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Review zu Wolfenstein 2: The New Colossus

Mit Sturmgewehren im Anschlag feuerte sich der B.J. Blazkowicz bereits im VorgĂ€nger Wolfenstein: The New Order und dessen Prequel Wolfenstein: The Old Blood. Ganz in diesem Sinne schließt MachineGames neuster Ableger Wolfenstein 2: The New Colossus an seine VorgĂ€nger als moderner Shooter mit Old School-MentalitĂ€t an. The New Colossus schließt genau da an, wo The New Order aufgehört hat. Das Ziel? ZurĂŒck in die Vereinigten Staaten, um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten von der Herrschaft der Nazis zu befreien.

Nachdem er schwerste Verletzungen im Endkampf gegen General Totenkopf am Ende des VorgĂ€ngers davon getragen hat, wacht B.J. Blazkowicz in Wolfenstein 2: The New Colossus in mitten eines Angriffs auf das neue mobile HQ des Widerstands, das U-Boot „Die Hammerfaust“, aus seinem Koma auf. Mit einer Maschinenpistole bewaffnet, beginnt der Ritt durch Wolfenstein 2. Ab jetzt geht es nur noch in eine Richtung – immer weiter der Revolution entgegen, mit jeder Menge Nazi-Blut im GepĂ€ck.

Ballerspaß mit Wolfenstein 2

Dabei sticht Wolfenstein 2 in einer Sache besonders hervor: Es gelingt ihm, seinen Charakteren Bedeutung zu verleihen. Durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten hinterlassen sie, auch wenn Wolfenstein 2 sich keine epische Zeit nimmt sie zu erkunden, einen tieferen Eindruck als so manche Protagonisten anderer Spiele. Figuren wie der mit uralter Technologie hantierende Wissenschaftler Seth oder der aus dem Trailer bekannte KommmunistenfĂŒhrer und selbst ernannte Priester Horton, der mit Blazkowicz ĂŒber die Maschinerie des Imperialismus zu diskutieren versucht, bleiben einem einfach eher im GedĂ€chtnis als abziehbare MilitĂ€rs.

Wolfenstein 2 schockiert, schĂŒrt Wut auf seine bösartigen Naziantagonisten, bringt einen zum Lachen oder Grinsen und erzeugt MitgefĂŒhl mit dem Protagonisten und den ihm Nahestehenden. Es schafft den Spagat zwischen einem sich nicht Ernst nehmenden, ĂŒberzeichneten Actionshooter mit krudem Humor und teils trashigen Handlungsbestandteilen und dem Konfrontieren mit Traumas und der Fratze des Faschismus. Es gibt einem mit Blazkowicz einerseits einen ordentlich austeilenden Helden in die Hand, der andererseits aufgrund seines schwer verletzten Körper immer wieder den eignen Tod vor Augen hat und fast an dem Gedanken zerbricht, dass seine mit Zwillingen schwangere Geliebte Anja ihrer beiden Kinder wahrscheinlich allein wird großziehen mĂŒssen. Daher nimmt Anja im Spielverlauf die Rolle einer aktiven StĂŒtze fĂŒr Blazkowicz ein, die auf keinen Fall zulassen will, dass ihr fester Freund und Vater ihrer Kinder das Zeitliche segnet. Zwischensequenzen erzĂ€hlen einen Großteil der Handlung. Die Storry ĂŒberzeugt durchweg durch hohe QualitĂ€t. Nur dass die Lippen in der deutschen Version teilweise arg asynchron zum Gesprochenen sind, ließe sich ihnen ankreiden. DarĂŒber hinaus ergĂ€nzen Blazkowicz vertonte GedankengĂ€nge, Situationen, vereinzelte GesprĂ€che in den Missionen oder auf der Hammerfaust die Handlung.

Auf jeden Fall positiv

Wer The New Order gespielt hat, wird sich schnell in Wolfenstein 2 zurechtfinden, da es dessen Spielfluss und Gameplay großteils aufgreift und weiter ausbaut. Daher erfreut es mit mindestens ebenso gut fließenden Feuergefechten. Neuerdings kann Blazkowicz im Nahkampf ein Beil einsetzen, mit dem er im Nahkampfeinsatz eine Tötungsanimation ausfĂŒhrt, die Ă€hnlich fließend in den Spielfluss ĂŒbergeht wie Doom’s Exekutionen. Außerdem kann er nun zwei unterschiedliche Waffen akimbo fĂŒhren. Die großteils von den Nazis erbeuteten Waffen verfĂŒgen ĂŒber detaillierte Modelle und sind eine Spur bodenstĂ€ndiger als die von The New Order. Einzig das Laser- oder Dieselkraftwerk sind wirklich abgedreht. Keine der Waffen wirkt nutzlos oder fehl am Platz, da jede von ihnen sich fĂŒr bestimmte Situationen eher eignet oder sich zusĂ€tzlich extra spezialisieren lĂ€sst. Exotischere Waffen hebt sich Wolfenstein 2 fĂŒr seine schweren Waffen auf, die in den Leveln zu finden sind, hier warten eine Laserkanone, ein großes Dieselkraftwerk, eine Gatling und eine weitere futuristisch-ĂŒberdrehte Waffe. Gemein haben diese Tötungswerkzeuge: Sie verfĂŒgen ĂŒber die richtige Wucht und Spaßfaktor, was einen guten Teil dazu beitrĂ€gt, dass Wolfenstein 2s Feuergefechte so viel Freude bereiten.

Hervorragende Grafik bei Wolfenstein 2

Mit in den Leveln versteckten Modkisten lassen sich die Waffen weiter spezialisieren, wodurch sie Zusatzfunktionen oder grĂ¶ĂŸere Magazine erhalten. Die drei spĂ€ter zum Spiel dazu stoßenden Kampfmods verbessern direkt den Protagonisten, indem sie ihm neue Gefechtsoptionen verleihen, aber auch neue Routen in den Leveln öffnen. Quasi per Achievementfreischaltung lassen sich zusĂ€tzliche Vorteile als Boni freispielen. Im Fall, dass einmal eine Funktion nicht 100% klar sein sollte, hilft das ins Spiel integrierte Tutorial auf die SprĂŒnge. Autoregeneration kennt Wolfenstein 2 nur in sehr geringem Maße, nur die letzten Lebenspunkte werden standardmĂ€ĂŸig generiert, damit Blazowicz nicht sofort umkippt. (Eine Freischaltung kann jedoch RĂŒstungsregeneration aktivieren.) Wie gewohnt, halten ihn stattdessen Heilpakete und die aufhebbaren RĂŒstungsteile am Leben. Die maximalen Lebenspunkte lassen sich ĂŒber ihre Maximalgrenze hinweg ĂŒberladen, bluten aber standardmĂ€ĂŸig schnell wieder auf ihr Maximallevel zurĂŒck.

Sowohl Lebenspunkte, RĂŒstung als auch Munition lassen sich von abgelebten Gegnern oder aus der Umgebung aufheben, was normalerweise durch DarĂŒberhinweglaufen funktioniert – nur nicht immer, dann muss es per Tastendruck geschehen. Nur ist irgendwie nicht nachvollziehbar, wann dies der Fall ist und wann nicht. Hier fehlt es Wolfenstein 2 an Konsequenz. Des Weiteren könnte das Trefferfeedback etwas deutlicher sein. Es ist zwar vorhanden, doch immer noch undeutlich genug, dass man in hektischen Feuergefechten versterben kann, ohne wirklich zu wissen, wo die tödlichen SchĂŒsse herkamen.

Action mit Wolfenstein 2

Deine Gegner bei Wolfenstein 2

Auf der anderen Seite des Abzugs begegnet Blazkowicz vor allem Standardnazis und Kommandanten. Die Kommandanten lenken zu einem gewissen Teil den Spieler, indem sie sich sobald sie einen bemerken, unentwegt VerstĂ€rkung herbeirufen. Deshalb sollte ihre Ausschaltung höchste PrioritĂ€t haben. Um theoretisch vermeidbaren Schusswechseln aus dem Weg zu gehen, verfĂŒgt Wolfenstein 2 ĂŒber rudimentĂ€re Stealth-Funktionen wie Schleichen, „gerĂ€uschloses“ Ausschalten im Nahkampf und schallgedĂ€mpften Waffenmods. In der Praxis vermasseln die Gegner diesen Ansatz nur allzu gern und sind wir mal ehrlich: Wer will in einem Wolfenstein schon dauerhaft den Feuergefechten aus dem Weg gehen? Zu den beiden genannten Gegnertypen gesellen sich Maschinensoldaten (Cyborgs) in verbesserter Version mit unterschiedlichen Waffen und Raketenantrieb, Androiden, Drohnen, Kampfhunde, der bekannte Panzerhund, eine weitere Art maschineller Hund und große Mechs. Vorallem die Standardsoldaten, die Kommandanten und teils die Maschinensoldaten hĂŒllt das Spiel je nach Umgebung in Spezialuniform, was der AtmosphĂ€re gut tut und fĂŒr Abwechslung sorgt. Mit zu den eher standardmĂ€ĂŸigen Nazis gehören ĂŒbrigens auch Mitglieder des Kuk-Klux-Klans, die sich mit der neuen Ordnung schnell angefreundet haben. MachineGames versetzt seinen Helden immer wieder in neue Umgebungen und durchbricht die Korridore immer wieder durch Arreale unter freiem Himmel. Insgesamt sorgt Wolfenstein 2 fĂŒr sehr verschiedene Szenarien, die dem VorgĂ€nger in Sachen Abwechslung und KuriositĂ€t in Nichts nachstehen. Zwischen den Missionen dient die Hammerfaust als Anlaufstation fĂŒr den Spieler und lĂ€dt zum Herumstreifen auf dem Schiff ein, auf dem NPCs mit dem Protagonisten ein paar Worte wechseln und sich Nebenmissionen freischalten und starten lassen.

Ab etwa der Mitte des Spiels kann die Enigma-Maschine durch das Lösen eines Minispiels und dem Verbrauch von Enigmacodes Maschinenkommandanten aufspĂŒren, die in auf der Kriegskarte startbaren Nebenmissionen auszuschalten sind. Wer gern mehr Wolfenstein 2 bekommen will, kommt hier auf seine Kosten. Parallel dazu gibt es in den Levels wieder SammelgegenstĂ€nde, die wie die Nebenmissionen auch, etwas mehr Spielzeit und Langzeitmotivation aus dem Spiel herauskitzeln können. Ähnlich fallen auch die beiden Zeitlinien aus: Zu Beginn von Wolfenstein 2 entscheidet ihr euch in einer RĂŒckblende dafĂŒr, ob Blazkowicz in The New Order Fergus oder Wyatt gerettet hat, je nach Wahl verlaufen Teile der Story etwas anders und eine Waffe verĂ€ndert sich ebenfalls. Dazu kommt mein persönliches Lieblings-Minifeature: Im Club Wiesenau der Hammerfaust lĂ€sst sich das komplette Wolfenstein3D in Originalgrafik auf einer Konsole spielen, womit Wolfenstein 2 ein tolles Spiel-im-Spiel zu bieten hat. Ferner sollte ich ein paar Worte zum Ende verlieren. Ohne zu spoilern, kann man sagen, dass Wolfenstein 2 durchaus zufriedenstellend abschließt, wobei MachineGames hier auch noch mehr hĂ€tte herausholen können. Ein, zwei mehr Sequenzen zu den Auswirkungen des Endes wĂ€ren cool gewesen und der Endkampf kommt nicht an den von The New Order heran.

Alles in allem handelt es sich hierbei im Vergleich zum Beispiel zum Basisende von Mass Effect 3 zu Meckern auf hohem Niveau. Nach dem Ende von Wolfenstein 2 lassen sich alle NebenaktivitĂ€ten weiterhin absolvieren. Leider verschwinden danach aber fast alle wichtigen NPCs, außer der AnfĂŒhrerin, vom U-Boot, eine von vielen Spielen geteilte Unart.

Freies Schussfeld bei Wolfenstein 2

Schwierigkeitsgrad und Technik

Wie auch die VorgĂ€nger gehört Wolfenstein 2 eher zu den anspruchsvolleren Shootern. Schon ab dem 3. von sechs Schwierigkeitsgraden namens „Lass sie nur kommen“, auf dem getestet wurde, ist es absolut notwendig konzentriert zu spielen, ansonsten stirbt Blazkowicz einem in den unter hoher Geschwindigkeit ablaufenden Feuergefechten schnell weg. Unfair wird es hierbei jedoch nicht und zu schwer schon gar nicht, stattdessen muss der Spielende eben aufpassen, was er tut und erhĂ€lt bei Patzern schnell eine RĂŒckmeldung vom Spiel. FĂŒr den ersten Spieldurchlauf auf dem genannten Schwierigkeitsgrad ohne viele Nebenmissionen wurden etwa 10.5 Stunden gebraucht. Durch die Zusatzinhalte kann ein Durchlauf lĂ€nger werden oder genauso kann er kĂŒrzer, wenn man sich schneller durch die Levels kĂ€mpft oder Gegner auslĂ€sst. Es wĂ€re schön, wenn MachineGames in Zukunft den Umfang seiner Shooter in Form von weiteren Hauptmissionen ausbauen könnte.

UnglĂŒcklicherweise sind die eigenen Patzer nicht die Einzigen in Wolfenstein 2: Wirklich rund lief der Shooter im ersten Playthrough nicht. So ĂŒberzeugte er zwar durch tolle Performance und eine hohe Framerate, stĂŒrzte aber gefĂŒhlt bei jedem zweiten Raustabben ab. Zumindest hat der neuste Patch das Steam-Overlay fĂŒr Wolfenstein 2 aktiviert. Von diesen nervigen Macken abgesehen lief Wolfenstein 2: The New Colossus auf meinem Rechner rund. Die Optik des Shooters baut auf der neusten id-Tech 6 Engine, die ihm noch mehr Grafikfeatures beschert, als es schon bei Doom der Fall war. Dementsprechend hat sich auch bei den noch beim VorgĂ€nger kritisierten Texturen etwas getan, auch wenn es immer noch ein paar matschige Vertreter unter ihnen gibt.

Unser Fazit

In Wolfenstein 2: The New Colossus machen sich Blazkowicz, seine Freunde und VerbĂŒndeten daran, eine zweite Amerikanische Revolution anzuzetteln. Es setzt da an, wo The New Order aufgehört hat, und fĂŒhrt seine Spieler durch eine Kampagne gefĂŒllt von wilden Ballereien, trashigem Humor und dennoch cleveren Momenten. Das Ende könnte zwar noch ausgefeilter sein, das Aufheben von GegenstĂ€nden etwas besser funktionieren und das Trefferfeedback ein StĂŒckchen besser sein. Doch es bereitet einfach zu viel Spielspaß sich durch die Nazis von Wolfenstein 2 zu sprengen, zu schießen und zu schlagen. Die paar prĂ€senten Bugs und Designunstimmigkeiten Ă€ndern kaum etwas daran, was fĂŒr ein großartiger Singleplayer-Shooter Wolfenstein 2 ist, der nicht nur mit Schießereien, sondern auch mit seinen Charakteren, seinen Zwischensequenzen und dem Umgang mit ernsten Thematiken aufwarten kann.

Etwas getrĂŒbt wird der Blick von der Vorstellung, dass die Story um Blazkowicz, Anja und Co erst in ein paar Jahren fortgefĂŒhrt wird. Mehr noch: Wolfenstein 2 spielt ganz oben bei den besten Singleplayer-Spielen dieses Jahres mit und dĂŒrfte mit Abstand der beste Ego-Shooter dieser Kategorie bleiben.

FIFA 17 – FIFA Interactive World Cup mit mehr Vereinen

Der Saisonstart des FIFA Interactive World Cup steht kurz bevor und bemĂŒht sich um die Aufmerksamkeit von europĂ€ischen Schwergewichten wie Bayern MĂŒnchen, Real Madrid und Co.

Der Kicker berichtet, dass der FIFA Interactive World Cup dieses Jahr 200.000 US-Dollar Preisgeld bietet und durch neue Regeln professioneller werden soll. So soll jede Mannschaft im FIWC-Finale die gleiche StĂ€rke von 85 besitzen und das Talent der Spieler den Ausschlag geben. Statistiken verlieren damit fĂŒr die wichtigsten Matches an Bedeutung.

Obendrauf erhöht man das Preisgeld im Gegensatz zum Vorjahr um das zehnfache und bietet dem besten FIFA-Spieler der Welt somit 200.000 US-Dollar an. Zocken als Lebensunterhalt mit FIFA 17 – [PlayStation 4] – was in Asien schon seit einigen Jahren möglich ist, hĂ€lt jetzt auch in Europa Einzug.

Was machen DeutschlandÂŽs Profi-Vereine?

Neben einer normalen Qualifikation startet man mit dem FIFA Virtual Club World Cup eine Initiative fĂŒr Profi-Fußballvereine, die in Richtung eSport expandieren wollen. Dieses separate Turnier ist ausschließlich FIFA-Spielern von Fußballvereinen vorenthalten und wird demnach spannende Matches zwischen hochkarĂ€tigen Spielern wie VfL Wolfsburgs Benedikt Salzer und West Hams Sean Allen bieten. Damit weitere Vereine wie Bayern MĂŒnchen oder Real Madrid auf den Zug aufspringen, steht man bereits in GesprĂ€chen mit ihnen.

FIFA17 World Cup

Ein Hauch von Wembley

Das Finale wird im August 2017 in London ausgetragen und setzt sich insgesamt aus 32 Spielern zusammen. Acht von ihnen kommen aus der FUT Championship Series, zehn beweisen sich vorher bei den FIWC-Regionalfinalspielen in Europa, acht machen das gleiche im amerikanischen Raum und vier stammen aus dem Rest der Welt.

Friday the 13th

Der Schrecken von Crystal Lake kehrt zurück: Jason Voorhees, Kult-Killer aus Friday the 13th, ist nach vielen Jahren wieder Star seines eigenen Videospiels. Die Geschichte hintDer Friday the 13th: The Game von Illfonic und Gun Media ist so abenteuerlich wie die Filme selbst. Aber taugt es auch für ein Spiel?

Jasons Geschichte beginnt 1981 mit dem ersten Film, in dem er selbst überhaupt nicht einen zentralen Part spielt. Seine Mutter ist es, die hier die Gruppe von Teenagern niedermetzelt – ein bis heute extrem beliebtes Horrorklischee. Als Killer sieht man ihn erst in Teil 2, seine berühmte Hockeymaske sogar erst in Teil 3. Zu Friday the 13th gehören u.a. zehn Filme die bis in die späten 90er liefen, eine Fernsehserie, ein wenige Jahre altes Reboot und ein berühmt-berüchtigtes NES-Videospiel von LJN.

Ursprünglich wollte Illfonic mit Slasher Vol. 1: Summer Camp ein Spiel produzieren, das sich an alten Slasher-Filmen der 80er nur orientiert: Ein asymmetrisches Mehrspieler-Adventure, in dem eine Gruppe von stereotypen Horrorcharakteren versucht, aus einem Camp zu fliehen. Ein anderer Spieler schlüpft in die Rolle des übermächtigen, nicht tot zu kriegenden Killers. Zur gleichen Zeit trat Sean Cunningham, der Regisseur des allerersten Friday the 13th (und Produzent aller anderen) an Gun Media heran um ein Videospiel basierend auf seinem Film zu machen. Als er die Arbeit an Slasher Vol. 1 sah, war es nahe liegend, dass Illfonic mit einer Lizenz zu Friday the 13th ihre Hommage in ein vollwertiges Lizenzprodukt entwickeln könnten. Mit diesem Versprechen landete das Friday the 13th: The Game auf Kickstarter.

Warum das alles in dem Abschnitt erzählt wird, in dem normalerweise die Geschichte innerhalb des Spieles steht? Weil Friday the 13th keine eigene hat. Zumindest nicht bis in einigen Monaten, wenn eine versprochene Einzelspielerkampagne als kostenloser DLC nachgereicht wird. Stattdessen liegt der Fokus auf dem asymmetrischen Mehrspielererlebnis.

Horror Rolelnspiele

Spieler vs. Jason

Acht Spieler treten in einer Partie an. Sieben davon spielen die Rolle der „Opfer“. Eine Gruppe von Teenagern, die alles daran setzen müssen, von der Karte zu entkommen. Dazu stehen verschiedene Mittel zur Wahl. Autos können z.B. benutzt werden, benötigen aber sowohl eine Batterie als auch Treibstoff, ganz zu schweigen von dem passenden Schlüssel. Auch besteht die Möglichkeit, die Polizei zu verständigen, wenn die Telefonverbindung repariert ist. Aber egal welche Taktik man wählt: Zunächst muss die Karte abgesucht werden. Über das Areal befinden sich Hütten, deren Schränke durchsucht werden können. Gegenstände sind jedoch per Zufallsprinzip verteilt, so dass man unmöglich alles im ersten Anlauf findet. Spieler sind zu Beginn taub und erst wenn man ein Funkgerät findet, kann man sich mit anderen Spielern mit Funkgerät über Voice Chat verständigen. Sehr selten sind auch Kassetten von Jasons Mutter Pamela, die eine Art Tagebuch führt zum späteren Abhören im Hauptmenü. Was in den Hütten gefunden wird, kann man auch oft gegen Jason einsetzen. Knallfrösche dienen zur Ablenkung, während Taschenmesser benutzt werden, um Jasons Griff zu entkommen. Radios können benutzt werden um abzulenken.

Doch der wahre Thrill ist, wenn man tatsächlich als Jason auf die Jagd gehen kann. Der Hüne ist zwar extrem langsam zu Fuß, verfügt jedoch über massiv Ausdauer und einige Fähigkeiten, die im Laufe des Matches stärker werden. Schon zu Beginn kann er z.B. sich quer über die Karte teleportieren und dabei Spielern auflauern. Dabei hilft auch die Fähigkeit, Opfer in Hütten aufzuspüren. Auf Distanz behilft sich Jason mit Wurfmessern, die nur er aufsammeln kann. In vielerlei Hinsicht ist seine Palette an Fähigkeiten gnadenlos überzogen – und genau das macht den Reiz des Spiels aus. Kriegt er einen Spieler zu greifen, kann er sie auf unterschiedliche Art und Weise zur Strecke bringen. Die Animationen die dabei ablaufen, wurden von Spezieleffekt-Legende Tom Savini entwickelt und sind dabei oft nicht zimperlich. Seine Arbeit kennt man u.a. aus Filmen wie Texas Chainsaw Massacre 2 und dem vierten Teil von Freitag, der 13.

Und im Grunde ist das alles, was man über den Spielverlauf wissen muss. Die Karten unterscheiden sich nur vom grundlegenden Layout und basieren auf Filmen der Reihe. Verschiedene Opfercharaktere sind besser darin Dinge zu reparieren, während andere nicht so schnell aus der Fassung gebracht werden. Letzteres ist eine sehr interessante Mechanik, weil man mehr Krach macht wenn man Angst bekommt und so leichter von Jason entdeckt wird. Und wo wir bei Jason sind: Auch ihn gibt es in verschiedenen Variationen, basierend auf den Filmen. Nur einer ist tatsächlich mit einer Machete bewaffnet. Andere Variationen setzen lieber auf Äxte und Speere.

PC Spiele Preview - Friday 13th

Klingt alles ziemlich schön und tatsächlich sind Mehrspieler-Partien – wenn alles funktioniert – auch extrem spannend, auch dank einer guten Präsentation mit Musik und Ästhetik. Und genau das ist das Stichwort: WENN alles funktioniert. Leider ist das Spiel von zahlreichen kleinen Problemen begleitet, die das Erlebnis schmälern. Animationsfehler sind da noch die geringeren Übel. Bugs und ganz besonders die extrem lästige Angelegenheit für schlechte Verbindungen sind mir leider auch aufgefallen. Noch dazu ist ein Designfehler sehr auffällig: Man levelt seine Fähigkeiten auf, in dem man in Partien Erfahrungspunkte sammelt. Dadurch schaltet man weitere Spielercharaktere, Fähigkeiten und Kostüme frei. Doch einen Bonus bekommt man nur, wenn man bis zum Ende des Spieles bleibt, selbst wenn man schon früh stirbt und dann darauf warten muss, bis der Rest entweder entkommt oder von Jason gemeuchelt wird – beides kann sich hinziehen.

Immerhin geht die Steuerung gut von der Hand. Nur macht das Spiel einen furchtbar schlechten Job, wirklich die Mechaniken zu erklären. Es gibt eine Klickstrecke mit Bildern und Text, mit denen man „das Spiel lernt“. Leider fehlt dabei völlig eine praktische Darstellung, sprich: Ein echtes Tutorial. Denn oft ist die gerade nützliche Taktik nicht sofort offensichtlich, besonders wenn man noch nicht mit seinen Mitspielern kommuniziert. Mal abgesehen davon, dass es einfach nicht förderlich ist, sich auf plumpe Texttafeln zu verlassen.

PC Spiele Rezension

Fazit: Hartgesottene kommen auf ihre Kosten

Friday the 13th: The Game schafft genau das, was es erreichen möchte, doch komme ich nicht um das Gefühl herum, dass ein wenig mehr Entwicklungszeit dem Spiel gut getan hätte. Mit der PC-Version hatte ich auch das Glück, wahrscheinlich die bisher beste Umsetzung zu haben, denn Probleme auf Xbox One und PS4 scheinen noch um einiges größer zu sein. Kann man eine große Gruppe von Freunden für eine Partie gewinnen, wird Friday the 13th zu einem echten Fest. Und für Fans der Filmreihe ist es ohnehin das perfekte Erlebnis. Allen anderen empfehle ich, mit dem Kauf noch ein paar Wochen zu warten.

For Honor E3 Trailer

In For Honor wählt ihr eure Klasse und Fraktion und kämpft im Rahmen einer gewaltigen mittelalterlichen Schlacht in Hack-and-Slay-Manier gegen andere Spieler in Teamkämpfen oder allein in der Singleplayer-Kampagne. Dafür stehen euch drei unterschiedlichen Fraktionen zur Verfügung, welche mehrere Klassen (jetzt auch mit Ninjas!) zu bieten haben. Lest auf dieser Seite, was es bisher zu den Klassen und Fraktionen in For Honor zu wissen gibt!

Es kommen immer mehr Informationen zu For Honor. Vor kurzem wurde nun auch endlich mehr Licht ins Dunkle der Klassen der jeweiligen Fraktionen geworfen. In der Parallelwelt treffen die drei Mächte aufeinander und schlagen sich durch unzählige Gefecht und das alles für eins: die Ehre. Pro Fraktion habt ihr vier verschiedene Klassen, mit welchem ihr euch durch endlose Reihen von einfachen Gegnern schneidet und in spannenden Duellen gegen anderen Helden antretet. For Honor ist seit dem 14. Februar 2017 für PC, Xbox One und PS4 verfügbar.

Im Allgemeinen bezeichnen sich die Fraktionen in For Honor als Ritter, Samurai und Wikinger. Jede der drei Fraktionen zieht in der landestypischen und zeitgenössischen Ausrüstung mit bisher vier veschiedenen Klassen in die Schlacht. Außerdem verfügen die einzelnen Helden neben ihren Stärken und Schwächen auch über besondere Fähigkeiten, die nur ihnen zueigen sind. Auch wenn die einzelnen Klassen ähnliche Rollen in den Fraktionen einnehmen, sind sie doch einzigartig und versprechen viel Spielfreude. Ganz neu sind hierbei die nun vermuteten Klassen der Zenturio und Ninjas. Diese sind nun auf einem Ankündigungsbild von For Honor zu sehen und lassen darauf schließen, dass das For Honor nach und nach ein paar neue spielbare Charaktere in das Spiel bringen wird. Bei den Zenturio wird es sich sehr wahrscheinlich um eine Klasse der Ritter handeln und die Ninjas werden bei den Samurai kämpfen. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist mit den Wikingern?

Sie alle sind ehrenvolle Kämpfer und nutzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Waffen. Sowohl Frauen als auch Männer stürzen sich für die Plünderer, Chosen und die Legion auf die Schlachtfelder. Nicht nur die Bewaffnung sondern auch die Spielweisen der einzelnen Klassen sind sehr unterschiedlich. Wer träge und bullige Krieger auf allen Seiten vermutet, wird in For Honor teilweise eines besseren belehrt. Jede Fraktion verfügt sowohl über elegante Kämpfer, welche ihren Feinden geschickt ausweichen können, als auch über kräftige Krieger, die mit viel Muskeleinsatz ihre großen Waffen schwingen.

Die Waffen der Kämpfer

Wikinger

  • Äxte, Lanzen und Breitschwerter
  • Rund-Schilde
  • Leder- und Kettenpanzer

Ritter

  • Zweihänder, kurze Schwerter und Dolche
  • Flegel, Kriegsaxt
  • Schwere Plattenrüstung

Samurai

  • Katana, Bodachi, Naginata und Kanabo
  • Keine Schilde
  • Leichte bis mittlere Samurai-Rüstung

Quantum Break

Das Hauptaugenmerk von Quantum Break ist seine ambitionierte Story. Der Mehrspielermodus oder ähnliche Zerstreuungen abseits der Kampagne wurden abgeschafft. In der Rolle des Jack Joyce erlebst du, wie ein Experiment außer Kontrolle gerät und in der Folge das Gefüge der Zeit zersplittert. Das Ende der Zeit steht bevor, der von vielen beschworene Weltuntergang . Zusammen mit seinem Bruder Will versucht Jack, das temporale Gefüge wieder herzustellen. Doch Paul, Vorsitzender eines riesigen Konzerns und ebenso wie Jack mit übernatürlichen Kräften der Zeitmanipulation ausgestattet, hat andere Pläne. Und die verheißen nichts Gutes.

PC Spiele Tests - Quantum Break

Es folgt eine auf fünf Akte und 15 Missionen verteilte Science-Fiction-Handlung mit typischen Genre-Bestandteilen. Die Charaktere reisen mittels einer Zeitmaschine in die Vergangenheit und Zukunft oder stoßen auf frühere Versionen ihrer selbst. Das ist unterhaltsam und spannend, wenn man ein paar ebenfalls typische Logiklücken ignoriert. So mutiert Jack etwa ähnlich schnell zum Aushilfs-Rambo wie Lara Croft im Tomb Raider-Reboot. Dass er reihenweise Menschen abknallt, scheint ihn nicht groß zu stören.

Das Ende hätte besser ausfallen können. Quantum Break lässt so manche Frage offen und das Finale kommt recht unspektakulär rüber. Wer vie liest kann sich zumindest einige vernachlässigte Teile der Geschichte selbst erschließen, denn E-Mails und Audio-Nachrichten füllen viele Lücken. Wer sich konsequent auf die Suche nach diesen Sammelobjekten macht und auch das gut versteckte, sehr simple Upgrade-System voll ausreizt, kann die Spielzeit von acht bis zehn Stunden auf maximal 15 Stunden strecken. Darüber hinaus besitzt Quantum Break einen gewissen Wiederspielwert, denn abhängig von vier Entscheidungsmomenten im Spiel verändert sich die Handlung minimal. Allerdings gibt es nur eine Endsequenz; eure Wahl bestimmt hauptsächlich das Schicksal von Nebencharakteren. Stirbt eine der wenig fesselnd geschriebenen Figuren, übernimmt seine Rolle einfach ein Kollege. Weil einem diese Charaktere weder im Spiel noch während der zwischen den Akten abgespielten Live-Actionsequenzen besonders ans Herz wachsen, reagiert man als Spieler nur mit einem Achselzucken auf derartige Entwicklungen.

Quantum Break als PC Spiel

Eine Spur mehr Abwechslung hätten wir uns derweil in Sachen Feindaufgebot gewünscht. Meist kämpft ihr in Quantum Break gegen optisch leicht unterschiedliche Varianten derselben Standard-Typen, die sich insgesamt nicht allzu intelligent im Kampf verhalten. Ab und zu gibt es zwar Kleingängster und Typen in Zeit-Schutzanzügen, die sich besonders schnell durch die Levels bewegen. Die eigene Taktik mal anzupassen besteht jedoch kaum, denn so richtig fordernd wird Quantum Break eher selten. Erfahrene Actionspieler sollten gleich im höchsten Schwierigkeitsgrad loslegen, erst dann macht Quantum Break im Test für PC so richtig Spaß.

Optik & PC Technik

Besser sind da schon die aufwendigen Zerstörungssequenzen, bei denen die Beschädigung der Zeitlinie für spektakuläre Schäden an der Umwelt sorgt. So rast einmal ein Zug durch ein Gebäude, anderswo nimmt ein in der Zeit gefangenes Frachtschiff eine halbe Brücke mit und lässt Autos vom Himmel regnen. Wenn sich bestimmte Ereignisse in einer endlosen Schleife wiederholen, der Ablauf von Tag oder Nacht hundertfach beschleunigt wird, Widersacher mitten im Gefecht einfrieren oder Protagonist Jack in luftiger Höhe über bewegungslos in der Luft schwebende Trümmerstücke balanciert, protzt Quantum Break mit tollen Anblicken und starken Grafikeffekten. Sehenswert sind zudem die Gesichter der wichtigsten Figuren, die dank Photogrammetrie-Verfahren ihren Schauspieler-Ebenbildern verblüffend ähnlich sehen. Zumindest in den Zwischensequenzen. Im Spiel selbst ist die Ähnlichkeit zwar immer noch groß, aber die Detailtiefe leidet unter der geringen Auflösung und die Gesichtsanimationen sind wenig ausgefeilt.

Meinung ĂŒber Quantum Break

Quantum Break läuft auf dem PC alles andere als zufriedenstellend. Dazu muss man noch nicht einmal die optionale 4K-Auflösung wählen, schon bei 1080p kommt es zu massiven Framedrops und starken Rucklern. Da hilft auch nicht die stärkste Hardware, selbst eine Titan-Grafikkarte oder AMDs Radeon R9 Fury X haben Probleme. Ein Grund dafür dürfte der große VRAM-Hunger des Spiels bei Grafikeinstellungen auf "Hoch" oder "Ultra" sein. Ein zweiter ist die UWP-Architektur des Windows-10-Stores selbst. Denn das als App gestartete Quantum Break lässt aus Gründen der Tearing-Vermeidung dank permanent aktivierter V-Sync-Option oftmals ganze Frames fallen (Framedrop), wenn die (theoretisch nach oben offene) Bildwiederholrate keine 60 Fps erreicht. Besitzern von SLI-Systemen hilft die kombinierte Leistung von zwei Grafikkarten überhaupt nichts, denn Microsofts Universal Windows Plattform erlaubt deren Nutzung ebenso wenig wie den Start externer Tools oder die Verwendung von G-Sync oder Free-Sync. Erst ein für Mai geplantes Windows-10-Update soll sich um einige dieser Mängel kümmern.

Fazit

Der erhoffte Knaller ist Quantum Break nicht. Einmal in Fahrt sieht das Action PC Spiel dennoch toll aus, wenn es denn mal ruckelfrei läuft. Für den PC ist Quantum Break momentan absolut nicht zu empfehlen. Da müssen Fans wohl auf Patches von Remedy und Microsoft warten..

Casino spielen

Das Glücksspiel ist in Deutschland schon seit langem äußerst beliebt und deutsche Spieler vergnügen sich seit Jahrzehnten in Spielhallen und Spielbanken. Seit der Jahrtausendwende spielen jedoch immer mehr Deutsche in Online Casinos wie https://casino.netbet.de.

Was macht ein gutes Online Casino aus?

Zuallererst sind gerade für Spieler in Deutschland einwandfreies Renommee und eine lupenreine Lizenz von einer bewährten Jurisdiktion zu nennen. Gute Kundensicherheit, die beste Spielauswahl, ein gutes Design und hervorragende Softwarefunktionen, toller Willkommensbonus, beste VIP Programme und fantastische Sonderaktionen, Auszahlungsquoten, Hotline/Service. Für welches Online Casiono du dich entscheidest liegt ganz allein an dir. Zocken und Gewinnen, manchmal kann es so einfach sein. Noch ein paar Infos für dich, damit du auch auf der Gewinner-Seite stehst.

Online Casinos in Deutschland

Welche Spiele stehen dir zur Verfügung?

Die Frage sollte eher lauten: "Welche Art von Spielen finde ich dort nicht?" Kernstück fast jeden Casinos im Internet ist der Bereich mit Video Spielautomaten in unzähligen Formen, vom nostalgisch anmutenden Drei-Walzen-Automaten bis zu den ausgefeilten modernen Fünf-Walzen-Slots mit faszinierenden optischen und akustischen Spezialeffekten. Natürlich gibt es auch  den typischen Klassiker der Spielbanken, Roulette zum Beispiel, Blackjack und Baccarat, in vielen Varianten und häufig auch an Live Tischen mit echten Dealern. Ebenso wenig fehlen Video Poker, Würfelspiele, Bingo, Keno und vieles mehr. Kurz, die besten Casinos lassen Ihnen die Wahl unter mehr als 400 Spielen. Und als ganz besonderes Extra punkten sie mit vielen casinoübergreifenden progressiven Jackpots, die wie der legendäre Mega Moolah manchmal wahrhaft astronomische Höhen erreichen.

Muss du Gewinne versteuern?

In Deutschland kann du deine Glücksspielgewinne steuerfrei genießen, solange du als Beruf nicht "professioneller Glücksspieler" oder ähnliches angibst.

Online GlĂŒcksspiel und die rechtliche Situation

Online Casinos und Wettportale sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Doch gerade in Deutschland ist es so eine Sache mit dem Recht. Was kann ich als User machen, wo bin ich auf der sicheren Seite oder wo sollte ich lieber die Finger von lassen? Wie in vielen anderen Bereichen auch, wollen schwarze Schafe die Unwissenheit von Users ausnutzen. Und auch Vater Staat hält die Augen offen und lässt das Glücksspiel zu einer auch in rechtlicher Hinsicht riskanten Sache werden.

Am besten du suchst dir eine Seite, die wirklich alle wichtigen Informationen bereitstellt und auch verschiedene Anbieter vorstellt. Online Casinos Deutschland ist so eine Seite. Wusstest du, das Online Casinos in Deutschland eine gültige Glücksspiellizenz in Schleswig-Holstein brauchen? Und welcher der vielen Anbieter im Internet hat so eine Lizenz? Der Staat hat alles zum Thema Online Casinos und Wetten im Glücksspielstaatsvertrag festgelegt.

Die Seite bietet dir aber noch mehr Informationen. Vor allem werden verschiedene Online Casinos und Wettportale vorgestellt. Wie kannst du wo bezahlen, woran erkennst du ein seriöses Online Casino, wo kannst du zusätzliche Boni und Rabatte abstauben? Und wie sieht es eigentlich mit der Gefahr der Spielsucht aus? Gerade durch das dauerwährende Vorhandensein im Internet sind die Risiken der Spielsucht nicht zu unterschätzen. Sicher, nicht jeder der ab und zu mal im Online Casino unterwegs ist, ist gleich süchtig. Aber mal reinschauen wird nicht schaden, nur die ganze Sache etwas sicherer machen.

Aprops Sicherheit, mehr Informationen zur rechtlichen Situation gibt es hier. Es geht nicht darum dich mit Kleingedrucktem zu nerven, nur mit den wichtigsten Infos kannst du das Spiel voll und ganz genießen. Sportwetten, Book of Ra und alle anderen Casino-Spiele warten auf dich. Poker, Roulette, Black Jack oder Flash Slots – die großen Gewinne wollen abgeräumt werden. Also mach dich auf den Weg und sei der Gewinner.

Launch Trailer zu Anno 2205

Die Software-Schmiede Ubisoft kündigte an, dass Anno 2205, der 6.Teil der Echtzeitstrategiespiel-Reihe, ab sofort im Handel erhältlich ist. Anno 2205 wurde von Ubisoft Blue Byte entwickelt und lässt die Spieler zum ersten Mal in der Geschichte der Reihe zum Mond reisen.

In Anno 2205 errichtest du futuristische Städte auf der Erde und startest Raumfahrtmissionen, um Kolonien auf der Mondoberfläche zu gründen. Durch die Kolonisierung des Mondes und der Arktis können Ressourcen abgebaut werden, die zu technologischen Fortschritten führen und die Städte zu blühenden Metropolen heranwachsen lassen. Des Weiteren nutzt das Spiel einen Session-Modus dank dem ihr verschiedene Gebiete in der Gemäßigten Zone und der Arktis sowie auf dem Mond kontrolliert und verbindet.

Die neue Engine von Anno 2205 erweitert den Städtebau, sodass du Städte errichten kannst, die eine Million Einwohner erreichen. Die Inseln in Anno 2205 sind fünfmal so groß wie die Inseln in vorherigen Anno-Teilen. Ein hoher Grad an grafischen Details lässt dich in gedeihende Städte mit fliegenden Autos, betriebsamen Fabriken, geschäftigen Stadien & Bahnstationen und schürfenden Minen eintauchen.

News zu Call of Duty: Black Ops 3

Call of Duty: Black Ops 3 steht in den Startlöchern und was bisher bekannt wurde ist, dass die Kampagnen/Story-Geschichte einen anderen Ablauf haben wird als man bisher gewohnt ist..

In Black Ops 3 werden von Beginn an alle Kampagnen-Missionen zugänglich sein, alle – also auch die letzte Mission!

Gegenüber Spiele Reviews hat der Director der Kampagne und des Zombie-Modus, Jason Blundell, verraten, warum sich die Entwickler für diesen Schritt entschieden hat: "Das gibt [den Spielern] die Flexibilität den Inhalt so zu konsumieren wie sie das wollen."

"Das System der Level-Freischaltung ist eine veraltete Denkweise, die wir seit der Garagen-Entwicklung pflegen – du machst das und gehst dann zum nächsten weiter."

"Die Konsumenten und Spieler sind heute weitaus reifer. Es gibt so viele Dinge, die um das Interesse der Leute kämpfen," demnach müsse man als Spiele-Entwickler wissen, wie die Gamer etwas konsumieren möchten. "Vielleicht schließen sie das zweite Level ab und gehen am nächsten Tag zur Arbeit wo sie dann hören, 'Hey, du musst dir das vierte Level anschauen!' und das kann er dann auch machen."

Der Spieler selbst soll entscheiden was er wann spielen will.

Sorgen, dass sich viele Spieler gleich das Finale vornehmen seien letztendlich unbegründet, da man aus Erfahrungen wisse, dass sich viele für die Geschichte im Gesamten interessieren, "Wenn Netflix House of Cards veröffentlicht und alle Episoden zur Verfügung stellt, geht dann jeder direkt zum Ende und spielt die letzte Episode ab?".

"Klar, du kannst es machen. Aber es geht um die Reise dorthin, nicht wahr?"

Und letzten Endes glauben die Entwickler daran, dass die Story so interessant sei, dass die Gamer die gesamte Geschichte erleben und sehen wollen.

News zu Call of Duty: Black Ops 3

Stasis – Horror vom Feinsten

Der Einstieg in das PC Spiel sieht so aus: John Maracheck schlägt die Augen auf und krümmt sich vor Schmerz – auf dem dem Boden liegend, nass und schwer verletzt. Gerade wurde er aus einem Tank herausgespült, eine Stasiskammer, die ihn im Tiefschlaf gehalten hatte. Er  befindet sich an Bord der Groomlake, einem gigantischen Forschungsschiff, das in der Umlaufbahn des Neptuns schwebt. Schreie hallen durch die stockfinsteren Gänge. Überall sind Trümmer, Leichen, Blut, Eingeweide verteilt. Was ist hier passiert? Verängstigt steht John Maracheck auf, versorgt notdürftig seine Wunden und macht sich auf die Suche. Irgendwo auf diesem Schiff muss auch seine Familie sein. Der einzige Trost in all diesem Horror: Die Stimme von Te'ah, eine mysteriöse Frau, die von Zeit zu Zeit in Funkkontakt steht und ihm hilft.

Die Groomlake in ihrer Umlaufbahn

Schnell stellt sich heraus, wer oder was immer auch die Mannschaft niedergemetzelt hat, es ist noch lebendig und eine tödliche Gefahr für dich. Der Held jedoch ist kein Soldat, kann und will auch gar nicht kämpfen. Er will nur seine Familie retten. In anderen PC Games wird hier zur Knarre gegriffen, doch bei Stasis musst du allein durch deinen Kopf überleben. Es gibt kein Action, keine Gegner und auch keine Schleichabschnitte. Stattdessen musst du dich durch ein klassisches Point-and-Click die Groomlake durchstreifen. Dazu steuerst du John aus einer isometrischen Perspektive, lässt  ihn nützliches Zeug sammeln, das an anderen Stellen zum Einsatz kommt. Eine moderne Hotspotanzeige oder hilfreiche Tipps wirst du vergeblich suchen – wie gesagt, Köpfchen ist gefragt. Stasis ist quasi ein schnörkelloses Retro-Adventure aus den 90ern.

In den Tiefen der Groomlake unterwegs

So weit so gut, wären die Rätsel durchgängig logisch. Einige Aufgaben löst du nur durch stures Rumprobieren, z.B. als John eine Gewebeprobe "veredeln" muss: Dazu legst du einen Klumpen Fleisch auf einen Tisch und drischst mit einem Pistolengriff so lange drauf, bis das Zeug schön durchgematscht ist. Anspruch? Fehlanzeige! Kommt öfter vor und das ist schade, denn viele Aufgaben sind wirklich gut gemacht, besonders dann, wenn die Lösungshinweise subtil in der Umgebungsgrafik versteckt wurden.

John bei der Lösung eines RÀtsels

Je weiter John in das Innere der Groomlake vorstösst, desto brutaler werden dieSzenen. John watet durch schrecklich pulsierende Brutbecken, in denen halbtote Körper langsam verfaulen. Er entdeckt Kammern, die von ekelhaften Blasen und Pilzen überwuchert sind, in denen menschliche Leiber qualvoll mit den Wänden verwachsen – "Alien" lässt grüßen. Säuregruben voller Körperteile. Ein Raum, in dem sich vergaste Leichen übereinander stapeln. Vor allem im letzten Spieldrittel sind einige brutale Szenen zu sehen und Zartbesaitete sollten sich überlegen, ob Stasis das richtige PC Game für sie ist.

Da es kaum (lebende) Kreaturen in Stasis gibt, wird ein großer Teil der Story über Computerterminals und PDAs abgewickelt, die John bei den Toten findet. Die Aufzeichnungen der Wissenschaftler und Techniker, die auf der Groomlake arbeiteten, sind nicht nur gut geschrieben, sondern werfen auch so einige gesellschaftskritische Fragen auf: Wie weit darf der Mensch in seinem Streben nach Wissen und Macht gehen? In Stasis werden nicht nur plump Fragen aufgeworfen, sondern dem Ganzen auch Ausdruck verliehen – seine Wut, sein nacktes Entsetzen wird hervorragend rübergebracht und versetzt den Spieler in einen wahren Albtraum.

Mit der Dauer des Spiels lässt die Handlung jedoch leider etwas nach. So wird ein mehr als unnötiger Bösewicht Teil der Geschichte. Im Laufe der Teit verpufft viel von der erzählerischen Kraft, die in den ersten Spielstunden entstanden ist. Immerhin: In den letzten Sekunden überrascht Stasis nochmal mit einem kleinen Gänsehautmoment, der uns noch weit über den Abspann hinaus grübeln lässt.

Durch die dĂŒsteren GĂ€nge der Groomlake

Fazit

Stasis überzeugt mit Authentizität durch die starre, isometrische Perspektive aus den 90er-Jahren, und  auch die Technik wirkt ordentlich angestaubt. Alle Szenen sind altmodisch vorgerendert, wirken durch die geringe Auflösung aber auch ein wenig verwaschen. Dem finsteren Layout schadet das nicht, zumal punktuell eingesetzte Licht- und Schatteneffekte für Stimmung sorgen. Negativ sind die Animationen, vor allem Johns Bewegungen sind oft hölzern und unnatürlich. Dafür gleicht der gute Sound grafische Defizite aus: Unheimliche Soundeffekte, subtile Musikuntermalung und Schreie, die einem die Nackenhaare aufrichten – auch hier lässt Ridley Scotts "Alien" grüßen. Insgesamt ein gutes Spiel mit einigen Schwächen, dass aber seine Liebhaber finden wird.