klasse und Fraktion und kämpft im Rahmen einer gewaltigen mittelalterlichen Schlacht in Hack-and-Slay-Manier gegen andere Spieler in Teamkämpfen oder allein in der Singleplayer-Kampagne. Dafür stehen euch More »

 

Tannenberg – Early Access Preview

Zusammenfassung: Tannenberg macht als Nachfolger des Shooter PC Spiels Verdun Schlagzeilen. Kann das funktionieren? Um das herauszufinden, hier unser Early Access Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Authentizität ist das große Plus
  2. Hier sind Verbesserungen nötig
  3. Neue Squads im Kampf gegen das Wetter und Bugs
  4. Fazit: Tannenberg – der Test-Zugang verspricht viel

Ganz ohne wechselndes Verteidigen und Erstürmen von Schützengräben verschreibt sich das authentische PC Shooter Game Tannenberg dem ersten Weltkrieg. Während Verdun gerade die berühmtberüchtigte Westfront thematisiert, widmet sich der zweite Teil der WW1 Game Series der Ostfront, der vergessenen Front des Großen Krieges. Hier kam es nicht zu dem das Bild über den 1. Weltkrieg so vorbestimmenden Stellungskrieg. Vielmehr verblieben die Kämpfe im Bewegungskrieg, was sich im neuen Modus Manöver widerspiegelt.

PC Spiele - Tannenberg Early Access

Zwei Teams zu je 32 Spielern unterteilt in vierer Squads liefern sich in ihm Feuergefechte um die Kontrolle der in Sektoren unterteilten Karte. Je nach Typus bieten diese neben der Reduzierung der gegnerischen Tickets noch Munitionsnachschub oder Aufklärungsboni. Alles in allem wird sich Manöver noch beweisen müssen, aber der Ersteindruck ist gut – es spielt sich gut, dass die Spieler selbst bestimmen, welche Frontverläufe sich auf den Karten entwickeln.

Authentizität ist das große Plus

Die niederländischen Entwickler bei M2H Games und Windmill Game Studio folgen dem Anspruch ein weitgehend historisch korrekten und authentischen Shooter zu entwickeln. Demnach bleibt auch ohne Netzwerke aus Schützengräben der Tod ein ständiger Begleiter, weil jedes einzelne Projektil über den eigenen Tod oder den eines Gegners entscheiden kann. Anders als beispielsweise Dice bei Battlefield 1 nehmen sich die Entwickler auch nicht die Freiheit allerhand Prototyp-Waffen in Tannenberg einzupflegen, um zu kaschieren, wie unmodern die Bewaffnung des Krieges im Vergleich zu heutiger Zeit doch war. (Böse Zungen könnten behaupten, dass es Tannenberg also ein Spiel für Geschichts-Fanatiker ist.) Sogar mehr noch als in Verdun beschränkt Tannenberg seine Spieler auf Repetierbüchsen, Pistolen, Nahkampfwaffen und die neuen, stationären schweren MGs. Warum diese Beschränkung? Maschinenpistolen wie die gegen Ende des Krieges präsente MP18 und Leichte Maschinen Gewehre wurden an der Ostfront nahezu nicht verwendet. Das Gleiche gilt auch für Scharfschützenvarianten. Der Ostfront-Shooter kommt also ganz ohne diese in vielen Shootern kaum wegzudenkenden Waffengattungen aus. Als Folge hiervon treffen vornehmlich Gewehre wie die Mosin Nagant, Gewehr 98 oder M95 Mannlicher aufeinander und in anderen Szenarien zu Backup-Waffen degradierte Pistolen werden zu echten Gefahren im Nahkampf.

PC Spiele Preview - Tannenberg

Das Gunplay von Tannenberg sticht besonders hervor. Wie schon im Vorgänger überzeugen diese auf halbautomatische Pistolen und Repetierwaffen heruntergebrochenen Feuergefechte durch Spannung, ein ganz eigenes Anforderungsprofil. Unbedachtes Herumgerenne führt schnell zum Tod, deshalb verlangt Tannenberg einem methodisches Vorgehen und Huschen von Deckung zu Deckung ab. Insgesamt spielt es sich wohl gerade wegen der größeren Karten und des neuen Modus erfrischend anders als Verdun. Es erinnert mehr an das Red Orchestra-Franchise als an seinen direkten Vorgänger, erbt aber viel von dessen Gunplay.

Hier sind Verbesserungen nötig

Wo hingegen Tannenberg immer noch schwächelt ist das Movement: Es mag etwas flüssiger geworden sein, aber im Vergleich spielt sich das auch als etwas hackelig geltende Rising Storm 2: Vietnam galanter. Tannenberg fehlen heute selbstverständlich gewordene kleine Kniffe wie das Hinwegflanken über Hindernisse und seine Soldaten bewegen sich etwas kantig. Wie schon in Verdun habe ich persönlich mich schnell daran gewöhnt und störe mich nicht mehr besonders daran. Trotzdem haben die Entwickler Besserung gelobt. Eine der großen Stärken von Verdun war sein Squadsystem: Hier knüpft Tannenberg wieder an und bietet bis dato 4 Squads. Sowohl die Kosaken, die russischen Frontovik, die K.u.K.-Infanterie als auch die Deutsche Infanterie verfügen allesamt über 4 Klassen mit eigener Bewaffnung und eigenem Skillbaum. Letzterer kommt dahingehend zum Einsatz, dass sich die Squads matchübergreifend Leveln lassen, was zum Zusammenspielen in der Community motivieren soll. Die Fertigkeiten schalten leichte Boni, neuere Uniformen und verbesserte Squadleaderfähigkeiten frei: Diesem unterliegt es mit Befehlen und seiner Anwesenheit Buffs auf seine Squadmitglieder zu legen und mit seiner Fähigkeit Rauch oder Artillerieschläge anzufordern. Wie gut die Squads im Zusammenspiel funktionieren, wird sich noch zeigen. Verglichen mit Verdun schwächelt Tannenberg noch, was die Squadanzahl und damit das Bewaffnungspektrum angeht, jedoch noch deutlich.

Shooter Games in 3D - Tannenberg

Neue Squads im Kampf gegen das Wetter und Bugs

Dafür überzeugen die vier vorhandenen Squads, die neue Bewaffnung, ihre Modelle und Uniformen sind gut designt und können sich sehen lassen. Das Gleiche gilt ebenfalls für die vier Karten mit neuen je nach Match wechselnden Wetterbedingungen. Passend zum Spielmodus Manöver bieten die Schlachtfelder deutlich mehr Fläche und Raum für bis zu 64 Spieler, die das Spiel standardmäßig mit CPU-Gegnern auffüllt. Dies wird dem Nischenshooter ermöglichen trotz vermutlich kleiner Fangemeinde immer volle Matches bieten zu können, in denen die Spieler quasi die Elite auf dem Schlachtfeld darstellen. Nichtsdestotrotz sollten die KI-Soldaten sich noch etwas cleverer über die Karten bewegen, da ich mich zwischenzeitlich wie beim Tontaubenschießen fühlte. Hätte Tannenberg eine zu erwartende größere Spielerzahl würde ich das Wegfallen der KI vorziehen. Schlussendlich handelt es sich um eine Geschmacksfrage. Wie gut das Gemisch aus KI und Spielern auf lange Sicht funktioniert, vermag ich noch nicht zu sagen. Wie auch Verdun basiert Tannenberg auf der Unity-Engine. Anders als den Spielen auf dieser Engine gern vorgeworfen wird, sieht man es ihm nicht direkt an. Durch weitere Grafikverbesserungen sieht es sogar ziemlich gut aus, kann sich aber mit Unreal 4-oder gar Frostbite 3-Spielen nicht annährend messen. Wie zu erwarten, gibt es noch Bugs, an denen das Team arbeitet. Zudem klagen mehrere Spieler über die Performance der Test-Builds. Doch das gehört wohl zu einem kürzlich ins Early Access gestarteten Spiel dazu. Obendrein hat Tannenberg noch kein eigenes UI erhalten, stattdessen nutzt es das Verdun-Interface weiter. Demnächst führen die Entwickler dann ein neues Interface ein, das auf den ersten Vorschaubildern deutlich besser als das des Vorgängers aussieht.

Fazit: Tannenberg – der Test-Zugang verspricht viel

Die Early Access-Phase zum Balancen und für Überarbeitungen zu nutzen, tut Tannenberg wirklich gut. Wie einige Ecken, Kanten und Bugs zeigen, dass es nicht ganz fertig ist. Dennoch spielt es sich in vielerlei Hinsicht jetzt schon gut und besser als sein direkter Vorgänger. Dem zum Trotz bietet es deutlich weniger Squads und daher weniger Waffen, aber einen neuen, vielversprechenden Modus auf größeren Karten mit bis zu 64 Spielern. Trotzdem wird sich Manöver wie Frontlines zu Anfang erst noch beweisen müssen. Fans von sogenannten Hardcore Shootern kann ich Optimismus nahelegen. Tannenberg wirkt wie der vielversprechende Nachfolger, den Verdun verdient hat. Wer keine Lust auf Kinderkrankheiten und Ungereimtheiten hat, sollte die Beta-Phase jedoch aussitzen.

Spiele-Highlights 2018

Wo ihr im letzten Jahr Titel wie Call of Duty: WW2 und Star Wars: Battlefront 2 gefunden habt, stehen für die Spiele 2018 Age of Empires, Aquanox: Deep Descent und Anno 1800. Diese aktuelle Liste wird für euch immer ein Update über die neuen PC Spiele 2018 bereithalten. Ni No Kuni 2 begeistert schon seim dem 23. März viele Anime-Fans. Zwar etwas später als zuvor gedacht, aber Terminverschiebungen sind ja keine Besonderheit mehr. So kam auch Far Cry 5 erst am 27. März raus. Das sich die kleine Zeitverzögerung gelohnt hat steht jedenfalls außer Frage.

Aber auch später im Jahr wird es nicht weniger spannend in der Spiele-Branche. Jurassic World: Evolution spricht die Aufbaustrategen unter euch im dritten Quartal an und Phoenix Point richtet sich an alle XCOM-Fans und Rundentaktiker. Im Jahr 2018 noch ohne Termin, jedoch trotzdem mit Freuden erwartet sind unter anderem Darksiders 3, Soul Calibur 6 und Star Citizen.

Dynasty Warriors 9

Das alte China ist gespickt von Geschichten großer Helden, unglaublichen Schicksalen und erinnerungswürdigen Taten. Doch ein Zeitabschnitt sticht besonders hervor, und zwar jener am Ende der Han-Dynastie. Innere Unruhen und politische Krisen zeichneten das Land und der kaiserliche Hof wurde zunehmend machtloser die Situation unter Kontrolle zu kriegen. Was das Ende einer Ära darstellen sollte, wurde gleichzeitig zum Beginn einer Zeit, die noch heute als geschichtsträchtigste Epoche des fernen Ostens gilt: Die Zeit der Drei Reiche. Sun Jian, Liu Bei und Cao Cao sollten dabei mitunter die größten Rollen spielen als Anführer ihrer repräsentativen Familien. Doch nicht nur Wu, Shu und Wei waren an der Gestaltung der Ereignisse beteiligt, sondern auch andere Menschen, die nicht weniger durch ihr Handeln ein Zeichen gesetzt und ihren Namen unvergesslich gemacht haben. Einmal mehr wird nun in Dynasty Warriors 9 diese Geschichte erzählt, und wir haben uns selbst auf das Schlachtfeld begeben um die vielen Schicksale miteinander verwoben zu sehen.

Kampfszenen bei Dynasty Warriors 9

Bisher war das Hauptelement der Storypräsentation einzelne Missionen und Cutscenes zwischen diesen. Besonders Teil 7 hatte durch eine starke Verbesserung hinsichtlich der Qualität dieses Aspekts einen neuen Maßstab gesetzt, den Teil 8 dann durch die Einführung von Hypothetischen Alternativpfaden noch ein wenig anhob und festigte. Teil 9 bricht nun etwas mit dieser Tradition und zwar durch die Implementierung eines Open-World Systems. Der Spieler kann zwar ganz klassisch die Seite/das Reich auswählen, aus dessen Perspektive er spielen möchte, doch sobald die erste Mission auf dem Schlachtfeld erledigt ist besteht nun die Möglichkeit das zu machen, was dieser selbst will. Die indirekte Narrative wird nun vom Spieler selbst bestimmt. Er kann sofort zur nächsten Hauptmission aufbrechen, oder aber auch die Gegend erkunden, Nebenquests erledigen oder Material zur Herstellung von Items sammeln; die Entscheidung liegt bei ihm. Dadurch wird ein Gefühl des individuellen Pacings geschaffen, in dem jeder selbst festlegt wann und wie die Geschichte fortgesetzt wird. Besonders letzteres ist noch einmal erwähnenswert, da der Abschluss von Nebenquests Einfluss auf den allgemeinen Spielverlauf hat.

Befindet sich beispielsweise gerade eine Armee auf dem Weg zur Einnahme einer Festung kann nun die Entscheidung getroffen werden sich diesen anzuschließen und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen, oder aber abzuwarten wie die Schlacht verläuft und sich erst am Geschehen danach zu beteiligen. Rettet man einen Offizier oder überlasst man ihm seinem Schicksal? Hilft man wehrlosen Bauern gegen plündernde Banditen und gewinnt somit neue Verbündete oder sieht man der Grausamkeit nur zu? Es liegt allein in den Händen eines jeden selbst. Doch diese Form der Freiheit hat leider ihren Preis. So vielseitig die Möglichkeiten in dieser Hinsicht sind, ihre Präsentation ist alles andere als erfüllungsfördernd, und das gleich auf mehreren Ebenen. Zunächst gibt es keine Cutscene oder irgendeine Art von Sequenz beim erfolgreichen Abschließen einer solchen Nebenmission. Ein kurzer Dialog oder lediglich das Erscheinen eines Feldes mit „Mission abgeschlossen“ und den entsprechenden Belohnungen wird eingeblendet und sonst passiert nichts. Es gibt sogar Quests von NPCs die absolut nichts als Belohnung haben, außer das dieser einem in 2Sätzen dafür dankt. Zwar sind einige von diesen Missionen mit dem Sammeln von Gegenständen verbunden, was in Anbetracht des Crafting-Systems kein schlechter Nebeneffekt ist, doch warum sollte der Spieler sich die Mühe machen bzw. Spielzeit dafür verwenden erst explizit diese Quests von einem NPC anzunehmen, wenn er doch einfach das Material so sammeln kann?

Spielberichte - Dynasty Warriors 9

Ein weiterer Punkt, und der gravierendste hinsichtlich des des Darstellungseindrucks, sind die Cutscenes und Interaktionsabschnitte. Wie bereits zu Beginn erwähnt hat Teil 7 bezüglich dessen das Franchise auf eine notwendige Ebene gehoben, sodass der Spieler den Eindruck hatte hier auch eine richtige Geschichte mit überzeugenden Charakteren zu erleben. Doch Teil 9 schafft es tatsächlich von dieser Ebene herunter zu treten und das nicht nur auf die vorherige Stufe, sondern noch eine darunter. Es ist für den Spieler kaum möglich den gesprochenen Text in den Untertiteln zu lesen aufgrund dessen, dass dieser nicht in einem farblich unterlegten Feld steht, sondern einfach in die Umgebungsgrafik eingeblendet wird und außerdem noch sehr klein ist und bei der deutschen Version grobe Übersetzungsfehler aufweist. Doch der fast schon desaströse Fauxpas, den sich Omega Force und Koei Tecmo hier erlaubt, sind die Gesichtsanimationen der Charaktere. Diese sind zwar weiterhin toll designt, doch die Mimik und Gestik in den Cutscenes und den Gesprächsabschnitten zwischen Hauptmissionen ist im Grunde nicht existent. Schlachtaufrufe, emotionale Dialoge bzw. Szenen, innere Monologe, in denen die Unsicherheiten und Gedanken verdeutlicht werden – leblos, absolut leblos und in keinster Weise sympathie- oder interessebildend. Das ist mehr als nur eine Enttäuschung, zum einen weil dieser Teil der Reihe der erste Next Gen exklusiv ist und entsprechend gerade auf diesen ein gewisses Niveau gewährleisten muss, und zum anderen weil Koei Tecmo selbst das Spiel als neuen Wind für die Reihe promoted hat. Zwar besitzt jeder der 83 spielbaren Charaktere ein eigenes Ending, doch besteht für den Spieler durch diese erheblichen Schnitzer kaum bis gar keine Motivation auch auf diese hinzuarbeiten bzw. diese sehen zu wollen.

PS4 Rezensionen

Diese Möglichkeiten stehen dir offen

Bisher beschränkte sich die Dynasty Warriors Reihe auf ein wesentliches Element: Das Hack´n´Slay, das 1 gegen 1000 Prinzip. Auch hier erwartet den Spieler wieder selbiges, doch diesmal ist das ganze eingebettet in eine Open-World. Entsprechend vielseitig sind die Aktivitäten, die neben den Schlachten erledigt werden können. Das Interagieren mit Umgebungsgegenständen war schon in den vorherigen Teilen möglich, und wird hier noch einmal erweitert. So können beispielsweise Burgmauern bestiegen, in Seen oder Flüssen gefischt bzw. allgemeine Wildlebensjagd oder ein Lager aufgeschlagen werden um zum Beispiel auf den Einbruch der Nacht zu warten und sich auf einen Lagerüberfall vorzubereiten. Ebenfalls erweitert wurden die Möglichkeiten der Waffen- und Itemerstellung. Der Spieler kann in den verschiedensten Gegenden auf der Karte Materialien sammeln und erhält auch durch den Abschluss von diversen Missionen diese und andere Gegenstände. Die Items variieren dabei von Lebens- und Musouregeneration und temporären Verstärkungen von Angriff und Verteidigung bis hin zu Edelsteinen mit speziellen Effekten wie Elementschaden. Letztere können in die 3 Slots der Waffen eingesetzt werden und bieten dem Spieler dadurch individuelle Kombinationsmöglichkeiten. Die benötigten Items besitzen alle unterschiedliche Seltenheitsgrade und auch deren Fundorte sind verschieden. Für Hirschgeweihe oder Fleisch eines bestimmten Tieres, dass nur in Wintergebieten heimisch ist, müssen die entsprechenden Orte auf der Karte aufgesucht werden. Durch die detailliert gestaltete Umgebung und die guten Lichteffekte, die besonders in den Nachtphasen zur Geltung kommen, wird der Aspekt der Erkundung ein anschauliches Erlebnis. Durch die Größe der Karte gibt es auch eine Schnellreisefunktion, die genutzt werden kann um sehr große Distanzen zu überwinden und nicht immer wieder diese zu Fuß oder zu Pferd zurücklegen zu müssen. Eine Markierungsfunktion gibt es ebenfalls um sich wichtige Punkte auf der Karte zu merken. Als „Distanzüberbrückungshilfe“ steht dem Spieler dabei eine automatische Lauf-/Reitfunktion zur Verfügung, das bedeutet der Charakter bewegt sich allein und ohne das Betätigen des Analog Sticks in Richtung des Ziels. So praktisch diese Feature jedoch ist, so fragwürdig jedoch die Implementierung ansich. Zum einen wurde hier eine Open-World konzipiert, die durch verschiedene Möglichkeiten Abwechslung und Interesse bieten soll, und zum anderen kann ein Knopf betätigt werden und der Spieler kann das Pad aus der Hand legen, und in der Zwischenzeit etwas anderes machen, sprich die Umgebung ignorieren kann, weil man sich wohl doch bewusst geworden ist von Seiten der Entwickler, dass der Spieler an langen Wegen das Interesse verlieren könnte.

PS4 Spiele - Dynasty Warriors 9

Am Kampfsystem wurden auch Änderungen vorgenommen und bringen in der Tat frischen Wind in das etwas angestaubte Schema. Bisher standen jedem Charakter eine vorgegebene Angriffsliste zur Verfügung und 3 Musouangriff sowie den Wahren Musouangriff. Nun hat der Spieler wesentlich mehr Möglichkeiten die verschiedenen Angriffe miteinander zu verketten und weitere Techniken zu entfesseln. Durch das Betätigen von 2 Knöpfen gleichzeitig, beispielsweise R1 und Viereck, wird ein kraftvoller und aufladbarer Angriff ausgelöst, der dann durch normale Angriffe erweitert werden kann. Auch hier sind alle Techniken anwendbar, das heißt, dass bis auf den Musouangriff jeder Angriff anschließbar ist. Des Weiteren kann ein charakterspezifischer „Todesstoß“ ausgelöst werden, sobald sich der Gegner in einem Benommenheitszustand befindet. Außerdem steht jedem Charakter ein besonderer Move mit seiner favorisierten Waffe zur Verfügung. Komplett neu ist die Einführung eines Ausdauersystems, die bei Aktionen wie Ausweichen, rennen und schnellem Reiten verbraucht wird. Ist diese leer können diese nicht mehr ausgeführt werden und die Spielfigur bleibt für einen Moment stehen. Befindet sich der Spieler also in einem schwierigen Kampf muss nun auch darauf geachtet werden wann und wie oft er ausweicht bzw. wann und wie weit er sich gegebenenfalls aus der Schlacht durch Wegrennen zurückzieht. Diese Elemente verleihen dem Gameplay eine wesentlich schnellere und actionlastigere Note als es bisher der Fall war. Auch die neuen Waffen und die vielseitige Kombinierung der Manöver machen Lust sich in mehr Schlachten zu stürzen, als theoretisch beispielsweise für die Erfüllung eines Hauptziels nötig gewesen wären.

Insgesamt wirkt es nun zwar so, als würde dem Spieler hier einiges hinsichtlich der Spielvielfalt geboten werden, doch ist das oben erwähnte das einzige, was hier zu finden ist, und damit ein Hauptmakel des Titels selbst ist: Der Wiederspielwert. Die Aktivitäten in der Open-World sind zwar eine nette Ergänzung zum immer gleichen Kampfprinzip, doch deren Umfang ist spätestens nach dem einmaligen Durchspielen der Geschichten aller Reiche schnell ausgeschöpft. Kombiniert mit der fehlenden Charaktersympathiebildung und den langweilig präsentierten Nebenquests, bei denen es sogar vorkommt, dass die einzige „Belohnung“ ein Zwei-Zeilen-Dialog mit dem NPC ist, besteht neben dem Sammeln von Materialien zur Herstellung von Waffenupgrades und Items, das schnell zur Routine verkommt, kein Grund viele Stunden darin zu investieren. Des Weiteren ist dieser Teil der Reihe seit dem 2. der erste, der keinen Koop-Modus besitzt, weder lokal noch online. Und gerade diese Option wäre diesmal durch die Open-World eine spielintensive Erfahrung gewesen. Während sich beispielsweise ein Spieler auf die Eliminierung bzw. dem Aufhalten von Truppen konzentriert, kann der andere einen General bekämpfen oder eine Burg einnehmen um so den Schlachtverlauf signifikant zu beeinflussen auf mehreren Ebenen. Oder auch die Implementierung eines Handelsoption um Materialien austauschen zu können, wäre eine Möglichkeit, das Sammeln dieser attraktiv zu gestalten, gewesen.

Dynasty Warriors war noch nie eine Reihe, die mit besonders starker musikalischer Untermalung geglänzt hat. Auch Teil 9 setzt diesen Trend fort und bietet absolute Standardtracks, die nach Ausschalten des Spiels sehr schnell vergessen sind. Sie erfüllen zwar ihre Rolle innerhalb des Titels zur Unterlegung von Cutscenes, Ereignissen und Kämpfen, aber erinnerungswürdig ist keiner von ihnen, zumal auch stellenweise Assets aus vorherigen Teilen verwendet worden sind, nur neu arrangiert, was in Anbetracht des „frischen Winds“, den es bringen sollte in allen Punkten, eine schwache Leistung ist.

Licht und Schatten – die grafischen Details zum Spiel

Die grafische Darstellung ist in der normalen Umgebung sehr gut und detailliert ausgefallen. Diesen Grad an Feinheiten in dem Umfang hätte die ältere Konsolengeneration definitiv nicht wiedergeben können. Die Animationen in den Kämpfen und in den Cutscenes sind flüssig und es gibt keine Ruckler oder große Frameratedrops. Doch was dem Spiel an Umfang allgemein fehlt, steckt leider zu viel in den Menü/HUD- und Optionsdetails. Der Spieler wird regelrecht erschlagen von der Menge an Icons und dargestellten Informationen, die zwar kurz durch die Einblendung eines Fensters erklärt werden und nachgelesen werden können, doch auf der Weltkarte selbst kann schnell der Überblick verloren werden. Außerdem ist die Schrift, egal in welchen Menüs oder bei Schlachtfelddialogen, so klein und blendet sich durch die weiße Farbe in den hellen Hintergrund (was besonders in den Tagesphasen der Fall ist), dass diese kaum lesbar bzw. erkennbar ist. Addiert man nun noch die nicht existenten Gestiken und Mimiken der Charaktere hinzu, wirkt auch die Umgebung nicht mehr so besonders, als das es ein positiv zu vermerkender Aspekt bleibt.

Action Games für die PS4

Das Fazit zu Dynasty Warriors 9

Bedauerlicherweise ist es letzteres, denn Omega Force und Koei Tecmo haben sich hier mehr blamiert als der Reihe zu neuer Größe zu verhelfen. Die Open-World bietet zwar eine nette Abwechslung zum bisherigen Missionskonzept, doch ist sie nicht nur sehr schnell ausgeschöpft, sondern es erweckt auch nach meinen Spielstunden eher den Eindruck, als wäre es ein Experiment gewesen, um zu sehen welche Änderungen man vornehmen kann und wie tolerant die Spieler und Fans damit umgehen. Als zusätzlicher Modus neben den klassischen Free- und Storymodus wären die aufgetretenen Fehler wesentlich entschuldbarer, aber auch dann immer noch vorhanden und ein Teil des Gesamteindrucks. Das Fehlen der Koop-Option trägt ebenfalls nicht dazu bei sich viele Stunden in der Welt aufzuhalten, da dem Spieler nichts weiter geboten wird am Ende der verschiedenen Geschichten, außer genau das zu machen, was er bis dahin ohnehin schon gemacht hat und das immer und immer wieder für jeden einzelnen Charakter. Das Problem ist hierbei nicht die Monotonie selbst, sondern die Präsentation dessen. Wie bereits erwähnt ist die Warriors Reihe nun einmal Hack´n´Slay durch und durch und an diesem Konzept ist auch nichts falsch, doch brachte jeder Teil immer ein paar kleine Zusätze und baute Stück für Stück aufeinander auf hinsichtlich des Erlebnis für den Spieler:

Teil 4 fügte levelbare Waffen ein und verschiedene Charaktereinzelgeschichten, Teil 5 führte das Musou-Zorn-System sowie einige wichtige, neue Persönlichkeiten wie Zuo Ci, Guan Ping und Xing Cai ein, Teil 6 überarbeitete einige Charaktere grundlegend und machte sie so spielbarer/zugänglicher, Teil 7 erhöhte die Anzahl der Musouangriffe von ehemals 2 auf 4 an und führte das erste mal in der Reihe die Geschichte der Drei Reiche über die Schlacht auf der Wu-Zhang-Ebene hinaus in die Zeit der Jin und Teil 8 fügte Alternativszenarien/Was-wäre-wenn-Storypfade ein. Teil 9 bringt nun das Ganze in eine offene Welt, doch auf Kosten der Präsentation hinsichtlich der Charaktere und ihrer Sympathie, dem Entfernen des Koop-Gameplays und der Erinnerungswürdigkeit der Geschichte selbst.

Zwar sind die Änderungen beim Gameplay gelungen und die Designs der Charaktere noch einmal verbessert worden, doch auf diese hätte ich persönlich verzichten können, wenn ich stattdessen ein Dynasty Warriors mit einem Herz und seiner Seele bekommen hätte. Was hier Fans und Spieler allgemein erwartet ist ein Versuch einer Open-World, die nichts bietet um längerfristig an sich zu binden.

Neuer Trailer zum Horror-Shooter Agony

Zur besinnlichen Weihnachtszeit haben sich die Entwickler von Madmind Studio ein besonderes Schmankerl ausgedacht und brachten einen neuen Trailer zum blutigen Höllenspiel Agony heraus.

Kurzer Einblick: Du erlebst, wie die Red Goddess in einem Blutmeer, umgeben von einer ganzen Anzahl skurriler Körper eine Art „Bluttaufe“ unternimmt. Die Red Goddess ist Gebieterin der Hölle und wird einen entscheidenden Part in dem First Person Shooter einnehmen. Zur Handlung wurde bisher nur so weit bekannt, das es das Ziel des Helden Agony ist, aus der Hölle zu entkommen, da dessen Seele dort gefangen ist.

Wie bei jedem Trailer zu dem Spiel wird die eine Hälfte die intensive Höllenatmosphäre samt der monströsen Bewohner und dem heftigen Gore- und Blutlevel lieben, die andere Hälfte wird es als sinnloses Gemetzel abtun. Ist das Doom im Quadrat? Erscheinen soll Agony am 30. März 2018 – wer Interesse hat, sollte sich den folgenden Trailer mal reinziehen.

Review zu Wolfenstein 2: The New Colossus

Mit Sturmgewehren im Anschlag feuerte sich der B.J. Blazkowicz bereits im Vorgänger Wolfenstein: The New Order und dessen Prequel Wolfenstein: The Old Blood. Ganz in diesem Sinne schließt MachineGames neuster Ableger Wolfenstein 2: The New Colossus an seine Vorgänger als moderner Shooter mit Old School-Mentalität an. The New Colossus schließt genau da an, wo The New Order aufgehört hat. Das Ziel? Zurück in die Vereinigten Staaten, um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten von der Herrschaft der Nazis zu befreien.

Nachdem er schwerste Verletzungen im Endkampf gegen General Totenkopf am Ende des Vorgängers davon getragen hat, wacht B.J. Blazkowicz in Wolfenstein 2: The New Colossus in mitten eines Angriffs auf das neue mobile HQ des Widerstands, das U-Boot "Die Hammerfaust", aus seinem Koma auf. Mit einer Maschinenpistole bewaffnet, beginnt der Ritt durch Wolfenstein 2. Ab jetzt geht es nur noch in eine Richtung – immer weiter der Revolution entgegen, mit jeder Menge Nazi-Blut im Gepäck.

Ballerspaß mit Wolfenstein 2

Dabei sticht Wolfenstein 2 in einer Sache besonders hervor: Es gelingt ihm, seinen Charakteren Bedeutung zu verleihen. Durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten hinterlassen sie, auch wenn Wolfenstein 2 sich keine epische Zeit nimmt sie zu erkunden, einen tieferen Eindruck als so manche Protagonisten anderer Spiele. Figuren wie der mit uralter Technologie hantierende Wissenschaftler Seth oder der aus dem Trailer bekannte Kommmunistenführer und selbst ernannte Priester Horton, der mit Blazkowicz über die Maschinerie des Imperialismus zu diskutieren versucht, bleiben einem einfach eher im Gedächtnis als abziehbare Militärs.

Wolfenstein 2 schockiert, schürt Wut auf seine bösartigen Naziantagonisten, bringt einen zum Lachen oder Grinsen und erzeugt Mitgefühl mit dem Protagonisten und den ihm Nahestehenden. Es schafft den Spagat zwischen einem sich nicht Ernst nehmenden, überzeichneten Actionshooter mit krudem Humor und teils trashigen Handlungsbestandteilen und dem Konfrontieren mit Traumas und der Fratze des Faschismus. Es gibt einem mit Blazkowicz einerseits einen ordentlich austeilenden Helden in die Hand, der andererseits aufgrund seines schwer verletzten Körper immer wieder den eignen Tod vor Augen hat und fast an dem Gedanken zerbricht, dass seine mit Zwillingen schwangere Geliebte Anja ihrer beiden Kinder wahrscheinlich allein wird großziehen müssen. Daher nimmt Anja im Spielverlauf die Rolle einer aktiven Stütze für Blazkowicz ein, die auf keinen Fall zulassen will, dass ihr fester Freund und Vater ihrer Kinder das Zeitliche segnet. Zwischensequenzen erzählen einen Großteil der Handlung. Die Storry überzeugt durchweg durch hohe Qualität. Nur dass die Lippen in der deutschen Version teilweise arg asynchron zum Gesprochenen sind, ließe sich ihnen ankreiden. Darüber hinaus ergänzen Blazkowicz vertonte Gedankengänge, Situationen, vereinzelte Gespräche in den Missionen oder auf der Hammerfaust die Handlung.

Auf jeden Fall positiv

Wer The New Order gespielt hat, wird sich schnell in Wolfenstein 2 zurechtfinden, da es dessen Spielfluss und Gameplay großteils aufgreift und weiter ausbaut. Daher erfreut es mit mindestens ebenso gut fließenden Feuergefechten. Neuerdings kann Blazkowicz im Nahkampf ein Beil einsetzen, mit dem er im Nahkampfeinsatz eine Tötungsanimation ausführt, die ähnlich fließend in den Spielfluss übergeht wie Doom’s Exekutionen. Außerdem kann er nun zwei unterschiedliche Waffen akimbo führen. Die großteils von den Nazis erbeuteten Waffen verfügen über detaillierte Modelle und sind eine Spur bodenständiger als die von The New Order. Einzig das Laser- oder Dieselkraftwerk sind wirklich abgedreht. Keine der Waffen wirkt nutzlos oder fehl am Platz, da jede von ihnen sich für bestimmte Situationen eher eignet oder sich zusätzlich extra spezialisieren lässt. Exotischere Waffen hebt sich Wolfenstein 2 für seine schweren Waffen auf, die in den Leveln zu finden sind, hier warten eine Laserkanone, ein großes Dieselkraftwerk, eine Gatling und eine weitere futuristisch-überdrehte Waffe. Gemein haben diese Tötungswerkzeuge: Sie verfügen über die richtige Wucht und Spaßfaktor, was einen guten Teil dazu beiträgt, dass Wolfenstein 2s Feuergefechte so viel Freude bereiten.

Hervorragende Grafik bei Wolfenstein 2

Mit in den Leveln versteckten Modkisten lassen sich die Waffen weiter spezialisieren, wodurch sie Zusatzfunktionen oder größere Magazine erhalten. Die drei später zum Spiel dazu stoßenden Kampfmods verbessern direkt den Protagonisten, indem sie ihm neue Gefechtsoptionen verleihen, aber auch neue Routen in den Leveln öffnen. Quasi per Achievementfreischaltung lassen sich zusätzliche Vorteile als Boni freispielen. Im Fall, dass einmal eine Funktion nicht 100% klar sein sollte, hilft das ins Spiel integrierte Tutorial auf die Sprünge. Autoregeneration kennt Wolfenstein 2 nur in sehr geringem Maße, nur die letzten Lebenspunkte werden standardmäßig generiert, damit Blazowicz nicht sofort umkippt. (Eine Freischaltung kann jedoch Rüstungsregeneration aktivieren.) Wie gewohnt, halten ihn stattdessen Heilpakete und die aufhebbaren Rüstungsteile am Leben. Die maximalen Lebenspunkte lassen sich über ihre Maximalgrenze hinweg überladen, bluten aber standardmäßig schnell wieder auf ihr Maximallevel zurück.

Sowohl Lebenspunkte, Rüstung als auch Munition lassen sich von abgelebten Gegnern oder aus der Umgebung aufheben, was normalerweise durch Darüberhinweglaufen funktioniert – nur nicht immer, dann muss es per Tastendruck geschehen. Nur ist irgendwie nicht nachvollziehbar, wann dies der Fall ist und wann nicht. Hier fehlt es Wolfenstein 2 an Konsequenz. Des Weiteren könnte das Trefferfeedback etwas deutlicher sein. Es ist zwar vorhanden, doch immer noch undeutlich genug, dass man in hektischen Feuergefechten versterben kann, ohne wirklich zu wissen, wo die tödlichen Schüsse herkamen.

Action mit Wolfenstein 2

Deine Gegner bei Wolfenstein 2

Auf der anderen Seite des Abzugs begegnet Blazkowicz vor allem Standardnazis und Kommandanten. Die Kommandanten lenken zu einem gewissen Teil den Spieler, indem sie sich sobald sie einen bemerken, unentwegt Verstärkung herbeirufen. Deshalb sollte ihre Ausschaltung höchste Priorität haben. Um theoretisch vermeidbaren Schusswechseln aus dem Weg zu gehen, verfügt Wolfenstein 2 über rudimentäre Stealth-Funktionen wie Schleichen, „geräuschloses“ Ausschalten im Nahkampf und schallgedämpften Waffenmods. In der Praxis vermasseln die Gegner diesen Ansatz nur allzu gern und sind wir mal ehrlich: Wer will in einem Wolfenstein schon dauerhaft den Feuergefechten aus dem Weg gehen? Zu den beiden genannten Gegnertypen gesellen sich Maschinensoldaten (Cyborgs) in verbesserter Version mit unterschiedlichen Waffen und Raketenantrieb, Androiden, Drohnen, Kampfhunde, der bekannte Panzerhund, eine weitere Art maschineller Hund und große Mechs. Vorallem die Standardsoldaten, die Kommandanten und teils die Maschinensoldaten hüllt das Spiel je nach Umgebung in Spezialuniform, was der Atmosphäre gut tut und für Abwechslung sorgt. Mit zu den eher standardmäßigen Nazis gehören übrigens auch Mitglieder des Kuk-Klux-Klans, die sich mit der neuen Ordnung schnell angefreundet haben. MachineGames versetzt seinen Helden immer wieder in neue Umgebungen und durchbricht die Korridore immer wieder durch Arreale unter freiem Himmel. Insgesamt sorgt Wolfenstein 2 für sehr verschiedene Szenarien, die dem Vorgänger in Sachen Abwechslung und Kuriosität in Nichts nachstehen. Zwischen den Missionen dient die Hammerfaust als Anlaufstation für den Spieler und lädt zum Herumstreifen auf dem Schiff ein, auf dem NPCs mit dem Protagonisten ein paar Worte wechseln und sich Nebenmissionen freischalten und starten lassen.

Ab etwa der Mitte des Spiels kann die Enigma-Maschine durch das Lösen eines Minispiels und dem Verbrauch von Enigmacodes Maschinenkommandanten aufspüren, die in auf der Kriegskarte startbaren Nebenmissionen auszuschalten sind. Wer gern mehr Wolfenstein 2 bekommen will, kommt hier auf seine Kosten. Parallel dazu gibt es in den Levels wieder Sammelgegenstände, die wie die Nebenmissionen auch, etwas mehr Spielzeit und Langzeitmotivation aus dem Spiel herauskitzeln können. Ähnlich fallen auch die beiden Zeitlinien aus: Zu Beginn von Wolfenstein 2 entscheidet ihr euch in einer Rückblende dafür, ob Blazkowicz in The New Order Fergus oder Wyatt gerettet hat, je nach Wahl verlaufen Teile der Story etwas anders und eine Waffe verändert sich ebenfalls. Dazu kommt mein persönliches Lieblings-Minifeature: Im Club Wiesenau der Hammerfaust lässt sich das komplette Wolfenstein3D in Originalgrafik auf einer Konsole spielen, womit Wolfenstein 2 ein tolles Spiel-im-Spiel zu bieten hat. Ferner sollte ich ein paar Worte zum Ende verlieren. Ohne zu spoilern, kann man sagen, dass Wolfenstein 2 durchaus zufriedenstellend abschließt, wobei MachineGames hier auch noch mehr hätte herausholen können. Ein, zwei mehr Sequenzen zu den Auswirkungen des Endes wären cool gewesen und der Endkampf kommt nicht an den von The New Order heran.

Alles in allem handelt es sich hierbei im Vergleich zum Beispiel zum Basisende von Mass Effect 3 zu Meckern auf hohem Niveau. Nach dem Ende von Wolfenstein 2 lassen sich alle Nebenaktivitäten weiterhin absolvieren. Leider verschwinden danach aber fast alle wichtigen NPCs, außer der Anführerin, vom U-Boot, eine von vielen Spielen geteilte Unart.

Freies Schussfeld bei Wolfenstein 2

Schwierigkeitsgrad und Technik

Wie auch die Vorgänger gehört Wolfenstein 2 eher zu den anspruchsvolleren Shootern. Schon ab dem 3. von sechs Schwierigkeitsgraden namens „Lass sie nur kommen“, auf dem getestet wurde, ist es absolut notwendig konzentriert zu spielen, ansonsten stirbt Blazkowicz einem in den unter hoher Geschwindigkeit ablaufenden Feuergefechten schnell weg. Unfair wird es hierbei jedoch nicht und zu schwer schon gar nicht, stattdessen muss der Spielende eben aufpassen, was er tut und erhält bei Patzern schnell eine Rückmeldung vom Spiel. Für den ersten Spieldurchlauf auf dem genannten Schwierigkeitsgrad ohne viele Nebenmissionen wurden etwa 10.5 Stunden gebraucht. Durch die Zusatzinhalte kann ein Durchlauf länger werden oder genauso kann er kürzer, wenn man sich schneller durch die Levels kämpft oder Gegner auslässt. Es wäre schön, wenn MachineGames in Zukunft den Umfang seiner Shooter in Form von weiteren Hauptmissionen ausbauen könnte.

Unglücklicherweise sind die eigenen Patzer nicht die Einzigen in Wolfenstein 2: Wirklich rund lief der Shooter im ersten Playthrough nicht. So überzeugte er zwar durch tolle Performance und eine hohe Framerate, stürzte aber gefühlt bei jedem zweiten Raustabben ab. Zumindest hat der neuste Patch das Steam-Overlay für Wolfenstein 2 aktiviert. Von diesen nervigen Macken abgesehen lief Wolfenstein 2: The New Colossus auf meinem Rechner rund. Die Optik des Shooters baut auf der neusten id-Tech 6 Engine, die ihm noch mehr Grafikfeatures beschert, als es schon bei Doom der Fall war. Dementsprechend hat sich auch bei den noch beim Vorgänger kritisierten Texturen etwas getan, auch wenn es immer noch ein paar matschige Vertreter unter ihnen gibt.

Unser Fazit

In Wolfenstein 2: The New Colossus machen sich Blazkowicz, seine Freunde und Verbündeten daran, eine zweite Amerikanische Revolution anzuzetteln. Es setzt da an, wo The New Order aufgehört hat, und führt seine Spieler durch eine Kampagne gefüllt von wilden Ballereien, trashigem Humor und dennoch cleveren Momenten. Das Ende könnte zwar noch ausgefeilter sein, das Aufheben von Gegenständen etwas besser funktionieren und das Trefferfeedback ein Stückchen besser sein. Doch es bereitet einfach zu viel Spielspaß sich durch die Nazis von Wolfenstein 2 zu sprengen, zu schießen und zu schlagen. Die paar präsenten Bugs und Designunstimmigkeiten ändern kaum etwas daran, was für ein großartiger Singleplayer-Shooter Wolfenstein 2 ist, der nicht nur mit Schießereien, sondern auch mit seinen Charakteren, seinen Zwischensequenzen und dem Umgang mit ernsten Thematiken aufwarten kann.

Etwas getrübt wird der Blick von der Vorstellung, dass die Story um Blazkowicz, Anja und Co erst in ein paar Jahren fortgeführt wird. Mehr noch: Wolfenstein 2 spielt ganz oben bei den besten Singleplayer-Spielen dieses Jahres mit und dürfte mit Abstand der beste Ego-Shooter dieser Kategorie bleiben.

So findest Du das beste Online Casino Spiel für Dich!

Um herauszufinden, was Du gerne magst, ist vor allem Selbstkenntnis und Experimentierlaune gefragt! Denn die Frage, was man denn nun spielen sollte und welche die besten Spiele in einem Online Casino sind, lässt sich nicht so einfach beantworten.

Schließlich haben verschiedene Spieler unterschiedliche Vorlieben. Ob Du nun gerne Blackjack spielst, oder lieber an Spielautomaten spielst, ist natürlich von deinem persönlichen Geschmack abhängig. Zum Glück kann man in vielen Online Casinos vieles kostenlos ausprobieren.

Die Auswahl in Online Casinos ist enorm groß. Das kann manchmal sogar etwas überfordernd sein. Daher ist es sinnvoll sich erstmal einen Überblick zu verschaffen, bevor man sich Hals über Kopf hineinstürzt.

Roulette spielen

Die Casino Klassiker in ganz neuen Varianten

Poker, Baccarat, Black Jack und Roulette. An diese Spiele denkt man eigentlich sofort, wenn man das Wort „Casino“ hört. Gerade Roulette ist eines der ältesten Casino Spiele. Online Casinos bieten verschiedene Varianten, wie https://de.quasargaming.com/tischspiele/gteuropeanroulette.

Aber auch die klassische Variante kann in spannenden Live Games gespielt werden. Dabei sieht man einen echten Dealer oder Croupier dabei zu, wie er oder sie die Kugel in den Roulette Kessel wirft und hat einen Echtzeit Nervenkitzel.

Diese Option gibt es in vielen Online Casinos auch mit Black Jack oder Poker. Die Live Spiele können aber in der Regel nicht ohne Echtgeldeinsatz gespielt werden. Auch sollte man sie mit einer stabilen WLan Verbindung spielen.

Slots, Slots, Slots – die Qual der Wahl

Online Casinos bieten in der Regel mehrere hundert Slots an. Auch bei dieser Menge kann man schnell den Überblick verlieren. Hier kann man sich auch die Meinung anderer Spieler durchlesen und von den Erfahrungen anderer profitieren.

In der Regel sind beliebte Automatenspiele aus gutem Grund beliebt! Gute Gewinnchancen, eine logische Bedienung und ein harmonisches Zusammenspiel von Grafik und Ton sind den meisten Spielern für ein positives Spielerlebnis wichtig.

Hier haben sich auch schon verschiedene moderne Klassiker herausgebildet, von denen die Spieler über einen langen Zeitraum begeistert waren und noch immer sind. Dazu gehören auch Klassiker wie „Book of Ra“.

Kannst Du ein Online Casino Spiel, das Dich begeistert hat, empfehlen? Lass uns gerne einen Kommentar da!

FIFA 17 – FIFA Interactive World Cup mit mehr Vereinen

Der Saisonstart des FIFA Interactive World Cup steht kurz bevor und bemüht sich um die Aufmerksamkeit von europäischen Schwergewichten wie Bayern München, Real Madrid und Co.

Der Kicker berichtet, dass der FIFA Interactive World Cup dieses Jahr 200.000 US-Dollar Preisgeld bietet und durch neue Regeln professioneller werden soll. So soll jede Mannschaft im FIWC-Finale die gleiche Stärke von 85 besitzen und das Talent der Spieler den Ausschlag geben. Statistiken verlieren damit für die wichtigsten Matches an Bedeutung.

Obendrauf erhöht man das Preisgeld im Gegensatz zum Vorjahr um das zehnfache und bietet dem besten FIFA-Spieler der Welt somit 200.000 US-Dollar an. Zocken als Lebensunterhalt mit FIFA 17 – [PlayStation 4] – was in Asien schon seit einigen Jahren möglich ist, hält jetzt auch in Europa Einzug.

Was machen Deutschland´s Profi-Vereine?

Neben einer normalen Qualifikation startet man mit dem FIFA Virtual Club World Cup eine Initiative für Profi-Fußballvereine, die in Richtung eSport expandieren wollen. Dieses separate Turnier ist ausschließlich FIFA-Spielern von Fußballvereinen vorenthalten und wird demnach spannende Matches zwischen hochkarätigen Spielern wie VfL Wolfsburgs Benedikt Salzer und West Hams Sean Allen bieten. Damit weitere Vereine wie Bayern München oder Real Madrid auf den Zug aufspringen, steht man bereits in Gesprächen mit ihnen.

FIFA17 World Cup

Ein Hauch von Wembley

Das Finale wird im August 2017 in London ausgetragen und setzt sich insgesamt aus 32 Spielern zusammen. Acht von ihnen kommen aus der FUT Championship Series, zehn beweisen sich vorher bei den FIWC-Regionalfinalspielen in Europa, acht machen das gleiche im amerikanischen Raum und vier stammen aus dem Rest der Welt.

Friday the 13th

Der Schrecken von Crystal Lake kehrt zurück: Jason Voorhees, Kult-Killer aus Friday the 13th, ist nach vielen Jahren wieder Star seines eigenen Videospiels. Die Geschichte hintDer Friday the 13th: The Game von Illfonic und Gun Media ist so abenteuerlich wie die Filme selbst. Aber taugt es auch für ein Spiel?

Jasons Geschichte beginnt 1981 mit dem ersten Film, in dem er selbst überhaupt nicht einen zentralen Part spielt. Seine Mutter ist es, die hier die Gruppe von Teenagern niedermetzelt – ein bis heute extrem beliebtes Horrorklischee. Als Killer sieht man ihn erst in Teil 2, seine berühmte Hockeymaske sogar erst in Teil 3. Zu Friday the 13th gehören u.a. zehn Filme die bis in die späten 90er liefen, eine Fernsehserie, ein wenige Jahre altes Reboot und ein berühmt-berüchtigtes NES-Videospiel von LJN.

Ursprünglich wollte Illfonic mit Slasher Vol. 1: Summer Camp ein Spiel produzieren, das sich an alten Slasher-Filmen der 80er nur orientiert: Ein asymmetrisches Mehrspieler-Adventure, in dem eine Gruppe von stereotypen Horrorcharakteren versucht, aus einem Camp zu fliehen. Ein anderer Spieler schlüpft in die Rolle des übermächtigen, nicht tot zu kriegenden Killers. Zur gleichen Zeit trat Sean Cunningham, der Regisseur des allerersten Friday the 13th (und Produzent aller anderen) an Gun Media heran um ein Videospiel basierend auf seinem Film zu machen. Als er die Arbeit an Slasher Vol. 1 sah, war es nahe liegend, dass Illfonic mit einer Lizenz zu Friday the 13th ihre Hommage in ein vollwertiges Lizenzprodukt entwickeln könnten. Mit diesem Versprechen landete das Friday the 13th: The Game auf Kickstarter.

Warum das alles in dem Abschnitt erzählt wird, in dem normalerweise die Geschichte innerhalb des Spieles steht? Weil Friday the 13th keine eigene hat. Zumindest nicht bis in einigen Monaten, wenn eine versprochene Einzelspielerkampagne als kostenloser DLC nachgereicht wird. Stattdessen liegt der Fokus auf dem asymmetrischen Mehrspielererlebnis.

Horror Rolelnspiele

Spieler vs. Jason

Acht Spieler treten in einer Partie an. Sieben davon spielen die Rolle der „Opfer“. Eine Gruppe von Teenagern, die alles daran setzen müssen, von der Karte zu entkommen. Dazu stehen verschiedene Mittel zur Wahl. Autos können z.B. benutzt werden, benötigen aber sowohl eine Batterie als auch Treibstoff, ganz zu schweigen von dem passenden Schlüssel. Auch besteht die Möglichkeit, die Polizei zu verständigen, wenn die Telefonverbindung repariert ist. Aber egal welche Taktik man wählt: Zunächst muss die Karte abgesucht werden. Über das Areal befinden sich Hütten, deren Schränke durchsucht werden können. Gegenstände sind jedoch per Zufallsprinzip verteilt, so dass man unmöglich alles im ersten Anlauf findet. Spieler sind zu Beginn taub und erst wenn man ein Funkgerät findet, kann man sich mit anderen Spielern mit Funkgerät über Voice Chat verständigen. Sehr selten sind auch Kassetten von Jasons Mutter Pamela, die eine Art Tagebuch führt zum späteren Abhören im Hauptmenü. Was in den Hütten gefunden wird, kann man auch oft gegen Jason einsetzen. Knallfrösche dienen zur Ablenkung, während Taschenmesser benutzt werden, um Jasons Griff zu entkommen. Radios können benutzt werden um abzulenken.

Doch der wahre Thrill ist, wenn man tatsächlich als Jason auf die Jagd gehen kann. Der Hüne ist zwar extrem langsam zu Fuß, verfügt jedoch über massiv Ausdauer und einige Fähigkeiten, die im Laufe des Matches stärker werden. Schon zu Beginn kann er z.B. sich quer über die Karte teleportieren und dabei Spielern auflauern. Dabei hilft auch die Fähigkeit, Opfer in Hütten aufzuspüren. Auf Distanz behilft sich Jason mit Wurfmessern, die nur er aufsammeln kann. In vielerlei Hinsicht ist seine Palette an Fähigkeiten gnadenlos überzogen – und genau das macht den Reiz des Spiels aus. Kriegt er einen Spieler zu greifen, kann er sie auf unterschiedliche Art und Weise zur Strecke bringen. Die Animationen die dabei ablaufen, wurden von Spezieleffekt-Legende Tom Savini entwickelt und sind dabei oft nicht zimperlich. Seine Arbeit kennt man u.a. aus Filmen wie Texas Chainsaw Massacre 2 und dem vierten Teil von Freitag, der 13.

Und im Grunde ist das alles, was man über den Spielverlauf wissen muss. Die Karten unterscheiden sich nur vom grundlegenden Layout und basieren auf Filmen der Reihe. Verschiedene Opfercharaktere sind besser darin Dinge zu reparieren, während andere nicht so schnell aus der Fassung gebracht werden. Letzteres ist eine sehr interessante Mechanik, weil man mehr Krach macht wenn man Angst bekommt und so leichter von Jason entdeckt wird. Und wo wir bei Jason sind: Auch ihn gibt es in verschiedenen Variationen, basierend auf den Filmen. Nur einer ist tatsächlich mit einer Machete bewaffnet. Andere Variationen setzen lieber auf Äxte und Speere.

PC Spiele Preview - Friday 13th

Klingt alles ziemlich schön und tatsächlich sind Mehrspieler-Partien – wenn alles funktioniert – auch extrem spannend, auch dank einer guten Präsentation mit Musik und Ästhetik. Und genau das ist das Stichwort: WENN alles funktioniert. Leider ist das Spiel von zahlreichen kleinen Problemen begleitet, die das Erlebnis schmälern. Animationsfehler sind da noch die geringeren Übel. Bugs und ganz besonders die extrem lästige Angelegenheit für schlechte Verbindungen sind mir leider auch aufgefallen. Noch dazu ist ein Designfehler sehr auffällig: Man levelt seine Fähigkeiten auf, in dem man in Partien Erfahrungspunkte sammelt. Dadurch schaltet man weitere Spielercharaktere, Fähigkeiten und Kostüme frei. Doch einen Bonus bekommt man nur, wenn man bis zum Ende des Spieles bleibt, selbst wenn man schon früh stirbt und dann darauf warten muss, bis der Rest entweder entkommt oder von Jason gemeuchelt wird – beides kann sich hinziehen.

Immerhin geht die Steuerung gut von der Hand. Nur macht das Spiel einen furchtbar schlechten Job, wirklich die Mechaniken zu erklären. Es gibt eine Klickstrecke mit Bildern und Text, mit denen man „das Spiel lernt“. Leider fehlt dabei völlig eine praktische Darstellung, sprich: Ein echtes Tutorial. Denn oft ist die gerade nützliche Taktik nicht sofort offensichtlich, besonders wenn man noch nicht mit seinen Mitspielern kommuniziert. Mal abgesehen davon, dass es einfach nicht förderlich ist, sich auf plumpe Texttafeln zu verlassen.

PC Spiele Rezension

Fazit: Hartgesottene kommen auf ihre Kosten

Friday the 13th: The Game schafft genau das, was es erreichen möchte, doch komme ich nicht um das Gefühl herum, dass ein wenig mehr Entwicklungszeit dem Spiel gut getan hätte. Mit der PC-Version hatte ich auch das Glück, wahrscheinlich die bisher beste Umsetzung zu haben, denn Probleme auf Xbox One und PS4 scheinen noch um einiges größer zu sein. Kann man eine große Gruppe von Freunden für eine Partie gewinnen, wird Friday the 13th zu einem echten Fest. Und für Fans der Filmreihe ist es ohnehin das perfekte Erlebnis. Allen anderen empfehle ich, mit dem Kauf noch ein paar Wochen zu warten.

For Honor E3 Trailer

In For Honor wählt ihr eure Klasse und Fraktion und kämpft im Rahmen einer gewaltigen mittelalterlichen Schlacht in Hack-and-Slay-Manier gegen andere Spieler in Teamkämpfen oder allein in der Singleplayer-Kampagne. Dafür stehen euch drei unterschiedlichen Fraktionen zur Verfügung, welche mehrere Klassen (jetzt auch mit Ninjas!) zu bieten haben. Lest auf dieser Seite, was es bisher zu den Klassen und Fraktionen in For Honor zu wissen gibt!

Es kommen immer mehr Informationen zu For Honor. Vor kurzem wurde nun auch endlich mehr Licht ins Dunkle der Klassen der jeweiligen Fraktionen geworfen. In der Parallelwelt treffen die drei Mächte aufeinander und schlagen sich durch unzählige Gefecht und das alles für eins: die Ehre. Pro Fraktion habt ihr vier verschiedene Klassen, mit welchem ihr euch durch endlose Reihen von einfachen Gegnern schneidet und in spannenden Duellen gegen anderen Helden antretet. For Honor ist seit dem 14. Februar 2017 für PC, Xbox One und PS4 verfügbar.

Im Allgemeinen bezeichnen sich die Fraktionen in For Honor als Ritter, Samurai und Wikinger. Jede der drei Fraktionen zieht in der landestypischen und zeitgenössischen Ausrüstung mit bisher vier veschiedenen Klassen in die Schlacht. Außerdem verfügen die einzelnen Helden neben ihren Stärken und Schwächen auch über besondere Fähigkeiten, die nur ihnen zueigen sind. Auch wenn die einzelnen Klassen ähnliche Rollen in den Fraktionen einnehmen, sind sie doch einzigartig und versprechen viel Spielfreude. Ganz neu sind hierbei die nun vermuteten Klassen der Zenturio und Ninjas. Diese sind nun auf einem Ankündigungsbild von For Honor zu sehen und lassen darauf schließen, dass das For Honor nach und nach ein paar neue spielbare Charaktere in das Spiel bringen wird. Bei den Zenturio wird es sich sehr wahrscheinlich um eine Klasse der Ritter handeln und die Ninjas werden bei den Samurai kämpfen. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist mit den Wikingern?

Sie alle sind ehrenvolle Kämpfer und nutzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Waffen. Sowohl Frauen als auch Männer stürzen sich für die Plünderer, Chosen und die Legion auf die Schlachtfelder. Nicht nur die Bewaffnung sondern auch die Spielweisen der einzelnen Klassen sind sehr unterschiedlich. Wer träge und bullige Krieger auf allen Seiten vermutet, wird in For Honor teilweise eines besseren belehrt. Jede Fraktion verfügt sowohl über elegante Kämpfer, welche ihren Feinden geschickt ausweichen können, als auch über kräftige Krieger, die mit viel Muskeleinsatz ihre großen Waffen schwingen.

Die Waffen der Kämpfer

Wikinger

  • Äxte, Lanzen und Breitschwerter
  • Rund-Schilde
  • Leder- und Kettenpanzer

Ritter

  • Zweihänder, kurze Schwerter und Dolche
  • Flegel, Kriegsaxt
  • Schwere Plattenrüstung

Samurai

  • Katana, Bodachi, Naginata und Kanabo
  • Keine Schilde
  • Leichte bis mittlere Samurai-Rüstung

Neues Online-Automatenspiel Chibeasties 2

Neben den Highend-Games mit ihren unglaublichen Grafiken erfreuen sich Automatenspiele immer größerer Beliebtheit. Book of Ra, Lord of the Ocean oder El Torero sind nur einige Beispiele für Online-Spiele mit denen nicht nur gezockt werden kann, sondern auch Geld verdient werden kann. Das Glück ist des Tüchtigen hold, also versuchen sich viele Tüchtige im Glücksspiel und auf der Suche nach dem besonderen Kick.

Die Fan-Gemeinde ist mittlerweile so groß, dass Neuerscheinungen wie Beauty and the Beast von Yggdrasil Gaming ähnlich heiß erwartet werden wie eine Assassin´s-Fortsetzung. Grafisch brauchen sich die neuen Spiele nicht verstecken – vom Spielspaß ganz zu schweigen. Wir reden hier nicht mehr von einem Klassiker wie dem Einarmigen Banditen, sondern von Games die Konzept, Grafik und Technik vereinen.

Einer der Klassiker unten den Automatenspiele ist Chibeasties. Das in die Jahre gekommene Spiel wartet jetzt mit einem Nachfolger auf – Chibeasties 2.

Hier ein paar Details über Chibeasties 2

  • Auszahlungsquote: 96,2 %
  • Minimum Einsatz: 0,20 EUR
  • Maximum Einsatz: 100,00 EUR
  • Maximum Gewinn: 250.000 EUR
  • Mobile: ja

Einige Punkte sind schon aus dem ersten Teil bekannt. So läuft Chibeasties 2 vorwiegend auf fünf Walzen mit je drei Symbolen ab. In Teil 2 gibt es nun gleich 20 Gewinnlinie, welche den Spieler zu Gewinnen führen können. Der Vorteil in dieser hohen Zahl zeigt sich unter anderem in regelmäßigen Auszahlungen, die Spieler erleben können. Diese halten den Spielfluss zu jeder Zeit hoch, wodurch es kaum notwendig ist, einmal auf die Autoplay-Funktion zurückzugreifen.

Neue Symbole

Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Symbole neu entwickelt. Zum einen wäre das Free-Spin-Symbol. Ab einem dreimaligen Auftreten in einer Runde bietet es die Gelegenheit, in sieben kostenlosen Runden das Glück im Spiel zu versuchen. Maximal ist es sogar möglich, in 30 aufeinanderfolgenden Runden aktiv zu sein und während diesen auf den großen Wurf zu hoffen. Ist diese Phase des Spiels erst einmal erreicht, führt sie in der Regel auch zu hohen Gewinnen.

Weiterhin gibt es das Wild-Symbol. Es kann sich in gleich vier unterschiedlichen Funktionen auf dem Spielfeld zeigen und hat einen großen Einfluss auf die Partie. Zum einen gibt es Expanding-Wilds, welche sich in ihrer Umgebung ausbreiten. Ebenso wäre das Spiegeln des Wilds entlang zweier gerader Achsen, oder gar das Teleportieren auf dem Feld möglich. Je mehr Wilds am Ende erscheinen und in je besserer Position dies geschieht, desto besser stehen unter dem Strich natürlich auch die realen Gewinnchancen für den Spieler, der Chibeasties 2 erlebt.

Mit der kostenlosen Demo-Version kannst du dir selbst erstmal einen Überblick verschaffen und alles testen. Solltest du dann Lust auf mehr haben – mögen die Spiele beginnen.