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Imperator: Rome im Test

Zusammenfassung: In Imperator: Rome könnt ihr nicht nur die Führung der Römer übernehmen, sondern aus hunderten kleinen Völkern von Schottland bis Indien wählen, um aus einer Lokalmacht ein Weltreich zu entwickeln. Das Paradox Development Studio inszeniert auf Grundlage einer überarbeiteten Clausewitz Engine globale Strategie von der frühen Antike bis etwa Christi Geburt. Ob diese historische Herausforderung für den PC unterhalten kann, verrät der Test.

Inhaltsverzeichnis

Groß und konservativ

Nun hat der schwedische Publisher nach einer langen Wartezeit von fast drei Jahren wieder ein Spiel herausgebracht, das beim hauseigenen Entwicklerstudio entstanden ist – die Fans dürften also nicht weniger als einen bahnbrechenden Titel erwarten. Dem Namen nach handelt es sich sogar um den ersten Teil einer komplett neuen Paradox-Reihe, doch entpuppt sich Imperator: Rome eher als eine recht konservative Weiterentwicklung des inzwischen mehr als zehn Jahre alten Europa Universalis: Rome. Das klingt erst einmal schlimmer als es eigentlich der Fall ist. Imperator: Rome vereint nämlich die Stärken der etwas neueren Titel aus dem Hohen Norden wie Hearts of Iron 4, Europa Universalis 4, Victoria 2 und Crusader Kings 2 und beschert uns die wohl größte Spielwelt, die es in den Grand-Strategy-Games von Paradox jemals gegeben hat.

Imperator: Rome im Spieletest

Imperator: Rome versetzt uns in das Jahr 304 vor Christus. Zu jener Zeit war Rom nicht viel mehr als ein kleine Lokalmacht in Italien und Karthago war hingegen das Reich, das den gesamten westlichen Mittelmeerraum kontrollierte. Uns steht es frei, für welches Volk wir uns auf der riesigen Weltkarte entscheiden. Wir können auch mit fast unbekannten zimbrischen Stämmen unser Glück versuchen, die sich in Skandinavien sesshaft gemacht haben oder uns aber für eine große Zivilisation wie Baktrien oder Makedonien entscheiden. Die Entwickler selbst empfehlen den Start mit Rom, Ägypten, Karthago, dem Seleukidenreich oder Phrygien – und wir ebenso. Zwar mag es interessant sein, mit einem sehr kleinen Stamm den Versuch zu wagen, die Weltherrschaft an sich zu reißen, doch ist Imperator: Rome so herausfordernd und ebenso realistisch, dass dies kaum von Erfolg gekrönt sein wird. Außerdem gibt es bei den genannten Völkern besondere historische Ereignisse, die den Verlauf des Spiels auf eine interessante Weise mitunter stark beeinflussen. Zum Beispiel kann die Loyalität der alliierten Nachbarstaaten durch ein solches Ereignis ins Wanken geraten und dazu führen, dass sie ihre zur Unterstützung geschickten Armeen während einer Offensive zurückziehen und wir dann alleine gegen eine haushohe Übermacht kämpfen müssen.

PC Games im Test

Harter Einstieg

Wir müssen uns als Herrscher einer Nation nicht nur um die Nöte der Zivilbevölkerung kümmern, sondern ebenso um das Militär, die Diplomatie, Familienpolitik, die Religion und den Handel. Das überfordert in den ersten Spielstunden wohl auch die meisten Serienveteranen, da das Tutorial wieder einmal nur einen Bruchteil der wichtigsten Spielmechaniken von Imperator: Rome erklärt. Nach etlichen Fehlversuchen hatten wir aber Erfolg mit unserem Römerstaat und konnten uns sogar von einer Lokal- zu einer Großmacht hocharbeiten. Ärgerlich und nervig war es trotzdem, dass das Spiel es oftmals nicht schafft, wichtige Features und deren Tragweite zu erklären. So ist zum Beispiel das Militärsystem auf den ersten Blick recht einfach gestrickt. Uns stehen mit allen Nationen lediglich neun unterschiedliche Einheitstypen zur Verfügung, die nach einem Schere-Stein-Papier-Prinzip aufgebaut sind. Doch wenn man genauer hinschaut, findet man einen kleinen Button bei jeder Legion, mit dem wir noch unsere Taktik einstellen. Wenn wir etwa mehrheitlich schwere Infanterie einsetzen, lohnt sich das "Einigeln", wenn wir aber die Taktik "Umzingeln" verwenden, hat unsere Armee eine Effektivität von null Prozent – und ist somit nicht zu gebrauchen. Zudem müssen wir auch darauf achten, wie es um die Loyalität der Legion und dessen Anführer steht. Manche Generäle sind zwar auf dem Schlachtfeld hervorragend, haben aber Eigeninteressen und können im schlimmsten Fall sogar die Einheiten für sich beanspruchen und gegen uns rebellieren. Die Loyalität hängt wiederum von Faktoren wie etwa der Familienzugehörigkeit, aber ebenso von der Staatsform oder bestimmten Ereignissen wie Siegen und Niederlagen ab.

Strategiespiele im Test

Gut Ding will Weile haben

Ähnliches erlebt man auch, wenn man zu aggressiv gegen die anderen Völker vorgeht. Wir hatten mit diplomatischen Problemen gerechnet, aber nicht unbedingt damit, dass die eroberten Länder wegen einer unterschiedlichen Kultur und Religionsangehörigkeit den Aufstand proben. Vor allem dann, wenn man zu schnell große Gebiete erobert und der Wert der "aggressiven Expansion" in die Höhe steigt, ist eine Rebellion kaum noch zu verhindern. Auch in fast allen anderen Bereichen wie etwa der Wirtschaft und den Regierungsangelegenheiten sind ähnliche Fallstricke eingebaut, die wir nach vielen gescheiterten Versuchen herausgefunden haben.

Wenn man das System und die Verquickungen innerhalb der einzelnen Teilbereiche nach vielen Stunden verinnerlicht hat und zudem mit der unhandlichen Benutzeroberfläche klarkommt, eröffnen sich die Stärken von Imperator: Rome. So gibt es kaum ein anderes Strategiespiel, das die Antike trotz der spartanischen Präsentation so detailgetreu wiedergibt und auch für Hobby-Historiker glaubhafte alternative Geschichtsverläufe simuliert. Ebenso ist der Wiederspielwert wegen der fast unendlich vielen spielbaren Nationen unglaublich hoch und außerdem sind wir uns sicher, dass Paradox in Zukunft Imperator: Rome noch mit etlichen DLCs bereichern wird und die Modder zudem fleißig frische Inhalte erstellen werden. Wer also ein Fan der schwedischen Spieleschmiede ist, wird auch mit ihrem neusten Werk mehr als glücklich werden. Jedoch braucht man auch als Serienveteran für den Einstieg eine Weile und für Genreneulinge ist es nicht wirklich ratsam, gleich mit einem solchem Strategieschwergewicht anzufangen.

Stratgiespiele - Imperatore: Rome

Fazit

Die Paradox-Spiele begleiten uns schon seit dem ersten Teil der Europa-Universalis-Reihe. Die ersten Spielstunden waren ein wenig verwirrend und nervig. Vor allem das sehr kurze und wenig informative Tutorial macht den Einstieg schwer und auch die Benutzeroberfläche ist ein wenig unübersichtlich. Doch als wir mit der Zeit die vielen Systeme begriffen und verstanden hatten, wie sie ineinander greifen, waren wir begeistert. Unserer Meinung nach simulieren nur wenige Strategiespiele die antike Welt so detailgetreu und ermöglichen es Geschichtsinteressierten, diverse Was-Wäre-Wenn-Szenarien auszuprobieren. Wir für unseren Teil hatten auf jeden Fall viel Spaß dabei, das Römische Reich ohne die blutigen Punischen Kriege groß werden zu lassen und uns stattdessen auf die lukrativen Ländereien im Osten zu konzentrieren. Auch der missglückte Versuch, mit den Ost-Gothen in Italien einzufallen, war trotz des Scheiterns mehr als interessant. Ergo: Wer sich gerne mit Grand-Strategy-Games beschäftigt, ist mit Imperator: Rome gut beraten.

Tannenberg – Early Access Preview

Zusammenfassung: Tannenberg macht als Nachfolger des Shooter PC Spiels Verdun Schlagzeilen. Kann das funktionieren? Um das herauszufinden, hier unser Early Access Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Authentizität ist das große Plus
  2. Hier sind Verbesserungen nötig
  3. Neue Squads im Kampf gegen das Wetter und Bugs
  4. Fazit: Tannenberg – der Test-Zugang verspricht viel

Ganz ohne wechselndes Verteidigen und Erstürmen von Schützengräben verschreibt sich das authentische PC Shooter Game Tannenberg dem ersten Weltkrieg. Während Verdun gerade die berühmtberüchtigte Westfront thematisiert, widmet sich der zweite Teil der WW1 Game Series der Ostfront, der vergessenen Front des Großen Krieges. Hier kam es nicht zu dem das Bild über den 1. Weltkrieg so vorbestimmenden Stellungskrieg. Vielmehr verblieben die Kämpfe im Bewegungskrieg, was sich im neuen Modus Manöver widerspiegelt.

PC Spiele - Tannenberg Early Access

Zwei Teams zu je 32 Spielern unterteilt in vierer Squads liefern sich in ihm Feuergefechte um die Kontrolle der in Sektoren unterteilten Karte. Je nach Typus bieten diese neben der Reduzierung der gegnerischen Tickets noch Munitionsnachschub oder Aufklärungsboni. Alles in allem wird sich Manöver noch beweisen müssen, aber der Ersteindruck ist gut – es spielt sich gut, dass die Spieler selbst bestimmen, welche Frontverläufe sich auf den Karten entwickeln.

Authentizität ist das große Plus

Die niederländischen Entwickler bei M2H Games und Windmill Game Studio folgen dem Anspruch ein weitgehend historisch korrekten und authentischen Shooter zu entwickeln. Demnach bleibt auch ohne Netzwerke aus Schützengräben der Tod ein ständiger Begleiter, weil jedes einzelne Projektil über den eigenen Tod oder den eines Gegners entscheiden kann. Anders als beispielsweise Dice bei Battlefield 1 nehmen sich die Entwickler auch nicht die Freiheit allerhand Prototyp-Waffen in Tannenberg einzupflegen, um zu kaschieren, wie unmodern die Bewaffnung des Krieges im Vergleich zu heutiger Zeit doch war. (Böse Zungen könnten behaupten, dass es Tannenberg also ein Spiel für Geschichts-Fanatiker ist.) Sogar mehr noch als in Verdun beschränkt Tannenberg seine Spieler auf Repetierbüchsen, Pistolen, Nahkampfwaffen und die neuen, stationären schweren MGs. Warum diese Beschränkung? Maschinenpistolen wie die gegen Ende des Krieges präsente MP18 und Leichte Maschinen Gewehre wurden an der Ostfront nahezu nicht verwendet. Das Gleiche gilt auch für Scharfschützenvarianten. Der Ostfront-Shooter kommt also ganz ohne diese in vielen Shootern kaum wegzudenkenden Waffengattungen aus. Als Folge hiervon treffen vornehmlich Gewehre wie die Mosin Nagant, Gewehr 98 oder M95 Mannlicher aufeinander und in anderen Szenarien zu Backup-Waffen degradierte Pistolen werden zu echten Gefahren im Nahkampf.

PC Spiele Preview - Tannenberg

Das Gunplay von Tannenberg sticht besonders hervor. Wie schon im Vorgänger überzeugen diese auf halbautomatische Pistolen und Repetierwaffen heruntergebrochenen Feuergefechte durch Spannung, ein ganz eigenes Anforderungsprofil. Unbedachtes Herumgerenne führt schnell zum Tod, deshalb verlangt Tannenberg einem methodisches Vorgehen und Huschen von Deckung zu Deckung ab. Insgesamt spielt es sich wohl gerade wegen der größeren Karten und des neuen Modus erfrischend anders als Verdun. Es erinnert mehr an das Red Orchestra-Franchise als an seinen direkten Vorgänger, erbt aber viel von dessen Gunplay.

Hier sind Verbesserungen nötig

Wo hingegen Tannenberg immer noch schwächelt ist das Movement: Es mag etwas flüssiger geworden sein, aber im Vergleich spielt sich das auch als etwas hackelig geltende Rising Storm 2: Vietnam galanter. Tannenberg fehlen heute selbstverständlich gewordene kleine Kniffe wie das Hinwegflanken über Hindernisse und seine Soldaten bewegen sich etwas kantig. Wie schon in Verdun habe ich persönlich mich schnell daran gewöhnt und störe mich nicht mehr besonders daran. Trotzdem haben die Entwickler Besserung gelobt. Eine der großen Stärken von Verdun war sein Squadsystem: Hier knüpft Tannenberg wieder an und bietet bis dato 4 Squads. Sowohl die Kosaken, die russischen Frontovik, die K.u.K.-Infanterie als auch die Deutsche Infanterie verfügen allesamt über 4 Klassen mit eigener Bewaffnung und eigenem Skillbaum. Letzterer kommt dahingehend zum Einsatz, dass sich die Squads matchübergreifend Leveln lassen, was zum Zusammenspielen in der Community motivieren soll. Die Fertigkeiten schalten leichte Boni, neuere Uniformen und verbesserte Squadleaderfähigkeiten frei: Diesem unterliegt es mit Befehlen und seiner Anwesenheit Buffs auf seine Squadmitglieder zu legen und mit seiner Fähigkeit Rauch oder Artillerieschläge anzufordern. Wie gut die Squads im Zusammenspiel funktionieren, wird sich noch zeigen. Verglichen mit Verdun schwächelt Tannenberg noch, was die Squadanzahl und damit das Bewaffnungspektrum angeht, jedoch noch deutlich.

Shooter Games in 3D - Tannenberg

Neue Squads im Kampf gegen das Wetter und Bugs

Dafür überzeugen die vier vorhandenen Squads, die neue Bewaffnung, ihre Modelle und Uniformen sind gut designt und können sich sehen lassen. Das Gleiche gilt ebenfalls für die vier Karten mit neuen je nach Match wechselnden Wetterbedingungen. Passend zum Spielmodus Manöver bieten die Schlachtfelder deutlich mehr Fläche und Raum für bis zu 64 Spieler, die das Spiel standardmäßig mit CPU-Gegnern auffüllt. Dies wird dem Nischenshooter ermöglichen trotz vermutlich kleiner Fangemeinde immer volle Matches bieten zu können, in denen die Spieler quasi die Elite auf dem Schlachtfeld darstellen. Nichtsdestotrotz sollten die KI-Soldaten sich noch etwas cleverer über die Karten bewegen, da ich mich zwischenzeitlich wie beim Tontaubenschießen fühlte. Hätte Tannenberg eine zu erwartende größere Spielerzahl würde ich das Wegfallen der KI vorziehen. Schlussendlich handelt es sich um eine Geschmacksfrage. Wie gut das Gemisch aus KI und Spielern auf lange Sicht funktioniert, vermag ich noch nicht zu sagen. Wie auch Verdun basiert Tannenberg auf der Unity-Engine. Anders als den Spielen auf dieser Engine gern vorgeworfen wird, sieht man es ihm nicht direkt an. Durch weitere Grafikverbesserungen sieht es sogar ziemlich gut aus, kann sich aber mit Unreal 4-oder gar Frostbite 3-Spielen nicht annährend messen. Wie zu erwarten, gibt es noch Bugs, an denen das Team arbeitet. Zudem klagen mehrere Spieler über die Performance der Test-Builds. Doch das gehört wohl zu einem kürzlich ins Early Access gestarteten Spiel dazu. Obendrein hat Tannenberg noch kein eigenes UI erhalten, stattdessen nutzt es das Verdun-Interface weiter. Demnächst führen die Entwickler dann ein neues Interface ein, das auf den ersten Vorschaubildern deutlich besser als das des Vorgängers aussieht.

Fazit: Tannenberg – der Test-Zugang verspricht viel

Die Early Access-Phase zum Balancen und für Überarbeitungen zu nutzen, tut Tannenberg wirklich gut. Wie einige Ecken, Kanten und Bugs zeigen, dass es nicht ganz fertig ist. Dennoch spielt es sich in vielerlei Hinsicht jetzt schon gut und besser als sein direkter Vorgänger. Dem zum Trotz bietet es deutlich weniger Squads und daher weniger Waffen, aber einen neuen, vielversprechenden Modus auf größeren Karten mit bis zu 64 Spielern. Trotzdem wird sich Manöver wie Frontlines zu Anfang erst noch beweisen müssen. Fans von sogenannten Hardcore Shootern kann ich Optimismus nahelegen. Tannenberg wirkt wie der vielversprechende Nachfolger, den Verdun verdient hat. Wer keine Lust auf Kinderkrankheiten und Ungereimtheiten hat, sollte die Beta-Phase jedoch aussitzen.

Online Glücksspiel und die rechtliche Situation

Online Casinos und Wettportale sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Doch gerade in Deutschland ist es so eine Sache mit dem Recht. Was kann ich als User machen, wo bin ich auf der sicheren Seite oder wo sollte ich lieber die Finger von lassen? Wie in vielen anderen Bereichen auch, wollen schwarze Schafe die Unwissenheit von Users ausnutzen. Und auch Vater Staat hält die Augen offen und lässt das Glücksspiel zu einer auch in rechtlicher Hinsicht riskanten Sache werden.

Am besten du suchst dir eine Seite, die wirklich alle wichtigen Informationen bereitstellt und auch verschiedene Anbieter vorstellt. Online Casinos Deutschland ist so eine Seite. Wusstest du, das Online Casinos in Deutschland eine gültige Glücksspiellizenz in Schleswig-Holstein brauchen? Und welcher der vielen Anbieter im Internet hat so eine Lizenz? Der Staat hat alles zum Thema Online Casinos und Wetten im Glücksspielstaatsvertrag festgelegt.

Die Seite bietet dir aber noch mehr Informationen. Vor allem werden verschiedene Online Casinos und Wettportale vorgestellt. Wie kannst du wo bezahlen, woran erkennst du ein seriöses Online Casino, wo kannst du zusätzliche Boni und Rabatte abstauben? Und wie sieht es eigentlich mit der Gefahr der Spielsucht aus? Gerade durch das dauerwährende Vorhandensein im Internet sind die Risiken der Spielsucht nicht zu unterschätzen. Sicher, nicht jeder der ab und zu mal im Online Casino unterwegs ist, ist gleich süchtig. Aber mal reinschauen wird nicht schaden, nur die ganze Sache etwas sicherer machen.

Aprops Sicherheit, mehr Informationen zur rechtlichen Situation gibt es hier. Es geht nicht darum dich mit Kleingedrucktem zu nerven, nur mit den wichtigsten Infos kannst du das Spiel voll und ganz genießen. Sportwetten, Book of Ra und alle anderen Casino-Spiele warten auf dich. Poker, Roulette, Black Jack oder Flash Slots – die großen Gewinne wollen abgeräumt werden. Also mach dich auf den Weg und sei der Gewinner.

Launch Trailer zu Anno 2205

Die Software-Schmiede Ubisoft kündigte an, dass Anno 2205, der 6.Teil der Echtzeitstrategiespiel-Reihe, ab sofort im Handel erhältlich ist. Anno 2205 wurde von Ubisoft Blue Byte entwickelt und lässt die Spieler zum ersten Mal in der Geschichte der Reihe zum Mond reisen.

In Anno 2205 errichtest du futuristische Städte auf der Erde und startest Raumfahrtmissionen, um Kolonien auf der Mondoberfläche zu gründen. Durch die Kolonisierung des Mondes und der Arktis können Ressourcen abgebaut werden, die zu technologischen Fortschritten führen und die Städte zu blühenden Metropolen heranwachsen lassen. Des Weiteren nutzt das Spiel einen Session-Modus dank dem ihr verschiedene Gebiete in der Gemäßigten Zone und der Arktis sowie auf dem Mond kontrolliert und verbindet.

Die neue Engine von Anno 2205 erweitert den Städtebau, sodass du Städte errichten kannst, die eine Million Einwohner erreichen. Die Inseln in Anno 2205 sind fünfmal so groß wie die Inseln in vorherigen Anno-Teilen. Ein hoher Grad an grafischen Details lässt dich in gedeihende Städte mit fliegenden Autos, betriebsamen Fabriken, geschäftigen Stadien & Bahnstationen und schürfenden Minen eintauchen.

Erweiterungen für Call of Duty

Call of Duty Fans aufgehorcht: Das Entwicklerstudio Sledgehammer Games arbeitet zur Zeit an weiteren Anpassungen für Advanced Warfare. Das zumindest hat der Studio-Chef Michael Condrey über Twitter verraten.

In den letzten Patches wurden bereits einige Waffen hinsichtlich ihrer Werte angepasst und in der kommenden Erweiterung wird das Waffen-Balancing weiter verfeinert. Michael Condrey verspricht ein Weapon-Tuning für mehr als 15 Waffen im Spiel. Welche Modelle davon konkret betroffen sind, ist bisher nicht bekannt. Ein kleines Detail sickerte jedoch durch: Die Maschinenpistole SN6 wird wohl stärker gemacht.

Des Weiteren wurden durch Condrey noch alternative Wege zum erhalten von Elite-Ausrüstung angedeutet. Das Prestige-Level könnte damit im Zusammenhang stehen. Auf weitere Details müssen wir jedoch noch warten. Spiele Reviews bleibt dran und wird euch mit News und Infos zum Shooter versorgen.

PC Games im Spiele Test

Gran Turismo 6 Rezension

Gran Turismo 6 ist ein Spiel der Extra-Klasse und, doch kann sich das Rennspiel, dass für die alte PS3 konzipiert ist, sich gegen die Konkurrenz durchsetzen? Lohnt es sich GT6 noch zu kaufen? Im Test haben wir uns das Game vorgenommen und können euch verraten, ob sich eure PS3 nochmal auf ein Hammer-Spiel freuen kann.

Schon allein der Start hat es in sich.Das Intro-Video ist überragend und zeigt alles was das Rennspiel an Klasse zu bieten hat. Doch schon gleich danach geht es auf die Strecke und ohne große Umschweife kannst du in deinem Renner erste Runden in Brands Hatch drehen um dich mit der Steuerung vertraut zu machen. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Hauptmenü überarbeitet und gut gelungen. Ob Tuningoptionen, Rennserien, Autohändler, Strecken oder Online-Gegner, du findest dich schnell zurecht und hat in kürzester Zeit alles intuitiv im Griff. Die Anpassungen sind sehr gut gelungen und schon mal ein erster Pluspunkt im vergleich zum Vorgänger.

Sport Simulation Games - Gran Turismo 6

Seit nunmehr 15 Jahren erfreut uns Polyphony Digital mit der GT-Serie und in jedem Teil war das Handling der Rennautos Spitze. Was Konsolenspiele angeht hat die Software-Schmiede hier den Standart gesetzt und auch bei GT6 kommst du auf deine Kosten. Durch die vielen Fahrhilfen kommen selbst Anfänger in den Genuss recht flotte Runden zu drehen – und erfahrene GT6 Fans werden dieses Mal sogar noch eine Steigerung bemerken. Die Fahrphysik wurde komplett überarbeitet und ist das Beste was es derzeit gibt. Zahlreiche Einstellungen die dir Feedback geben um noch 1/100 rauszubekommen machen den Fahrspaß perfekt.

Mit dem Gamepad hast du keinerlei Probleme deinen Flitzer durch die Kurven zu lenken. Trotzdem ist das nichts im Vergleich dazu, wenn du Lenkrad und Pedalerie anschließt. Hier besteht wirklich Suchtgefahr, denn an Fahrvergnügen wirst du nichts besseres finden. Stundenlang kannst du deinen Lieblingswagen bis ins Detail an seine Grenzen bringen. Auch hier sind die zahlreichen Setup-Einstellungen eine wahre Freude. Das Anbringen neuer Teile, leichte Abstimmungen im Fahrverhalten oder bei der Fahrzeugabstimmung wirken sich nachvollziehbar auf die Rundenzeiten aus. Die Fahr-Physik ist die Trumpfkarte von Gran Turismo 6 und setzt Maßstäbe.

Games Reviews - Gran Turismo 6

Ist die Fahrphysik einsame Spitze, fällt die technik bei Sound und Grafik zum Teil starkt ab. Zwischen Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt ist alles dabei. Sind die neuen Fahrzeug-Modelle detailliert und grafisch super aufbereitet, sind die alten GT-Modelle doch recht lieblos ausgefallen. Die verschiedenen Versionen sind auf dem ersten Blick nicht gleich erkennbar, denn auf eine explizite Unterscheidung haben die Entwickler ganz verzichtet. Du erkennst die älteren Modelle aber am unschönen Cockpit, dass wirklich einiges zu wünschen übrig lässt.

Für Anfänger ist der Unterschied manchmal nicht gleich ersichtbar, doch Fans der GT-Reihe wird der Qualitätsunterschied auffallen. Die stellenweise matschigen Texturen, grobe Schatten, Kantenflimmern oder gelegentliche Pop-Ups trüben das grafische Bild und sind kleine Makel im ansonsten hervorragend gestalteten Rennspiel. Die Tiefenschärfe ist sehr gut gelungen, Spiegelungen sowie Licht- und Raucheffekte sind spektakulär. Die Strecken sind abwechslungsreich und gerade der Wechsel zwischen Tag und Nacht macht einiges her.

Insgesamt kann man sagen, dass GT 6 ein super Rennspiel ist. Im Review überwiegen die Vorteile deutlich gegenüber den Kritikpunkten und wer an seiner PS3 festhalten will, kann sich Gran Turismo 6 zulegen. Der Spielspaß ist sensationell und lässt keine Wünsche übrig. Wer sich an Fahrspaß und Feinabstimmung für sein Rennauto austoben will, kommt an GT6 nicht vorbei. Deshalb: der Daumen geht kla rnach oben!

Panzer Tactics HD im Spiele Test

Panzer Tactics war ursprünglich ein Nintendo-DS-Strategieklassiker. Jetzt wurde von Bitcomposer ein Remake auf den Markt gebracht, dass grafisch verbessert wurde und mit dem du auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges dein taktisches Geschick beweisen kannst.

Hexfeld-Strategiespiele waren schon totgesagt, doch nicht nur durch Civilisation: Beyond Earth oder Warlock 2 erleben sie eine Renaissance auf dem Spiele Markt. Doch wie schlägt sich Panzer Tactics HD im Spiele Test, wo es doch mit dem kostenlsoen Open General und Panzer Corps: Wehrmacht schon echt starke Games gibt?

Der Klassiker Panzer General aus dem Jahre 1994 ist für alle drei aufgeführten Games der Maßstab und somit orientieren sie sich auch an ihn. Du kannst in verschiedenen Szenarien komplexe Schlachten des Zweiten Weltkrieges auf Hexfeld-Karten schlagen, in dem du Einheiten wie Panzer, Artillerie, Flieger oder Infanterie mit Bedacht einsetzt. Du musst jedoch bestimmte Punkte wie Witterung und Reichweite der feindlichen Artillerie beachten. Ziel dabei ist es die gestellte Aufgabe in einer bestimmten Rundenzahl zu erfüllen und deine Kerneinheiten, die du von Schlacht zu Schlacht mitnehmen darfst, und die wertvolle Erfahrungspunkte sammeln, möglichst zu schonen.

Rezension zu Panzer Tactics HD

Panzer Tactics HD hat intelligente Missionsziele und das ist ein Pluspunkt des Strategiespiels. Statt einfach nur bestimmte Städte auf der Karte einnehmen zu müssen, bestehen die Aufgaben auch mal darin, flüchtende englische Truppen in Dünkirchen aufzuhalten oder britische Fliegerabwehrstellungen am Suezkanal auszuschalten. Neben diesen Hauptzielen gibt es aber auch Sekundärziele wie z.B. ein Schlachtschiff zu versenken oder einen Offizier auszuschalten. Zugegeben, im Test waren die erhaltenen Boni nicht gerade großzügig bemessen und so solltest du dir ganz genau überlegen, ob du deine erfahrenden Einheiten dafür einsetzen willst.

Die Spielzeit von Panzer Tactics HD beträgt etwa 50 Stunden und in den Tests ist selten Langeweile aufgekommen. Der Schwierigkeitsgrad hat es in sich und Dank der kurzweiligen Missionsziele hast du hier ein sehr interessanten PC Game. Die erste Kampagne, die du als deutscher Generial vom Polenfeldzug bist nach Stalingrad führst, ist noch recht einfach, vor allem für Spieler die schon Erfahrung mit ähnlichen Strategiespielen haben. Die Szenarien aufseiten der Russen und West-Alliierten sind jedoch schon sehr knackig. Gerade hier solltest du darauf achtgeben, dass deine Kerneinheiten nicht zu sehr zusammenschmelzen. Im Zweifelsfall kannst du für einen Drei-Sterne-Sieg das Szenario auch mehrmals spielen, damit du herausfindest wie du optimal deine Panzer und Infanterie einsetzen musst. Die Anzahl der unterschiedlichen Einheiten ist mit etwa 150 etwas geringer als bei Open general oder Panzer Corps, was jedoch dem Spielspaß keinen Abbruch tut.

Spiele Reviews -  Panzer Tactics HD

Gerade durch den Schwierigkeitsgrad wird dies wieder wett gemacht und durch unterschiedliche Offiziere kannst du deine Truppen zusätzlich aufwerten. Ein bißchen negativ im Test war, dass die Feind-KI nicht gerade mit taktischem Geschick glänzt. Dem Computer fehlt es hier an Esprit und Überraschungsmomenten, sodass seine Züge z.T. leicht ausrechenbar sind.

Was negativ ins Gewicht fällt ist, dass es für PC und iOS keinen Mehrspielermodus gibt und man sich wirklich nur mit dem schwachen KI-Gegner rumschlagen muss, und das die Steuerung doch sehr stark dem DS-Original nahekommt und eigentlich für den PC Einsatz bessert optimiert hätte werden müssen.

Insgesamt kann man Panzer Tactics HD aber nur empfehlen. Es ist kurzweilig, bietet echte Herausforderungen und du musst wirklich auf allen Ebenen dein Geschick beweisen.  Das Design ist Top, die lange Spielzeit ein Pluspunkt und auch der Lerneffekt kann positiv bewertet werden.