Kategorie Archiv: Adventure

For Honor E3 Trailer

In For Honor wählt ihr eure Klasse und Fraktion und kämpft im Rahmen einer gewaltigen mittelalterlichen Schlacht in Hack-and-Slay-Manier gegen andere Spieler in Teamkämpfen oder allein in der Singleplayer-Kampagne. Dafür stehen euch drei unterschiedlichen Fraktionen zur Verfügung, welche mehrere Klassen (jetzt auch mit Ninjas!) zu bieten haben. Lest auf dieser Seite, was es bisher zu den Klassen und Fraktionen in For Honor zu wissen gibt!

Es kommen immer mehr Informationen zu For Honor. Vor kurzem wurde nun auch endlich mehr Licht ins Dunkle der Klassen der jeweiligen Fraktionen geworfen. In der Parallelwelt treffen die drei Mächte aufeinander und schlagen sich durch unzählige Gefecht und das alles für eins: die Ehre. Pro Fraktion habt ihr vier verschiedene Klassen, mit welchem ihr euch durch endlose Reihen von einfachen Gegnern schneidet und in spannenden Duellen gegen anderen Helden antretet. For Honor ist seit dem 14. Februar 2017 für PC, Xbox One und PS4 verfügbar.

Im Allgemeinen bezeichnen sich die Fraktionen in For Honor als Ritter, Samurai und Wikinger. Jede der drei Fraktionen zieht in der landestypischen und zeitgenössischen Ausrüstung mit bisher vier veschiedenen Klassen in die Schlacht. Außerdem verfügen die einzelnen Helden neben ihren Stärken und Schwächen auch über besondere Fähigkeiten, die nur ihnen zueigen sind. Auch wenn die einzelnen Klassen ähnliche Rollen in den Fraktionen einnehmen, sind sie doch einzigartig und versprechen viel Spielfreude. Ganz neu sind hierbei die nun vermuteten Klassen der Zenturio und Ninjas. Diese sind nun auf einem Ankündigungsbild von For Honor zu sehen und lassen darauf schließen, dass das For Honor nach und nach ein paar neue spielbare Charaktere in das Spiel bringen wird. Bei den Zenturio wird es sich sehr wahrscheinlich um eine Klasse der Ritter handeln und die Ninjas werden bei den Samurai kämpfen. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist mit den Wikingern?

Sie alle sind ehrenvolle Kämpfer und nutzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Waffen. Sowohl Frauen als auch Männer stürzen sich für die Plünderer, Chosen und die Legion auf die Schlachtfelder. Nicht nur die Bewaffnung sondern auch die Spielweisen der einzelnen Klassen sind sehr unterschiedlich. Wer träge und bullige Krieger auf allen Seiten vermutet, wird in For Honor teilweise eines besseren belehrt. Jede Fraktion verfügt sowohl über elegante Kämpfer, welche ihren Feinden geschickt ausweichen können, als auch über kräftige Krieger, die mit viel Muskeleinsatz ihre großen Waffen schwingen.

Die Waffen der Kämpfer

Wikinger

  • Äxte, Lanzen und Breitschwerter
  • Rund-Schilde
  • Leder- und Kettenpanzer

Ritter

  • Zweihänder, kurze Schwerter und Dolche
  • Flegel, Kriegsaxt
  • Schwere Plattenrüstung

Samurai

  • Katana, Bodachi, Naginata und Kanabo
  • Keine Schilde
  • Leichte bis mittlere Samurai-Rüstung

Neues Online-Automatenspiel Chibeasties 2

Neben den Highend-Games mit ihren unglaublichen Grafiken erfreuen sich Automatenspiele immer größerer Beliebtheit. Book of Ra, Lord of the Ocean oder El Torero sind nur einige Beispiele für Online-Spiele mit denen nicht nur gezockt werden kann, sondern auch Geld verdient werden kann. Das Glück ist des Tüchtigen hold, also versuchen sich viele Tüchtige im Glücksspiel und auf der Suche nach dem besonderen Kick.

Die Fan-Gemeinde ist mittlerweile so groß, dass Neuerscheinungen wie Beauty and the Beast von Yggdrasil Gaming ähnlich heiß erwartet werden wie eine Assassin´s-Fortsetzung. Grafisch brauchen sich die neuen Spiele nicht verstecken – vom Spielspaß ganz zu schweigen. Wir reden hier nicht mehr von einem Klassiker wie dem Einarmigen Banditen, sondern von Games die Konzept, Grafik und Technik vereinen.

Einer der Klassiker unten den Automatenspiele ist Chibeasties. Das in die Jahre gekommene Spiel wartet jetzt mit einem Nachfolger auf – Chibeasties 2.

Hier ein paar Details über Chibeasties 2

  • Auszahlungsquote: 96,2 %
  • Minimum Einsatz: 0,20 EUR
  • Maximum Einsatz: 100,00 EUR
  • Maximum Gewinn: 250.000 EUR
  • Mobile: ja

Einige Punkte sind schon aus dem ersten Teil bekannt. So läuft Chibeasties 2 vorwiegend auf fünf Walzen mit je drei Symbolen ab. In Teil 2 gibt es nun gleich 20 Gewinnlinie, welche den Spieler zu Gewinnen führen können. Der Vorteil in dieser hohen Zahl zeigt sich unter anderem in regelmäßigen Auszahlungen, die Spieler erleben können. Diese halten den Spielfluss zu jeder Zeit hoch, wodurch es kaum notwendig ist, einmal auf die Autoplay-Funktion zurückzugreifen.

Neue Symbole

Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Symbole neu entwickelt. Zum einen wäre das Free-Spin-Symbol. Ab einem dreimaligen Auftreten in einer Runde bietet es die Gelegenheit, in sieben kostenlosen Runden das Glück im Spiel zu versuchen. Maximal ist es sogar möglich, in 30 aufeinanderfolgenden Runden aktiv zu sein und während diesen auf den großen Wurf zu hoffen. Ist diese Phase des Spiels erst einmal erreicht, führt sie in der Regel auch zu hohen Gewinnen.

Weiterhin gibt es das Wild-Symbol. Es kann sich in gleich vier unterschiedlichen Funktionen auf dem Spielfeld zeigen und hat einen großen Einfluss auf die Partie. Zum einen gibt es Expanding-Wilds, welche sich in ihrer Umgebung ausbreiten. Ebenso wäre das Spiegeln des Wilds entlang zweier gerader Achsen, oder gar das Teleportieren auf dem Feld möglich. Je mehr Wilds am Ende erscheinen und in je besserer Position dies geschieht, desto besser stehen unter dem Strich natürlich auch die realen Gewinnchancen für den Spieler, der Chibeasties 2 erlebt.

Mit der kostenlosen Demo-Version kannst du dir selbst erstmal einen Überblick verschaffen und alles testen. Solltest du dann Lust auf mehr haben – mögen die Spiele beginnen.

Quantum Break

Das Hauptaugenmerk von Quantum Break ist seine ambitionierte Story. Der Mehrspielermodus oder ähnliche Zerstreuungen abseits der Kampagne wurden abgeschafft. In der Rolle des Jack Joyce erlebst du, wie ein Experiment außer Kontrolle gerät und in der Folge das Gefüge der Zeit zersplittert. Das Ende der Zeit steht bevor, der von vielen beschworene Weltuntergang . Zusammen mit seinem Bruder Will versucht Jack, das temporale Gefüge wieder herzustellen. Doch Paul, Vorsitzender eines riesigen Konzerns und ebenso wie Jack mit übernatürlichen Kräften der Zeitmanipulation ausgestattet, hat andere Pläne. Und die verheißen nichts Gutes.

PC Spiele Tests - Quantum Break

Es folgt eine auf fünf Akte und 15 Missionen verteilte Science-Fiction-Handlung mit typischen Genre-Bestandteilen. Die Charaktere reisen mittels einer Zeitmaschine in die Vergangenheit und Zukunft oder stoßen auf frühere Versionen ihrer selbst. Das ist unterhaltsam und spannend, wenn man ein paar ebenfalls typische Logiklücken ignoriert. So mutiert Jack etwa ähnlich schnell zum Aushilfs-Rambo wie Lara Croft im Tomb Raider-Reboot. Dass er reihenweise Menschen abknallt, scheint ihn nicht groß zu stören.

Das Ende hätte besser ausfallen können. Quantum Break lässt so manche Frage offen und das Finale kommt recht unspektakulär rüber. Wer vie liest kann sich zumindest einige vernachlässigte Teile der Geschichte selbst erschließen, denn E-Mails und Audio-Nachrichten füllen viele Lücken. Wer sich konsequent auf die Suche nach diesen Sammelobjekten macht und auch das gut versteckte, sehr simple Upgrade-System voll ausreizt, kann die Spielzeit von acht bis zehn Stunden auf maximal 15 Stunden strecken. Darüber hinaus besitzt Quantum Break einen gewissen Wiederspielwert, denn abhängig von vier Entscheidungsmomenten im Spiel verändert sich die Handlung minimal. Allerdings gibt es nur eine Endsequenz; eure Wahl bestimmt hauptsächlich das Schicksal von Nebencharakteren. Stirbt eine der wenig fesselnd geschriebenen Figuren, übernimmt seine Rolle einfach ein Kollege. Weil einem diese Charaktere weder im Spiel noch während der zwischen den Akten abgespielten Live-Actionsequenzen besonders ans Herz wachsen, reagiert man als Spieler nur mit einem Achselzucken auf derartige Entwicklungen.

Quantum Break als PC Spiel

Eine Spur mehr Abwechslung hätten wir uns derweil in Sachen Feindaufgebot gewünscht. Meist kämpft ihr in Quantum Break gegen optisch leicht unterschiedliche Varianten derselben Standard-Typen, die sich insgesamt nicht allzu intelligent im Kampf verhalten. Ab und zu gibt es zwar Kleingängster und Typen in Zeit-Schutzanzügen, die sich besonders schnell durch die Levels bewegen. Die eigene Taktik mal anzupassen besteht jedoch kaum, denn so richtig fordernd wird Quantum Break eher selten. Erfahrene Actionspieler sollten gleich im höchsten Schwierigkeitsgrad loslegen, erst dann macht Quantum Break im Test für PC so richtig Spaß.

Optik & PC Technik

Besser sind da schon die aufwendigen Zerstörungssequenzen, bei denen die Beschädigung der Zeitlinie für spektakuläre Schäden an der Umwelt sorgt. So rast einmal ein Zug durch ein Gebäude, anderswo nimmt ein in der Zeit gefangenes Frachtschiff eine halbe Brücke mit und lässt Autos vom Himmel regnen. Wenn sich bestimmte Ereignisse in einer endlosen Schleife wiederholen, der Ablauf von Tag oder Nacht hundertfach beschleunigt wird, Widersacher mitten im Gefecht einfrieren oder Protagonist Jack in luftiger Höhe über bewegungslos in der Luft schwebende Trümmerstücke balanciert, protzt Quantum Break mit tollen Anblicken und starken Grafikeffekten. Sehenswert sind zudem die Gesichter der wichtigsten Figuren, die dank Photogrammetrie-Verfahren ihren Schauspieler-Ebenbildern verblüffend ähnlich sehen. Zumindest in den Zwischensequenzen. Im Spiel selbst ist die Ähnlichkeit zwar immer noch groß, aber die Detailtiefe leidet unter der geringen Auflösung und die Gesichtsanimationen sind wenig ausgefeilt.

Meinung über Quantum Break

Quantum Break läuft auf dem PC alles andere als zufriedenstellend. Dazu muss man noch nicht einmal die optionale 4K-Auflösung wählen, schon bei 1080p kommt es zu massiven Framedrops und starken Rucklern. Da hilft auch nicht die stärkste Hardware, selbst eine Titan-Grafikkarte oder AMDs Radeon R9 Fury X haben Probleme. Ein Grund dafür dürfte der große VRAM-Hunger des Spiels bei Grafikeinstellungen auf "Hoch" oder "Ultra" sein. Ein zweiter ist die UWP-Architektur des Windows-10-Stores selbst. Denn das als App gestartete Quantum Break lässt aus Gründen der Tearing-Vermeidung dank permanent aktivierter V-Sync-Option oftmals ganze Frames fallen (Framedrop), wenn die (theoretisch nach oben offene) Bildwiederholrate keine 60 Fps erreicht. Besitzern von SLI-Systemen hilft die kombinierte Leistung von zwei Grafikkarten überhaupt nichts, denn Microsofts Universal Windows Plattform erlaubt deren Nutzung ebenso wenig wie den Start externer Tools oder die Verwendung von G-Sync oder Free-Sync. Erst ein für Mai geplantes Windows-10-Update soll sich um einige dieser Mängel kümmern.

Fazit

Der erhoffte Knaller ist Quantum Break nicht. Einmal in Fahrt sieht das Action PC Spiel dennoch toll aus, wenn es denn mal ruckelfrei läuft. Für den PC ist Quantum Break momentan absolut nicht zu empfehlen. Da müssen Fans wohl auf Patches von Remedy und Microsoft warten..

Silvergames Online Spiele

Online Spiele gewinnen an immer größerer Beliebtheit. Anbieter gibt es mehr als genug, doch welche Seiten lohnen sich für Gamer wirklich? Und welchen Reiz üben Online Spiele überhaupt aus?

Online Games haben weder die Grafik noch die "Tiefe" von PC-Spielen oder Konsolenspielen a la PS4 oder XBox. Doch sie bieten Zeitvertreib, sind einfach zu spielen und lassen sich schnell starten. Zudem ist für jeden was dabei: Sportgames, Geschicklichkeitsspiele, Kriegsspiele, Action- oder Adventure-Games – es bietet sich eine breite Auswahl an spielen die kurzweilige Unterhaltung bieten.

Silvergames.com ist eine Seite, auf der Gamer schnell und einfach spielen können. Keine umständliche Anmeldung, kein Download – hier geht es gleich zur Sache.

Online Games bei silvergames.com

Schau dir mal die Rennspiele an. Aus weit über 100 Spielen kannst du auswählen – Autos, Flugzeuge, Boote – Rennspaß ist da garantiert. Schnapp dir eins der Autos und beweise der Konkurrenz, dass du besser bist als sie. Waghalsige Überholmanöver, spektakuläre Rennstrecken und aufgemotzte Renn-Boliden. Eine extra Portion Action bringen Motocross und Monsterrucks, da geht richtig die Post ab.

Ein weiteres Highlight sind die Sport Games. Basketball, Fussball, Boxen, Tennis und und und…Du willst als Goalgetter den entscheidenen Treffer setzen? Im Spiel Juve gegen Barca musst du deine Nerven im Griff haben und in den entscheidenen Sekunden zur Stelle sein. Die vielen Fussball-Games machen die Auswahl schwer, aber nach und nach kannst du sie alle testen und wirst deine Lieblings heraus finden.

Du wirst sehen, die Spiele sind längst nicht so umfangreich wie die neueste Generation an Konsolen- oder PC-Spielen, doch sie machen trotzdem süchtig. Gerade weil sie so einfach gehalten sind wirst du immer wieder neu beginnen, neue Spiele ausprobieren – und möchtest du gewinnen. Silvergames bietet dir wirklich Alles was du für deinen Spielspaß brauchst, also mach dich auf die große Welt der Online Games zu erobern. Action, Sport, Geschicklichkeit und Fun – beweise dein Können und rede nicht nur drüber.

Assassin’s Creed Chronicles

Im April 2015 erschien mit Assassin’s Creed Chronicles: China ein etwas ungewöhnlicher Assassin’s Creed-Teil. Dieser Ableger der Hauptreihe ist im 2,5 D-Format gehalten und spielt sich als Sidescroller. Nun erhält Assassin’s Creed Chronicles: China mit Assassin’s Creed Chronicles: India und Assassin’s Creed Chronicles: Russia zwei Nachfolger, die die Chronicles-Trilogie komplett machen.

Assassin’s Creed Chronicles: India soll am 12. Januar 2016 und Assassin’s Creed Chronicles: Russia am 9. Februar 2016 auf Playstation 4, Xbox One und Windows PC als Download zur Verfügung stehen.

Außerdem wird es die komplette Assassin’s Creed Chronicles-Trilogie mit allen drei Episoden ab dem 9. Februar 2016 als Bundle geben – ebenfalls als digitaler Download für PS4, Xbox One und PC. Außerdem wird es das Bundle auch als Retail-Version für die beiden Spielkonsolen geben. Zusätzlich erscheint die Trilogie ab dem 5. April 2015 für die PlayStation Vita.

Neue Welten in Indien und Russland

Stasis – Horror vom Feinsten

Der Einstieg in das PC Spiel sieht so aus: John Maracheck schlägt die Augen auf und krümmt sich vor Schmerz – auf dem dem Boden liegend, nass und schwer verletzt. Gerade wurde er aus einem Tank herausgespült, eine Stasiskammer, die ihn im Tiefschlaf gehalten hatte. Er  befindet sich an Bord der Groomlake, einem gigantischen Forschungsschiff, das in der Umlaufbahn des Neptuns schwebt. Schreie hallen durch die stockfinsteren Gänge. Überall sind Trümmer, Leichen, Blut, Eingeweide verteilt. Was ist hier passiert? Verängstigt steht John Maracheck auf, versorgt notdürftig seine Wunden und macht sich auf die Suche. Irgendwo auf diesem Schiff muss auch seine Familie sein. Der einzige Trost in all diesem Horror: Die Stimme von Te'ah, eine mysteriöse Frau, die von Zeit zu Zeit in Funkkontakt steht und ihm hilft.

Die Groomlake in ihrer Umlaufbahn

Schnell stellt sich heraus, wer oder was immer auch die Mannschaft niedergemetzelt hat, es ist noch lebendig und eine tödliche Gefahr für dich. Der Held jedoch ist kein Soldat, kann und will auch gar nicht kämpfen. Er will nur seine Familie retten. In anderen PC Games wird hier zur Knarre gegriffen, doch bei Stasis musst du allein durch deinen Kopf überleben. Es gibt kein Action, keine Gegner und auch keine Schleichabschnitte. Stattdessen musst du dich durch ein klassisches Point-and-Click die Groomlake durchstreifen. Dazu steuerst du John aus einer isometrischen Perspektive, lässt  ihn nützliches Zeug sammeln, das an anderen Stellen zum Einsatz kommt. Eine moderne Hotspotanzeige oder hilfreiche Tipps wirst du vergeblich suchen – wie gesagt, Köpfchen ist gefragt. Stasis ist quasi ein schnörkelloses Retro-Adventure aus den 90ern.

In den Tiefen der Groomlake unterwegs

So weit so gut, wären die Rätsel durchgängig logisch. Einige Aufgaben löst du nur durch stures Rumprobieren, z.B. als John eine Gewebeprobe "veredeln" muss: Dazu legst du einen Klumpen Fleisch auf einen Tisch und drischst mit einem Pistolengriff so lange drauf, bis das Zeug schön durchgematscht ist. Anspruch? Fehlanzeige! Kommt öfter vor und das ist schade, denn viele Aufgaben sind wirklich gut gemacht, besonders dann, wenn die Lösungshinweise subtil in der Umgebungsgrafik versteckt wurden.

John bei der Lösung eines Rätsels

Je weiter John in das Innere der Groomlake vorstösst, desto brutaler werden dieSzenen. John watet durch schrecklich pulsierende Brutbecken, in denen halbtote Körper langsam verfaulen. Er entdeckt Kammern, die von ekelhaften Blasen und Pilzen überwuchert sind, in denen menschliche Leiber qualvoll mit den Wänden verwachsen – "Alien" lässt grüßen. Säuregruben voller Körperteile. Ein Raum, in dem sich vergaste Leichen übereinander stapeln. Vor allem im letzten Spieldrittel sind einige brutale Szenen zu sehen und Zartbesaitete sollten sich überlegen, ob Stasis das richtige PC Game für sie ist.

Da es kaum (lebende) Kreaturen in Stasis gibt, wird ein großer Teil der Story über Computerterminals und PDAs abgewickelt, die John bei den Toten findet. Die Aufzeichnungen der Wissenschaftler und Techniker, die auf der Groomlake arbeiteten, sind nicht nur gut geschrieben, sondern werfen auch so einige gesellschaftskritische Fragen auf: Wie weit darf der Mensch in seinem Streben nach Wissen und Macht gehen? In Stasis werden nicht nur plump Fragen aufgeworfen, sondern dem Ganzen auch Ausdruck verliehen – seine Wut, sein nacktes Entsetzen wird hervorragend rübergebracht und versetzt den Spieler in einen wahren Albtraum.

Mit der Dauer des Spiels lässt die Handlung jedoch leider etwas nach. So wird ein mehr als unnötiger Bösewicht Teil der Geschichte. Im Laufe der Teit verpufft viel von der erzählerischen Kraft, die in den ersten Spielstunden entstanden ist. Immerhin: In den letzten Sekunden überrascht Stasis nochmal mit einem kleinen Gänsehautmoment, der uns noch weit über den Abspann hinaus grübeln lässt.

Durch die düsteren Gänge der Groomlake

Fazit

Stasis überzeugt mit Authentizität durch die starre, isometrische Perspektive aus den 90er-Jahren, und  auch die Technik wirkt ordentlich angestaubt. Alle Szenen sind altmodisch vorgerendert, wirken durch die geringe Auflösung aber auch ein wenig verwaschen. Dem finsteren Layout schadet das nicht, zumal punktuell eingesetzte Licht- und Schatteneffekte für Stimmung sorgen. Negativ sind die Animationen, vor allem Johns Bewegungen sind oft hölzern und unnatürlich. Dafür gleicht der gute Sound grafische Defizite aus: Unheimliche Soundeffekte, subtile Musikuntermalung und Schreie, die einem die Nackenhaare aufrichten – auch hier lässt Ridley Scotts "Alien" grüßen. Insgesamt ein gutes Spiel mit einigen Schwächen, dass aber seine Liebhaber finden wird.

Wolfenstein – The Old Blood

Als Wolfenstein: The Old Blood Anfang März angekündigt wurde, hatten nur wenige mit einem Add-on zu The New Order gerechnet, noch weniger mit einem Standalone-Prequel. Tja, jetzt ist das Spiel bereits auf dem Markt und wir wollen uns das PC Game mal etwas genauer anschauen. Natürlich sind aus der deutschen Version wieder alle verfassungsfeindlichen Symbole und Aussagen verschwunden.

Anstelle von Hakenkreuzen und SS-Runen sind auf Kisten, Bannern und Uniformen das Wolfenstein-Symbol zu sehen und du kämpfst als B.J. Blazkowicz nicht gegen Nazis, sondern schlicht das Regime. Langsam gewöhnt man sich an diese Zensur und, das ist positiv zu erwähnen, ist das Spiel trotz der teilsheftigen gewalt ungekürzt ist.

Wolfenstein - The Old Blood im Spiele Preview

Die Story von The Old Blood spielt vor den Ereignissen des Hauptspiels, ist aber nur lose mit den Geschehnissen von The New Order verbandelt. Du bist auf der Suche nach einer Regime-Akte, die nähere Infos zur Lage von General Totenkopfs Geheimbasis enthält. Diese Basis ist aus dem ersten Level des Hauptspiels bekannt. Die in zwei Teile und neun Kapitel unterteilte Story von The Old Blood steht auch für sich allein ganz gut.

Die ersten fünf Kapitel der Geschichte spielen in der Burg Wolfenstein. Speziell die Gondelfahrt hinauf nach Wolfenstein, vorbei an der malerischen Siedlung ist ist ein optisches Highlight. Der Kontrast zwischen der bedrohlichen Burg und den beschaulichen Dörfchen ist hervorragend gemacht – ein Pluspunkt an die Macher.

Mit Hilfe deines Partners Wesley kommst du in die Festung und lernst dort den sadistischen Rudi Jäger kennen, die rechte Hand der Burgherrin Helga von Schabbs. Es läuft jedoch nicht ganz nach Plan und schon bald musst du ohne die Akte wieder ins Tal flüchten. Um diese Akte geht es in den vier Kapiteln des zweiten Story-Teils nach. Du gelangst in das nahegelegene Wulfburg, wo von Schabbs eine archäologische Expedition durchführt. Wenn du mehr über die Ausgrabung erfahren willst, solltest du die Augen nach Tagebucheinträgen, Briefen und Notizzetteln offenhalten.

Die Burg Wolfenstein

The Old Blood ist ernst, düster und sogar richtig beklemmend. Sicher, der ganz große Schrecken wie etwa in den KZ- oder Krankenhaus-Szenen von The New Order ist es zwar nicht, aber vor allem der Gefängnislevel direkt nach dem Prolog hat es in sich. Wie würdest du es finden, wenn du über einen Lüftungsschacht zuhören musst, wie ein Gefangener den Wachhunden zum Fraß vorgeworfen wird und dabei panisch um Hilfe schreit?

Ab Kapitel 7 schlägt das Spiel in eine etwas übernatürliche Richtung um. Ab und zu gibt es knackige One-Liner von B.J. oder witzig-skurrile Gags und lockern die düstere Stimmung auf. Achte mal auf die vielen Plakate – hier versteckt sich der ein oder andere wirklich gute Gag. Achte ein bißchen auf deine Umgebung und du kannst zahlreiche Easter Eggs, meist Anspielungen auf andere Bethesda-Games, finden.

Töte um zu überleben

In Sachen Spielgeschehen orientiert sich The Old Blood an The New Order. Kein Wunder, haben wir es doch hier mit einem Add-on zu tun. Trotzdem hätte man sich über ein paar Neuerungen mehr gefreut, denn das einzige wirklich neue Element sind die Kletterwände, die schon aus dem Trailer bekannt sind. Ansonsten gibt es ein paar neue Waffen und Gegnertypen, aber das war es dann auch schon.

Andere Gameplay-Bereiche wurden nicht abgerührt. Der Schwierigkeitsgrad steigt an einigen Stellen, meist aufgrund der vielen Gegner die sich einem entgegen stellen. Trotzdem ist es relativ einfach, eine ganze Basis voller feindlicher Soldaten ungesehen auseinanderzunehmen. Nebenbei sammelst du Healthpacks und Rüstungsteile ein, liest Zeitungsartikel und Tagebucheinträge, sammelst Briefe und Goldbarren oder begibt dich auf die Suche nach versteckten Levelbereichen und Secrets. Sicher, das ist abwechslungsreich und kurzweilig –  aber eben auch nicht neu.

Fazit

Wenn du nach fast 7 Stunden noch nicht genug von The Old Blood hast, gibt es noch zehn Herausforderungen für dich –  zehn Levelabschnitte mit besonders vielen Gegern aus der eigentlichen Kampagne. Dort musst du dein kämpferisches Können beweisen und deine Gegner möglichst schnell und effektiv erledigen. Zur Belohnung warten dann Bronze-, Silber- oder Gold-Auszeichnungen auf dich. Ganz schick, aber braucht es das wirklich?

Wirklich viele Neuerungen konnte man nicht erwarten. Die Gameplay-Formel ist bekannt, aber mit der Burg als tollem Schauplatz ist das Addon absolut gelungen. Insgesamt ist der Preis von nicht ganz 20 Euro völlig in Ordnung.

Total War: Rome 2 Preview

Raven´s Cry im Spiele Test

Tja, was soll man dazu sagen?! Es gibt eben nicht nur Höhepunkte, sondern manchmal muss man als Spiele-Tester auch durch ein tiefes Tal schreiten und dieses mal heißt es Raven´s Cry. Das Adventure Spiel glänzt durch Bugs und Designmängel und selbst am Ende kommt man nicht davon los. Wortwörtlich gesehen, denn als wir nach über 40 Stunden am Ende angelangt sind, landen wir nach kurzer Ladezeit wieder an Deck des Feind-Schiffes und kommen von dort nicht mehr weg.

Vielleicht sollten wir uns auf Grund der vielen Fehler und Unstimmigkeiten aber froh und glücklich schätzen, dass wir überhaupt bis ans Ende gekommen sind. Nach unserer Wertung lohnt sich Raven´s Cry nicht zum Kauf, aber lest selbst.

Christopher Raven auf der Jagd nach den Mördern seiner Familie

Kurz zur Hintergrund-Story – der Hauptcharakter, Christopher Raven, ist auf der Jagd nach den Mördern seiner Familie und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Was erstmal ganz interessant klingt, startet mit einer wirren Verfolgung quer durch die Karibik. Jedoch ist das Gnaze schlecht erzählt und wird noch schlechter präsentiert. Es gibt keine Einleitung, keine Einführung – man startet mitten auf dem Meer und steht sich sofort einem spanischen Schiff gegenüber. Warum das so ist? Niemand weiß es!

Ist das erste Seegefecht überstanden, werden so ziemlich alle Piraten-Klischees bedient. Damit nicht genug, die fürt den Fortgang der Geschichte wichtigen Charaktere werden kaum beleuchtet und bleiben ohne jegliches Profil. Die Dialoge sind plump, vorhersehbar und eine Aneinanderreihung von nichtssagenden Phrasen – eine einzige Enttäuschung.

Klar kann man bei einem Adventure-Spiel das sich um Piraten dreht auch Piraten-Klischees bedienen, aber hier es es einfach "to much". Der Bogen ist eindeutig überspannt an Fäkalausdrücken, platten Dialogen und derben Sprüchen – schon nach kurzer Zeit nervt es nur noch.

Platte Dialoge in Fäkalsprache - Ravens Cry

Im Spiele Review haben sich jedoch eine ganze Reihe von technischen Fehlern hinzugesellt. So fehlen nicht unwesentliche Vertonungsabschnitte und auch völlig unverständliche Sprachmixe verschiedener Tonsamples sorgen ordentlich für Verwirrung. Weiterhin gibt es die Vermischung von deutschen und englischen Tonspuren, oder zwar abgespielte Dialogdateien, die aber ohne Gesichtsanimation der betreffenden Figuren stattfinden. Lippensynchrone Vertonung ist nur ansatzweise zu sehen, ein Standart der bei zeitgemäßen Spielen ein MUSS ist. Diese ganzen Mängel bei der Erzählung führen dazu, dass die erlebte Geschichte im Spiel bei uns gen Null tendiert.

Raven's Cry ist bewusst düster, dreckig und brutal gehalten, jedoch erinnert alles daran eher einer schwachen und dramaturgisch billigen Inszenierung. Die Motive von Christopher Raven sind soweit klar, jedoch überhaupt nicht in gute Dialoge umgesetzt, die das Ganze auch nachvollziehbar machen. Allein eine simple Aneinanderreihung von Flüchen und Schimpfkanonaden lassen es einen schwer werden, sich in die Hauptfigur und seiner Rolle als Familienrächer hinein zu versetzen. Stattdessen bekommen wir nur simpleste Action-Rollenspielkost serviert.

Gespart wurde an den Charaktermodellen der NPCs. Die meisten Questgeber wurden schlichtweg kopiert und oftmals sogar die gleichen Sprecherstimmen verwendet. Das sorgt schonmal für Verwirrung denn oft ist nicht ganz klar, zu welcher Person jetzt welche Quest gehört. Nicht besser wird dieser Umstand dadurch, dass die Questdokumentation im Logbuch in Teilen unzureichend und fehlerhaft ist. Das geht sogar so weit, dass wir sogar lediglich mit Platzhaltertexten vorlieb nehmen mussten.

Die dünne Story wird  mit zusätzlichen Elementen wie etwa politischen Intrigenzwischen den vorhandenen Fraktionen der Spanier, Briten und Franzosen aufgemotzt, was jedoch weitestgehend fehlschlägt. Du absolvierst Aufträge aus simplen Bring-und-Hol-Aufgaben. Es geht von einem Hafen zum nächsten und du suchst dabei Gegenstände oder Personen. Etwas interessanter wird es, wenn du eine bestimmte Person ausschalten musst. Das Alles ist altbekannt und prinzipiell auch nicht verkehrt – wenn nur die Umsetzung und Präsentation der Quests in Raven's Cry besser wäre.

Die Zahl deiner Feinde ist groß

Die Küstenstäde selber sind detailliert aufgebaut, jedoch bleibt die Interaktion mit anderen Personen und Objekten Mangelware. Viele Gebäude stehen einfach nur leer oder sind nicht betretbare Kulissen. Durch menschenleere Festungsanlagen zu streifen ist auf Dauer halt wenig spannend. An vielen Stellen passiert schlicht nichts – wollen wir sowas?

Es sind zwar überall NPCs in den Straßen und Gassen der Hafenstädtchen platziert, doch oftmals mit einem fragwürdigen Hintergrund. Wir entdecken kniende Personen, die den Sandboden vor einem Gebäude mit einer Bürste schrubben und gleichzeitig stehen dort Soldaten wie versteinert herum, realistisch ist anders. Was anfangs noch für Erheiterung sorgt, zunehmend jedoch abstossend wird sind die überall besoffenen, torkelnden Seeräuber und jene Piraten, die vor einer Wand stehend auf den Boden kotzen oder pinkeln. Glaubhaft und realistisch ist das Piratenleben jedenfalls nicht dargestellt.

Die zahlreichen Seereisen werden von zufällig angreifenden Schiffen unterbrochen oder du greifst selbst an und klickt schnell auf die auf der Seekarte kurz auftauchenden Icons anderer Schiffe. Dann wird es durchaus mal spannend, denn die Seegefechte in Raven´s Cry sind durchaus gelungen. Die Steuerung deines Schiffes ist einfach und lässt nichts zu wünschen übrig. Du hast verschiedene Schiffsklassen zur Auswahl, auf die ihr im Verlauf des Spiels Zugriff bekommt: Schoner, Galeonen, Fregatten, Kriegschiffe, die Auswahl ist okay. Verschiedene Munitionsarten machen sogar unterschiedliche Gefechtstaktiken möglich. So kannst du mit Kettengeschossen die Segel der Gegner zerfetzen, Schrotladungen dezimieren die Schiffsbesatzung, während Kanonenkugeln und Bomben den Rumpf der Schiffe durchlöchern, dass die Fetzen nur so fliegen. Daumen hoch!

Schiffsgefecht bei Raven´s Cry

Was bleibt nun als Fazit?  Die Grundidee ist durchaus gut gemeint, jedoch fehlt es bei Raven´s Cry an allen Ecken und Enden. Wir haben nichts gegen Piratenklischees, aber was zu viel ist ist zu viel. Zudem sorgen die vielen Bugs, Designentscheidungen und das fehlende Niveau bei Dialogen für jede Menge fehlenden Spielspaß und Verwirrung. Eine Kaufempfehlung können wir nicht aussprechen, denn dazu fiel der Spielbericht zu negativ aus.

Systemvorraussetzungen The Witcher 3

Das man auf The Witcher 3: Wild Hunt länger warten muss als geplant ist für Fans schon schlimm genug, aber jetzt, da die Systemvorraussetzungen für das PC Spiel durchgesickert sind, stock so manchem der Atem. Denn hier wird die ein oder andere Maschine an den Rand ihres Leistungsvermögens gebracht. Was der Rechner leisten muss ist ganz schön happig, also kleiner Tipp: Sollte sowieso demnächst ein neuer rechner angeschafft werden, dann nichts wie los.


Minimale Systemvorraussetzungen

Intel CPU Core i5-2500K 3.3GHz
AMD CPU Phenom II X4 940
Nvidia GPU GeForce GTX 660
AMD GPU Radeon HD 7870
RAM 6GB
OS 64-bit Windows 7 oder 64-bit Windows 8 (8.1)
DirectX 11
HDD Space 40 GB

Empfohlene Systemvorraussetzungen
Intel CPU Core i7 3770 3,4 GHz
AMD CPU AMD FX-8350 4 GHz
Nvidia GPU GeForce GTX 770
AMD GPU Radeon R9 290
RAM 8GB
OS 64-bit Windows 7 oder 64-bit Windows 8 (8.1)
DirectX 11
HDD Space 40 GB

So, der erste Schock sollte verdaut sein, aber auch unangenehme News müssen verkündet werden. Mit dem Erscheinen im Mai (mehr Infos dazu auch hier) werden die Anforderungen wohl kaum gesenkt werden. Es lohnt sich also wirklich darüber nachzudenken, entweder eine komplett neue Maschine zu kaufen oder eben den Rechner aufzurüsten. Wer schon vorgesorgt hat, kann sich entspannt zurücklehnen und auf das PC Game warten.

Hexenjagd der besonderen Art - The Witcher 3